#54: Dieser Raub schockiert Italien!

Shownotes

Hier kommen die bunten Neuigkeiten von der Adria, darunter:

  • Immer mehr Bars schließen. Warum?
  • Liegt die beste Trattoria Italiens mitten in Venedig?
  • Ein rätselhafter Toter – und ich mittendrin
  • Venedig: Ein Mafioso auf der Flucht
  • Triest lockt die Superyachten an
  • In Grado bröckelt die Uferpromenade
  • Die Barcolana spült 100 Millionen Euro nach Triest
  • Udine wird zu einer großen Trattoria

Das Schwerpunktthema in dieser Folge:

  • Der Raub, der Italien schockiert: Die Beute ist fünf Millionen Euro wert

Außerdem gibt es Italien-Themen für Kenner, darunter:

  • Der Dackelaufmarsch von Jesolo
  • Ärger um unser Schulessen
  • Die Segnung eines vierbeinigen Helden

Mein kommendes Buch heißt »Don Giovanni und Maria – Tumult an der Adria«. Hier steht mehr.

Die perfekte Einstiegsdroge: »Meine Bar in Italien«.

»Caffè sotto le stelle« – zur italienischen Ausgabe von »Espresso unter Sternen« geht es hier entlang.

Die (angeblich) beste Trattoria Italiens heißt Alla Rivetta und liegt in Venedig in der Salizada San Provolo 4625.

Fragen, Wünsche, Anregungen?
Wen wollt ihr mal als Gast hören, welche Themen soll ich mir vornehmen, was würdet ihr wirklich gern wissen?
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Der Podcast ist eine Produktion von www.studiovenezia.de

Transkript anzeigen

00:00:06: Buongiorno und herzlich willkommen bei Radio Adria, dem Podcast aus Italien.

00:00:11: Hier dreht sich alles um la Deutsche Vita – um das Lebensgefühl zwischen Espresso und Apparativo, um die kleinen Geheimnisse und großen Geschichten dieses wunderbaren Landes!

00:00:22: Ich bin Stefan Maywald, Autor- und Wahlitaliener aus Grado und ich nehme euch mit auf eine Reise voller Sonne Genuss und Italianità also zurücklehnen entspannen und ein bisschen Italien ins Leben lassen.

00:00:37: Andiamo!

00:00:45: Buongiorno aus Grado.

00:00:47: Wechselhaftes Wetter, wir haben zum ersten Mal den Kamin angemacht.

00:00:53: Es gibt nichts Besseres Allein schon das allererste Streichholz Und der Duft und die Flammen und dann Das Feuer Und nehm dran auf der Couch all'die Bücher Die es zu lesen gilt.

00:01:08: Ich liebe den Herbst.

00:01:10: Übrigens ist der Kaminduft sehr typisch für Grado in der Nebensaison, denn in der Altstadt haben die meisten Wohnungen Holzkamine.

00:01:20: Bevor wir ins gute Leben eintauchen gibt es dieses Mal einen knallharten Ausflug in die Wirklichkeit!

00:01:29: Kommt ihr kurz mit?

00:01:30: Danach beginnt bestimmt wieder das Deutsche Wieter.

00:01:34: aber was ich euch jetzt erzähle ist nun mal gerade Das Gesprächsthema an Pinos Stammtisch.

00:01:43: Ich bin in einem, nähm was mal sehr rätselhaften Kriminalfall reingezogen worden.

00:01:51: also letzten Freitag wollte ich meine Tochter vom Bahnhof am Flughafen Triest abholen.

00:01:57: Ich wartete der Zug verspätete sich zehn Minuten.

00:02:02: zwanzig Minuten dreißig Minuten eher ungewöhnlich in Italien tatsächlich.

00:02:08: Dann rief mich meine Tochter an.

00:02:11: Der Zug steckte in Cervignano fest, denn jemand hatte sich auf die Gleise geworfen.

00:02:18: Oh Mann!

00:02:19: Und obwohl der Zug im Bahnhof stand war es ein Hochgeschwindigkeitszug, der nicht in Ccervignano halten durfte.

00:02:28: Doch dann machte jemand doch die Türen auf.

00:02:31: Ich fuhr also von Trieste nach Ccerviniano und holte meine Tochte ab.

00:02:35: Alle Züge auf der Strecke Venedig Triest steckten fest, mehr als zweitausend Menschen sollen betroffen gewesen sein.

00:02:43: Letztlich hatte meine Tochter Glück dass der Zug genau am Bahnhof stand.

00:02:48: Der Mensch hatte sich nämlich vor den Zug direkt davor geschmissen.

00:02:52: Der deswegen auf der grünen Wiese stand.

00:02:55: Wir haben nur eine Stunde verloren andere den ganzen Abend Mal unter uns.

00:03:04: Rest in Peace.

00:03:05: aber Ein Selbstmord vor dem Zug ist schon brutal.

00:03:09: Erstens für dich selbst!

00:03:11: Zweitens machst du damit auch den Lockführer totunglücklich, der kann auch nicht mehr schlafen.

00:03:17: Angeblich soll es einen von zwei Lockführern im Berufsleben treffen.

00:03:23: Sagt man eigentlich noch Lockführers oder heißen die inzwischen anders?

00:03:27: Aber auch zweitausend Menschen konnten erst vier fünf Stunden später in den Armen ihrer Liebsten sein.

00:03:33: also Wenn schon düstere Gedanken dann als erstes professionelle Hilfe suchen und wenn der Entschluss feststeht, nicht andere Menschen damit reinziehen.

00:03:45: Aber die Geschichte ist damit nicht vorbei!

00:03:49: Ich bin am nächsten Morgen auf eine Lesung nach Österreich gefahren – dank an alle, die auf der Buchmesse Bücherträume dabei waren – und habe dann meine Frau gefragt ob die Presse berichtet hat?

00:04:00: Ja, hat sie.

00:04:02: Und dabei kam Folgendes raus.

00:04:05: Auch Tage später weiß niemand, wer der Mann ist, der vom Zug überrollt wurde.

00:04:11: Niemand im Umkreis von vielen hundert Kilometern wird vermisst auf den die Beschreibung passt.

00:04:17: und jetzt kommt es auch.

00:04:19: die Fingerabdrücke ergaben keinen Treffer.

00:04:23: Und damit ist der feine Herr Autor natürlich angeknipst.

00:04:26: war's kein Selbstmord sondern Mord?

00:04:29: Und warum konnte man die Finger abdrücken nicht zuordnen?

00:04:33: Auch Asylbewerbern werden ja die Fingerabdrücke genommen.

00:04:36: Und wenn es ein illegaler Einwanderer war, wieso schleppst du dich über Wochen und Monate aus Schwarzafrika, über Marokko oder Libyen samt einer extrem gefährlichen Überfahrt übers Mittelmeer nach Italien?

00:04:50: Und würfst ich dann im hintersten Winkel des Landes vor den Zug?

00:04:55: Ich glaube da ist jemand nicht freiwillig gegangen!

00:05:02: sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht und ich halte euch natürlich auf den Laufenden.

00:05:08: Jetzt aber rein in die Folge mit helleren Meldungen versprochen!

00:05:13: Übrigens – genau heute ist Espresso unter Sternen auf Italienisch erschienen.

00:05:20: Café Sottolestelle un Viaggio all'arricerca della felicità.

00:05:26: Ein großer Moment.

00:05:29: Nun wissen die Italiener was ich über sie schreibe.

00:05:32: Auch hier bin ich sehr gespannt auf die Reaktionen, obwohl bei allem Humor letztlich ist es doch eine Liebeserklärung an die Italianita.

00:05:42: Wer ein bisschen an seinem Italienisch feilen will.

00:05:44: das geht mit dem Buch auch sehr gut!

00:05:49: Also was erwartet euch in dieser Woche?

00:05:52: Triest lockt die Superjachten an.

00:05:54: Dackelaufmarsch von Jesuo.

00:05:56: In Venedig isst ein Mafia-Boss auf der Flucht.

00:05:59: In Grado bröckelt die Uferpromenade Die Barcolana spült hundert Millionen Euro nach Trieste.

00:06:07: Udine wird zu einer großen Trattoria-Skandal.

00:06:11: um unser Schulessen immer mehr italienische Bars schließen, die Drogenplantage von Pordinone, Tröpfel-, Prolenta und mehr ganz viele schlimme Feste.

00:06:23: in der Region liegt die beste Trattoria Italiens mitten in Venedig.

00:06:29: Fragezeichen!

00:06:31: und unser Schwerpunktthema, der Raub der Italien schockiert.

00:06:36: Ganz schön was los an Jamo!

00:06:38: Und irgendwie komme ich mir heute vor wie in einem True Crime Podcast.

00:06:46: Die wichtigsten Schlagzeilen In Italien ist der größte Weinraub aller Zeiten gelungen.

00:06:53: Dagegen sieht selbst ein Banküberfall bescheiden aus.

00:06:58: Tatort ist Cortona in der Toscana.

00:07:01: Opfer ist das berühmte Weingut Marquesiantinori.

00:07:04: Gegründet im Jahr dollarsehnhundertfünfundachtzig, seit sechsundzwanzig Generationen im Familienbesitz.

00:07:13: Und jetzt sind dort auf einen Schlag dreißigtausend Flaschen Wein verschwunden.

00:07:19: Wert fünf Millionen Euro.

00:07:22: Mindestens sieben Männer sollen an dem Kuh beteiligt gewesen sein!

00:07:26: Sie schalteten die Alarmanlage aus, legten die Überwachungskameras lahm und fuhren mit zwei großen Lastwagen vor.

00:07:35: Besonders praktisch zum Verladen benutzten sie die Gabelstabler des Weinguts.

00:07:41: Ich würde mal sagen – Mit Sicherheit ein Inside-Job!

00:07:45: Die Herren stahlen einige der berühmtesten Rotweine Italiens – Tignanello, Guidal Tasso und vor allem Zolaia.

00:07:53: Allein vom Zolaier verschwanden Zehntausend Flaschen des Jahrgangs, zwei Tausend Dreiundzwanzig.

00:07:59: Eine Flasche kostet dreihundert Euro – macht drei Millionen Euro nur für diesen einen Wein!

00:08:07: Die Mitarbeiter entdecken den Diebstahl erst am Morgen.

00:08:10: Der Geschäftsführer vermutet, dass dieselbe Bande bereits andere italienische Weingüter ausgeraubt haben könnte.

00:08:17: Tatsächlich verschwanden erstem September beim berühmten Weingut Conterno Fantino in Piedmont.

00:08:23: dreitausend flaschen Barolo schaden vierhunderttausend Euro.

00:08:28: Offenbar hat die organisierte Kriminalität ein neues Geschäftsmodell entdeckt, statt Drogen und Diamanten lieber edle Tropfen.

00:08:38: Wobei die Täter jetzt ein Problem haben – wie verkauft man dreißig tausend Flaschen Spitzenwein ohne dass jemand misstrauisch wird?

00:08:49: Antinori hat bereits seine Kunden in aller Welt gewarnt bei verdächtigt günstigen Angeboten vorsichtig zu sein.

00:08:57: Und hier will ich mal tiefer reingehen, ja wie verkauft man dreißigtausend gestohlene Flaschen Wein?

00:09:05: Das ist komplizierter als man denkt!

00:09:08: Eine gestohlende Rolex kann man irgendwo verschärbeln aber zehntausend Flaschenzollaia aus demselben Jahrgang da wird selbst der unaufmerksamste Weinhändler irgendwann stutzig.

00:09:21: Spitzenweine werden über ausgewählte Händler vertrieben, oft in begrenzten Mengen.

00:09:27: Wenn plötzlich jemand palettenweise den Jahrgang two-tausenddreien zwanzig anbietet ist das ungefähr so unauffällig wie ein Privatmann der fünfhundert Fabrik neue Ferraris im Angebot hat.

00:09:39: eine denkbare Möglichkeit wäre die Flaschen über viele Zwischenhändler und Länder zu verteilen oder sie mit gewaltigem Abschlag an Käufer weiterzugeben.

00:09:50: lieber keine Fragen stellen.

00:09:52: Außerdem, es gibt nicht viele Abnehmer – jeder weiß was eine Rolex wert ist!

00:09:57: Aber eine Flasche Rotwein für dreihundert Euro?

00:10:00: Da zucken doch viele eher zusammen.

00:10:03: Und dann ist da noch das Platzproblem.

00:10:06: Dreißig tausend Flaschen sind kein Vorrat für den heimischen Weinkeller.

00:10:11: Wer die Beute lagert, transportiert oder weiterverkauft braucht Platz, Kontakte und Zeit.

00:10:18: Jeder zusätzliche Mitwisser ist ein zusätzliches Risiko.

00:10:23: Die Täter haben es geschafft, zwei Lastwagen voller Luxusweilen verschwinden zu lassen – aber die schwierigste Aufgabe beginnt womöglich erst jetzt daraus Geld machen.

00:10:35: Auch hier bleibe ich dran!

00:10:37: Die nächste Meldung schaffte es sogar in die Deutsche Tagesschau.

00:10:41: Danke an alle, die sie mir geschickt haben.

00:10:44: Also... Bars sind für Italiener viel mehr als nur ein Ort, um Espresso zu trinken.

00:10:51: Aber Italiens Bars sterben aus!

00:10:55: Hier kommen alarmierende Zahlen.

00:10:58: Nach Angaben des italienischen Handelsverbandes Confo Comercio schließen jeden Tag elf Bars und Cafés für immer ihre Türen.

00:11:07: Zwischen two-tausend neunzehn und zwei tausend fünfundzwanzig sind mehr als vierund zwanzig Tausend Betriebe vom Markt verschwunden.

00:11:16: Das ist Besonders bitter, weil die italienische Bar ja etwas völlig anderes ist als die deutsche Kneipe.

00:11:24: Hier gehen morgens die Schulkinder auf ein Kornnetto vorbei, die Handwerker trinken ihren ersten Café, Rentner lesen die Zeitung und spätestens um elf weiß der Barista wer sich im Dorf mit wem gestritten hat.

00:11:37: Die Bar ist Wohnzimmer, Nachrichtenagentur, Kontaktbörse und manchmal auch Beichtstuhl habe ich hier alles in meine Bar in Italien geschrieben.

00:11:48: Übrigens die perfekte Einstiegsdroge ins Maywald-Universum, ich packe den Link zum Buch nochmal in die Shownutz und die Bar erfüllt eine wichtige soziale Funktion.

00:12:01: Wer allein lebt kann hier jeden Tag unter Menschen kommen.

00:12:04: ohne sich verabreden zu müssen Erlebe ich jeden Morgen bei Pino.

00:12:09: Besonders im kleinen Gemeinden ist das wichtig.

00:12:12: wenn die letzte Bar schließt verschwindet nicht nur ein Geschäft, sondern ein Stück öffentliches Leben.

00:12:19: Die Gründe für das Barsterben sind vielfältig – steigende Kosten für Energie, Personal und Mieten, Schwierigkeiten bei der Suche nach Mitarbeitern und eine Branche in der schon immer mit kleinen Beträgen gearbeitet wurde.

00:12:32: Auch der Generationswechsel spielt bestimmt eine Rolle.

00:12:36: Wer will noch den harten Job eines Barbetreibers machen?

00:12:40: Außerdem lässt sich mit einem Espresso für einen Euro eben kein Vermögen verdienen.

00:12:47: Und es gibt noch eine Besonderheit, in Italien kann man eine Bar besuchen ohne lange zu bleiben!

00:12:53: Man trinkt seinen Espresso im Stehen, wechselt drei Worte und ist nach fünf Minuten wieder draußen.

00:12:59: Für die Geselligkeit ist das wunderbar – für den Umsatz weniger.

00:13:04: Immerhin gibt es Gegenbewegungen.

00:13:07: In manchen Gemeinden entstehen gemeinschaftlich betriebene Bars, bei denen nicht allein der Gewinn zählt sondern der Erhalt eines Treffpunkts.

00:13:15: Gut so!

00:13:16: Denn die Italiener wissen ein Dorf ohne Bar ist zwar immer noch ein Dorff aber eines in dem es zu still geworden ist.

00:13:25: Besonders erschreckend – fünfhundert sechsundsechzig italienische Gemeinden haben inzwischen überhaupt keine Bar mehr.

00:13:33: Aber es gibt Hoffnung.

00:13:35: Zum Beispiel haben in Canistro Superiori, in den Abruzen einem Dorf mit gerade einmal hundertseptzig Einwohnern junge Leute Anfang Oktober eine Bar wiedereröffnet die mehr als zehn Jahre geschlossen war.

00:13:48: Dafür haben sie eine Genossenschaft gegründet.

00:13:51: künftig soll es dort nicht nur Kaffee sondern auch Veranstaltungen und morgens wieder frisches Brot geben.

00:13:59: das ist doch eine schöne italienische Idee.

00:14:02: wenn sich eine bar nicht mehr rechnet muss man eben überlegen, was einem das Zusammensein wert ist.

00:14:08: Denn Italien ohne Bars – Das ist wie Italien Ohne Sonne mehr und Nudeln!

00:14:17: Jetzt aber Aufbruchsstimmung aus Trieste.

00:14:20: Die Stadt will die Hauptstadt der Superjachten werden.

00:14:26: Ja, Trieste hat große Pläne sehr große sogar.

00:14:30: Ein Zentrum für Superjarten hat ja dafür alles, was man braucht.

00:14:35: Einen großen Hafen, Werften, Fachkräfte und eine lange maritime Tradition – und vor allem Platz!

00:14:45: Im alten Hafen dem Porto Vecchio könnten künftig Luxusjachten gebaut, gewartet und umgebaut werden.

00:14:52: Das Geschäft boomt nämlich.

00:14:55: Italien ist schon heute Weltmarktführer beim Bau von Luxus-Jachten.

00:15:00: Von weltweit Tausend dreiundneunzig bestellten Superjachten entstehen fünfundhundert achtundsechzig in italienischen Werften.

00:15:08: Das sind zweiundfünfzig Prozent des gesamten Markts.

00:15:13: war übrigens immer eine Quizfrage auf meinen Lesereisen, wer mal dabei war wird sich erinnern.

00:15:19: damit ist die Frage wohl jetzt für künftige lesereisen gestorben und Die Flotte wächst jedes Jahr um drei Komma Drei Prozent.

00:15:27: besonders interessant Immer mehr Eigner wollen ihre Yachten individuell ausstatten lassen.

00:15:33: Da wird dann schon mal ein Swimming Pool versetzt oder einen Hubschrauber-Landeplatz eingebaut.

00:15:40: Auch wirtschaftlich ist das eine andere Liga, der Umbau einer einzigen Mega-Yacht kann Aufträge im Wert von µm Euro umfassen – Wahnsinn!

00:15:53: In Trieste soll deshalb ein ganzes Netzwerk entstehen vom Yachtbauer über den Innenausstatter bis zum Spezialisten für Maritime Elektronik.

00:16:03: Die Botschaft ist klar, die Superreichen sollen ihre Yachten künftig nicht nur vor Trieste ankern sondern dort auch ordentlich Geld ausgeben.

00:16:13: und vielleicht heißt es dann eines Tages nicht mehr nur Triest die Stadt des Cafés, sondern auch Trieste die Stadt der Milliardärsboote von Trieste nach Venedig.

00:16:27: Dort gibt es gerade eine Fahndung, die eher nach einem Mafia-Film klingt als nach dem beschaulichen Leben in der Lagune.

00:16:35: Gesucht wird Luciano Donadio oder Donadcio – sechzig Jahre alt einer der wichtigsten Köpfe der berüchtigten Casalesi-Mafia und der Mann ist verschwunden!

00:16:48: Dabei sollte DonadIO eigentlich für die nächsten dreißig Jahre hinter Gittern verschwinden.

00:16:55: Italiens Oberstes Gericht Der Korrte die Kassatione hat seine Verurteilung rechtskräftig bestätigt.

00:17:02: Als die Polizei mit dem Haftbefehl vor seiner Tür in Mestre stand, war der Pate nicht mehr da.

00:17:08: Donadio war kein kleiner Ganove!

00:17:12: Er gilt als einer der führenden Vertreter des Clans einer besonders mächtigen Organisation der Camorra – die ursprünglich aus der Gegend von Casal de Prinschippe bei Neapel stammt.

00:17:23: Berühmt wurde dieser Clan auch durch Roberto Saviano's Buch Gomorra.

00:17:28: Das eigentlich erschreckende an der Geschichte, die Mafia hat sich längst auch im wohlhabenden Norditalien festgesetzt.

00:17:35: Dona Dio soll über Jahre ein kriminelles Netzwerk in Veneto aufgebaut haben mit Erpressung, Wucher und mafiosen Methoden.

00:17:44: Im Februar des Jahrhunderts flogen die Machenschaften bei einer großen Polizeiaktion auf.

00:17:50: Fast zwanzig Jahre lang hatte der Clan zuvor in der Region operiert.

00:17:55: Jetzt wurden dreißig Angeklagte rechtskräftig verurteilt, Dona Dio erhielt dreißzig Jahre – sein Bude Antonio neun-einhalb Jahre Haft!

00:18:05: Die Polizei sucht also einen Mafiaboss, der dreizig Jahre Gefängnis vor sich hat und offenbar beschlossen hat dass ihm das Leben außerhalb der Gefängnismauern besser gefällt.

00:18:16: Damit hat Venezien jetzt seinen ganz eigenen Mafia-Krimi, nur leider keinen Erfundenen.

00:18:24: Zurück in mein beschauliches Grado!

00:18:28: Hier gibt es eine neue Touristenattraktion – eine Mole, die man besser nicht betreten sollte.

00:18:35: Die Rivas Lataper bröckelt nämlich vor sich hin.

00:18:38: Teile sind abgesperrt und das schon seit geraumer Zeit.

00:18:42: Auch am Hafen der River Dandolo bröckelt es.

00:18:46: Eigentlich sollten die Reparaturarbeiten im September beginnen.

00:18:50: Jetzt haben wir Oktober, aber von Bauarbeitern keine Spur.

00:18:55: Die Ufermauer ist stellenweise so marode dass weitere Teile einstürzen könnten und wenn im Herbst das Hochwasser kommt wird es bestimmt nicht besser.

00:19:05: Besonders ärgerlich die Region Friaul-Julesch-Venezien hat bereits achthunderttausend Euro für die Sanierung zugesagt.

00:19:13: an Geld sollte es also nicht scheitern.

00:19:16: Die Opposition kritisiert, dass man sich in Grado offenbar lieber zu Besprechungen trifft als tatsächlich etwas zu unternehmen.

00:19:24: Zum Beispiel in Pinos Bar.

00:19:26: und die Opposition weist auf ein zweites Problem hin – die Sicherheit!

00:19:31: Fußgänger- und Radfahrer müssen sich an der Absperrung vor Beizwängen teilweise auf der Fahrbahn.

00:19:36: besonders für Kinder und Menschen mit Fahrrädern ist das gefährlich.

00:19:41: Ja, das sind die Probleme auf unserer Kleinen Wohlfühlinsel.

00:19:47: Von Grado nach Udine Die Stadt wird langsam zur großen Trattoria.

00:19:53: Italienische Innenstädte und nicht nur die verändern sich Und Udina liefert ein gutes Beispiel dafür.

00:20:00: Zunächst, die gute Nachricht Das Zentrum stirbt keineswegs aus!

00:20:15: zehn mehr.

00:20:17: Aber hinter dieser Zahl steckt ein Wandel, der Einzelhandel hat nämlich drei Komma fünf Prozent verloren.

00:20:24: dafür wachsen Gastronomie und Beherbergung um Drei Komma Fünf Prozent Und Handwerk sowie produzierendes Gewerbe legten sogar um neun Komma fünfe Prozent zu.

00:20:36: mit anderen Worten weniger klassischer Laden mehr Essen trinken und machen.

00:20:42: das passt gut zu vielen italienischen Stadtzentren.

00:20:45: Wo früher vielleicht ein Schuhgeschäft war, steht heute die nächste Apparativo-Bar.

00:20:51: Udide versucht neuerdings gegenzusteuern und zugleich neue Konzepte anzulocken.

00:20:56: Die Stadt stellte eine Million Euro für neue und wiederbelebte Geschäfte bereit.

00:21:02: Damit wurden nach Angaben der Verwaltung Investitionen von mehr als drei Millionen Euro ausgelöst.

00:21:09: Tod ist die Innenstadt also keines Wegs!

00:21:12: Sie sieht nur anders aus als vor zwanzig Jahren.

00:21:17: Und wenn jemand investieren will, in Udine gibt es gerade mächtige Zuschüsse!

00:21:23: Apropos Essen Es gibt ziemlichen Ärger um das Schulessen hier bei uns in Grado.

00:21:29: Denn beim Essen und Trinken verstehen die Italiener wenig Spaß – und es ist gute Sitte am Ende der Saison über die schlimmsten Bestellungen in den Tratorien zu lästern.

00:21:40: Wobei auch in diesem Jahr Niemand jenen Skandinavier schlug, der letzten Sommer in einem Restaurant in der Innenstadt eine Tunfisch-Zwiebelpizza und dazu zeitgleich wie er forderte Spaghetti Carbonara bestellte.

00:21:55: Als beides kamen, kippte er die Nudeln über die Pizza und aß alles zusammen.

00:22:03: Jetzt allerdings geht es um die kleinsten!

00:22:05: Nicht zum ersten Mal steht die Kantine der Grundschule von Gradus Festlandsortsteil von Salon in der Kritik.

00:22:13: Das war schon so, als meine Töchter dort zur Schule gingen.

00:22:17: Jetzt ist der Ärger wieder hochgekocht – das Problem zu die Eltern.

00:22:22: Den Kindern werden Mahlzeiten serviert, die kaum satt machen und zu wenige Proteine enthalten.

00:22:29: Nur an einem einzigen Tag gibt es Fleischhähnchen, an einem anderen Fisch Alaska-Seelax oder wie Fachleutdien nennen Fischstäbchenfisch.

00:22:40: Hier kommt der aktuelle Speiseplan der Woche, der so die Ortsregierung immerhin von einem Ernährungsexperten kreiert wurde.

00:22:48: Montag reist mit Käse Erbsenkroketten Tomaten Obst Weißbrot.

00:22:53: Dienstag Nudeln mit Pesto Spinatobst Weissbrot.

00:22:58: Mittwoch Gemüsesuppe mit Croutons Gebratene Hähnchenstückchen Obst Vollkornbrot.

00:23:04: Donnerstag Vollkorennudeln Mit Gemüseragu Selax Frickadellen Zucchini Obst Weißbrot, Freitag Kichererbsencreme Nudeln Käse Karotten Obst Weiß Brot.

00:23:17: Das mag niedergeschrieben noch einigermaßen annehmbar aussehen aber die Fotos der Speisen drücken arg aufs Gemüt.

00:23:27: Ich sag nur Krankenhausessen.

00:23:30: Einige Eltern berichten dass die Kinder beim Verlassen der Schule gegen sechzehnunddreißig ausgehungert und nervös sein.

00:23:37: Die Familien sehen sich deshalb gezwungen ihnen kräftige Zwischenmalzeiten zuzubereiten, so die Opposition.

00:23:44: Es handelt sich schließlich um Kinder, die größtenteils wenig später zum Sport gehen und deshalb Energie benötigen.

00:23:51: Just jener Koch der die Barberei des Skandinaviers mit seiner Zwiebeltunfisch-Spaghetti-Karbonara-Pizza ansehen musste – hallo Antonio!

00:24:00: hatte einmal vorgeschlagen, sich in der Nebensaison eine Woche unentgeltlich in die Schulkantine zu stellen um den Angestellten ein paar Tricks und Kniffe zu zeigen.

00:24:11: Das wurde aus tausenderlei bürokratischen Gründen leider abgelehnt.

00:24:17: Vielleicht hätte er eine ganze Generation von Feinschmeckern kreiert und die Nachwuchsprobleme an Gradushärden wären verschwunden!

00:24:26: Hundert Millionen Euro Einnahmen bei der Bar Kulana in Trieste.

00:24:39: Ja, da war wieder die Hölle los!

00:24:41: Eintausend Achthundert Achtundfünfzig Boote waren gemeldet, fünfhundert Tausend Menschen kamen zum Zuschauen und Mitfeiern – einer halbe Million Menschen.

00:24:53: Trieste selbst hat gerade einmal zweihunderttausend Einwohner.

00:24:58: Der Effekt der größten Regatta des Mittelmeers wird also auf hundert Millionen € geschätzt landet vor allem in Hotels, Restaurants, Bars und Geschäften.

00:25:09: Die Übernachtungsbetriebe waren nicht nur in Trieste stark ausgelastet – auch zwischen Kope an Slowenien und Grado lag die Auslastung bei über achtzig Prozent!

00:25:22: Weiter mit den Schlagzeilen.

00:25:23: In Gorica gab es jetzt eine Modenschau der besonderen Art.

00:25:27: Die Models hatten vier Beine im Park des Rathauses, fand eine Tiersegnung statt.

00:25:35: Tieren waren dabei, überwiegend Hunde aber auch zwei Schildkröten.

00:25:40: Und weil man in Italien aus allem einen Wettbewerb machen kann wurden die Teilnehmer anschließend in verschiedenen Kategorien bewertet – zum Beispiel nach Sympathie, gutem Benehmen und Ähnlichkeit mit Frauchen oder Herrchen!

00:25:55: Der eigentliche Star war ein Australian Shepherd namens Lamu.

00:26:00: Lamu ist ein pensionierter Rettungshund der italienischen Feuerwehr.

00:26:03: Acht Jahre war er im Dienst bei hundert Rettungseinsätzen.

00:26:08: Er half nach dem Einsturz der Morandi-Brücke in Genua und nach den Erdbeben, in der Türkei.

00:26:14: Seit April genießt Lamu seinen wohlverdienten Ruhestand.

00:26:18: Und bei der Tiersegnung Ingorizia durfte er sich noch einmal feiern lassen – gut so!

00:26:27: Weiter mit den Hunden?

00:26:29: In Jesolo übernahmen die Dackel die Standpromenade.

00:26:32: Denn dort fanden ein großer Dackelspaziergang statt.

00:26:37: Also man muss ja echt sagen, kein Adria-Ort gibt in Sachen Events mehr Gas als Jesolo!

00:26:44: Der offizielle Name der Veranstaltung war Sausage Walk Italia also ungefähr der Spaziergang der Würstchenhunde Denn dackel heißen auf Englisch Sausagedogs Herbst am Meer mit vielen Dackeln.

00:26:58: zwei Kilometer ging es an der Strandpromenade entlang.

00:27:02: für Menschen eine überschaubare Entfernung Für den Dackel wird sein.

00:27:06: kurzen Beinchen schon ein ordentliches Programm.

00:27:10: Zurück zur Hochkultur!

00:27:15: Verona hat die Besucherzahlen für September veröffentlicht und darin steckt eine Überraschung.

00:27:21: Neunhundertsebzehn tausend Menschen wurden in der historischen Innenstadt registriert, das sind neun Komma drei Prozent mehr als im August.

00:27:31: Ja auch in Verona stöhnt man über den Overtourism, aber das ist diesmal nicht das Thema.

00:27:37: Denn die Amerikaner haben die Deutschen überholt.

00:27:40: Fünfzigtausend fünfhundert Besucher kamen aus den USA.

00:27:44: Neunvierzigtausendezweihundert aus Deutschland.

00:27:48: Die Zahl der amerikanischen Gäste stieg gegenüber August um sagenhafte dreiundachtzig Komma sechs Prozent.

00:27:56: Die Franzosen dagegen verabschiedeten sich mit dem Ende ihrer Sommerferien.

00:28:00: Ihre Besucherzahl sank um forty- acht Prozent.

00:28:05: Spannende Randnotiz, die Zahlen wurden nicht durch Befragungen erhoben sondern anhand anonymisierter Mobilfunkdaten.

00:28:13: Allerdings gibt es auch eine schlechte Nachricht für Verona – jedenfalls wenn du im Tourismussektor arbeitest!

00:28:19: Im September des Vorjahres waren noch eins Komma Null Acht Fünf Millionen Menschen in der Innenstadt unterwegs.

00:28:25: Der Tourismus ist also gegenüber zwei Tausend Fünfundzwanzig deutlich zurückgegangen, wobei ich glaube das lag am extrem heißen Sommer der ja bis weit in den September andauerte.

00:28:38: Weniger Besucher insgesamt aber erheblich mehr Amerikaner und alle unter dem Balkon von Giulietta.

00:28:46: Klicken wir in die Zukunft, in die Nahezukunft denn jetzt gehen die foodmessenlos die sagere Klasse!

00:28:54: Verona, wo wir gerade dabei waren, hulde ich zum Beispiel der Polenta.

00:28:57: Bis zum acht November dreht sich in Vigasio bei Verona alles um die Polenta.

00:29:03: Im vergangenen Jahr kamen hundertdreißigtausend Besucher, dabei wurden zweiunddreessigtaussend fünfhundert Kilogramm Polenta serviert.

00:29:13: Klar, Polenta ist in Venezien keine gewöhnliche Beilage sondern gehört zur kulinarischen Identität der Region.

00:29:23: Früher war sie vor allem das Essen der armen Landbevölkerung.

00:29:26: Heute gibt es sie mit Pilzen, Käse, Fleisch und Stockfisch – ich bin kein großer Fan von Polenta!

00:29:35: In Vigazio gab es die sogar als Pizza aus Polentermeer.

00:29:39: Und natürlich gibt es drumherum Musik, Unterhaltung und sonstige Wettbewerbe.

00:29:44: Die Besucher können ihre Gerichte inzwischen per App reservieren damit sie nicht so lange an den Kassen warten müssen.

00:29:51: Ja, selbst der gute alte Maisbrei ist digital geworden.

00:29:55: Aber das ist eine sehr gute Idee, dass anstehen bei diesen Zagel ist manchmal wirklich brutal.

00:30:02: Viele von euch wissen wovon ich spreche und falls ihr in diesem Wochenende in Trieste seid dort geht es heute und morgen nicht um Kaffee sondern um Olivenöl denn Trieste hat eine jahrhundertealte Tradition im Olifenanbau.

00:30:18: Zum zehnten Mal findet die Kaminata Traliolivi statt, also ein Spaziergang zwischen Olivenbäumen.

00:30:26: Im Mittelpunkt steht die Olivensorte Bianchera – sie ist typisch für die Region.

00:30:31: Ihr Öl gilt als intensiv, würzig und pfeffrig.

00:30:37: Die Spazieregänge führen unter anderem nach Conto Vello & Prosecco das in zwei Dörfer oberhalb von Trieste mit Blick auf die Adria.

00:30:45: Auch Betriebe in Dolina, Mujah und Duino au Riziner machen mit.

00:30:50: Dabei erfährt man wie mühsam die Bewirtschaftung der Terrassen ist.

00:30:55: Und weshalb die Olivenbäume hier so gut mit Wind- und Kälte zurechtkommen?

00:31:00: Ich sag nur Bohrer!

00:31:02: Natürlich darf das Verkosten des Olifenölz nicht fehlen... ...und in Istrien hat die Trüffel-Saison begonnen.

00:31:11: Im kleinen Ort Livade dreht sich derzeit alles um die kostbaren Knollen.

00:31:16: Dort finden sie gigante Truffledays statt, noch bis Anfang November jeweils am Wochenende.

00:31:22: Die Besucher können Trüffelgerichte probieren und Finzer kennenlernen oder selbst bei einer geführten Drüffelsuche dabei sein.

00:31:30: Das habe ich mal vor Jahren gemacht das war sehr faszinierend!

00:31:34: Da geht es für Besucher in den berühmten Wald von Motowunen.

00:31:38: Dort suchen erfahrene Trüffeljäger mit speziell ausgebildeten Hunden.

00:31:43: Fünfundvierzig Minuten dauert eine solche Vorführung, Besucher dürfen ihre eigenen Hunde nicht mitbringen, denn die würden die professionellen Trüfferhunde ablenken und das wäre bei diesen kostbaren Pilzen wirklich ärgerlich!

00:31:59: Und auch bei uns in Grado ist dieses Wochenende schlemmen angesagt.

00:32:04: zum zweiten Mal steigt das Cali di Baco, das Gourmet Festival in der Altstadt.

00:32:09: Waren bei der ersten Ausgabe im letzten Jahr noch dreizehnt Trattorien dabei sind es jetzt schon doppelt so viele.

00:32:16: Jede Trattoria serviert direkt vor der Tür an einem Stand eine kleine Spezialität und hat einen Winzer zur Seite, der seine Weine ausschenkt.

00:32:26: So kann man gemütlich von Trattoriya zu Trattoreabummeln überall was naschen und trinken ohne sich hinsetzen zu müssen.

00:32:34: wenn Wie im letzten Jahr das Wetter mitspielt, wird das eine richtig schöne stimmungsvolle Veranstaltung genau nach meinem Geschmack.

00:32:43: Kein überkaniedeltes Event mit DJs oder weißen Dresscode!

00:32:48: Ihr kennt ja inzwischen meine Vorlieben und diese Meldung kam gerade noch rein die beste Tratorier des Jahres liegt gleich hinter dem Markusplatz.

00:33:02: Es gibt also in Venedig vor allen Dingen rund um den Markusplatz nicht nur Touristenmenüs so Mondpreisen.

00:33:08: Die Trattoria Allerivetta wurde gerade als Trattoria dell'Anno ausgezeichnet, verliehen wurde der Preis bei der Präsentation des neuen Falstaff Restaurantgalt Italia-II.

00:33:21: in Meyland.

00:33:23: Die Tattoria liegt im Stadtteil Castello und wenige Minuten vom Markusplatz entfernt.

00:33:32: seit drei Generationen in Familienhand.

00:33:35: Auf der Karte stehen die Klassiker der Lagunenküche, Sardinzauer süßsauermarinierte Sardinen mit Zwiebeln oder Baccalamante Cato cremig aufgeschlagener Stockfisch oder Bigoli in Salza dicke Nudeln mit Sardälen und Zwiebeln oder Linguine alle Teline das sind kleine Venusmuscheln.

00:33:58: Und natürlich gibt es Sepia in schwarzer Tinte serviert mit Polenta.

00:34:03: Wer's deftiger mag, bestellt Fegato alla Veniziana – Kalbsleber mit Zwiebeln!

00:34:09: Na die Trattoria werde ich mir beim nächsten Venedigbesuch mal genauer anschauen oder falls ihr eher da seid, gern mal Bescheid sagen….

00:34:20: Ich bin nämlich ein bisschen skeptisch bei solchen Verleihungen aber vielleicht üre ich mich ja auch So, das war's für heute.

00:34:32: Was gibt es neues vom Schreibtisch?

00:34:34: Jeden Freitag bekommt ihr von mir die mediterrane Wochenschau auf postausitalien.com mit Neuigkeiten aus Grado und der Adria.

00:34:44: Gerade fällt mir ein ich habe die Meldung mit der Drogenplantage von Pordenone vergessen.

00:34:49: Machen wir nächste Woche!

00:34:51: Ihr könnt die meditterane Wochenschau ganz einfach oben auf der Startseite bei postausItalin.com abonnieren Und einen Hinweis auf meinen neuen Roman habe ich auch schon auf die Seite gepackt.

00:35:03: Apropos abonnieren, abonniert oder folgt diesen Podcast und empfehlt ihn gern an gute Freundinnen und Freunde weiter!

00:35:12: Auf Instagram findet ihr mich unter Buch & Wein.

00:35:16: Dort gibt es kleine Filme über mein Leben in Italien.

00:35:21: Dann bleibt ja auch über alle meine Projekte und Lesereisen auf dem Laufenden.

00:35:26: Jetzt Erst mal einen Kaffee bei Pino.

00:35:30: Diese Bar stirbt so schnell nicht aus, bis bald.

00:35:34: und immer schön Deutsche Vita bleiben!

00:35:43: Das war Radio Adria der Italien-Podcast.

00:35:47: Wenn euch diese Folge gefallen hat abonniert den Podcast und lasst uns eine Bewertung da – das hilft uns noch mehr Menschen zu begeistern.

00:35:55: Für mehr Italianitar folgt mir auf Instagram oder besucht meinen Blog postausitalien.com.

00:36:02: Grazie mille und bis zur nächsten Folge.

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