#53: Carbonara: 12 Dinge, die ihr noch nicht wusstest

Shownotes

Hier kommen die bunten Neuigkeiten von der Adria, darunter:

  • Der Giro d’Italia startet in Triest!
  • Venedig: Vorsorge im Vaporetto
  • Ein Priester aus Grado reist um die Welt
  • Der Diebstahl der 1-Cent-Münzen
  • Der Fehlgriff des Diebes: Modeschmuck statt Goldkette
  • Das zweite Leben der Schleuserboote
  • Die Wasserqualität an der Adria ist »eccellente«
  • Deutsche Feuerwehrleute müssen im Italienurlaub löschen

Das Schwerpunktthema in dieser Folge:

  • Alles über die Carbonara – eine kulinarische Reise durch Zeit und Gastraum
  • Das perfekte Rezept findet ihr hier.

Außerdem gibt es Italien-Themen für Kenner, darunter:

  • Wein aus dem Friaul trotzt dem Abwärtstrend
  • Herbstputz am Canal Grande
  • Ein skurriles Strandbad feiert Rekorde

Mein kommendes Buch heißt »Don Giovanni und Maria – Tumult an der Adria«. Hier steht mehr.

Fragen, Wünsche, Anregungen? Wen wollt ihr mal als Gast hören, welche Themen soll ich mir vornehmen, was würdet ihr wirklich gern wissen? Schreibt mir: radioadria@gmx.de

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Der Podcast ist eine Produktion von www.studiovenezia.de

Transkript anzeigen

00:00:06: Buongiorno und herzlich willkommen bei Radio Adria, dem Podcast aus Italien.

00:00:11: Hier dreht sich alles um la Deutsche Vita – um das Lebensgefühl zwischen Espresso und Aperitivo, um die kleinen Geheimnisse und großen Geschichten dieses wunderbaren Landes!

00:00:22: Ich bin Stefan Maywald, Autor- und Wahlitaliener aus Grado und ich nehme euch mit auf eine Reise voller Sonne Genuss und Italianità also zurücklehnen entspannen und ein bisschen Italien ins Leben lassen.

00:00:37: Andiamo!

00:00:45: Buongiorno aus Grado.

00:00:47: Das Wetter ist herbstlich wechselhaft, aber noch sehr warm.

00:00:52: Zweiundzwanzig, dreinzwanziger Grad.

00:00:55: der Kamin muss noch ein bisschen warten.

00:00:57: leider dafür gibt es schon Kürbis und Kastanien und Pilze und weitere Köstlichkeiten bei euch bestimmt auch.

00:01:06: bevor wir in den Podcast starten noch einen Nachtrag.

00:01:10: Da rede ich in der letzten Folge ausführlich über Trieste und vergesse die beinahe wichtigste Meldung.

00:01:17: Trieste wird rosa, denn... Der Giro d'Italia twenty-sevenundzwanzig startet hier!

00:01:25: Am Samstag den achten Mai zwei tausendzehneunzwanziger beginnt die hundertzehnte Ausgabe der Radrundfahrt ja hier in Trieste.

00:01:36: für die ganze Region ist das eine gewaltige Sache Denn wer den Giro eröffnen darf, bekommt nicht einfach ein Radrennen sondern für mehrere Tage eine der größten Sportbühnen Italiens.

00:01:49: Mit weltweiten TV-Bildern tausenden Fans und der kompletten Rosa Caravane.

00:01:56: Tipp für alle die Anfang Mai in der Region sind – bucht rechtzeitig Hotels!

00:02:02: Auch Ingrado & Lignano wird der Giro spürbar sein.

00:02:08: Die erste Etappe soll also in Trieste starten und auch wieder in Triest enden, vermutlich mit einem Abstecher nach Slowenien.

00:02:16: Danach bleibt der Giro in der Region – im Gespräch ist eine Etape von Gorizia nach Pordenone.

00:02:23: Und sogar am vorletzten Tag soll der Gino noch einmal ins Friaul zurückkehren!

00:02:29: Mit dem Montezonkulan als spektakulären Höhepunkt….

00:02:34: Eine Kletter-Etappe.

00:02:38: Jahrzehntelang startete der Giro traditionell in Mailand.

00:02:42: Klar, das Rosatrikot des Führenden kommt ja vom Rosa der Gazeta de los Port die in Mailand gedruckt wird.

00:02:50: Später durften auch Rom Palermo und Messina das Rennen eröffnen – und längst ist die Grande Partenza zu einem internationalen Prestigeereignis geworden.

00:03:02: Gestartet wurde schon in Monte Carlo Aten Nizza Amsterdam Belfast, Jerusalem und Budapest.

00:03:10: Außerdem unter anderem in Belgien, Dänemark und den Niederlanden.

00:03:16: Zwei tausendfünfundzwanzig ging es in Albanien los!

00:03:19: Zweitausendsechsundzwanzighin Bulgarien.

00:03:23: Jetzt bekommt Trieste die ganz große Bühne.

00:03:28: Freut mich Also rein in die Woche.

00:03:32: Was erwartet euch heute?

00:03:35: Ein Priester aus Kardo reist um die Welt der Diebstahl, der Einszentmünzen.

00:03:42: Der Fehlgriff von Trieste Modeschmuck statt Goldkette.

00:03:47: Wein aus dem Friaul trotzt dem Abwärtstrend ein skurriles Strandbad feiert Rekorde Herbstputz am Kanal Grande das zweite Leben der Schleuserboote die Innenstadt von Udine wird zur Esmeile.

00:04:04: meine Lieblingsmeldung Deutsche Feuerwehrleute löschen im Italienurlaub und als Schwerpunktthema alles über die Carbonara.

00:04:15: Bleiben wir erst mal in Trieste, wer die Americo Vespucci in einem Hafen liegen sieht versteht sofort warum Italiener – und nicht nur die bei diesem Schiff ins Schwärmen geraten!

00:04:28: Der Dreimaster ist das Segelschulschiff der italienischen Marine, dass hat ein Dreißig vom Stapel gelaufen längst so etwas wie eine schwimmende Visitenkarte Italiens.

00:04:39: An Bord werden die Offiziersanwärter der Marine Akademie von Livorno ausgebildet und nach einer großen Weltreise ist die Vespucci inzwischen wieder in heimischen Gewässern unterwegs, gerade war es in Triest zur Barcolana – die Stadt jagt von einem Großereignis zum nächsten!

00:04:58: Bei der größten Regatta des Mittelmeers waren dieses Mal ein-tausend achthundert Boote dabei Jedenfalls.

00:05:06: Mit an Bord der Vespucci ist ein Mann, den wir in Grado gut kennen – Don Gianni Medeot!

00:05:14: Der Gradeser isst seit Jahren Militärseelsorger.

00:05:19: Er kümmert sich um die Seele der Besatzung, wobei er seine Aufgabe nicht nur religiös versteht.

00:05:26: An Bord höre ich den Menschen zu, sagte er im Piccolo.

00:05:31: für die jungen Leute da zu sein, wenn die wochenlange Enge auf See, Heimweh oder persönliche Sorgen drücken.

00:05:38: Auf der Reise von Nordamerika zurück nach Europa gab es auch einen bewegenden Moment – an jener Stelle, an der Ninzehundertzwölf Die Titanic sank wurde der Opfer der Katastrophe gedacht und in den Häfen hat der Priester aus Grado eine besondere Rolle.

00:05:57: Wenn die Westbutschi anlegt sucht er den Kontakt zu den Gemeinden!

00:06:01: So wird der Geistliche auf einem der berühmtesten Schiffe der Welt.

00:06:05: ein bisschen zum Botschafter Grados, auf den Meeren.

00:06:10: Und für Don Gianni selbst bleibt das ein Privileg – er nennt die Vespucci seine schwimmende Kathedrale!

00:06:18: Jetzt aber erstmal Schluss mit Triest — Der Herbst ist die Zeit der Genießer.

00:06:23: Heute reden wir über die Carbonara.

00:06:27: Das ist nämlich das beliebteste Gericht des Touristen in Italien bestellen.

00:06:33: Dabei haben mir viele Leserinnen und Leser schon ihr Leid geklagt, nirgends gibt es in Grado oder sonst wo an der oberen Adria eine vernünftige Pasta-Karbonare.

00:06:46: Lange haben Laura und Christian sie im Spaghettihaus zubereitet aber sonst?

00:06:51: Laura ist übrigens die Stimme, die meine Rubriken einspricht!

00:06:55: Niente klar.

00:06:57: einerseits passt sie nicht so richtig zu geradeaus kulinarischen Traditionen.

00:07:03: Andererseits, das tut Salami-Pizza ja auch nicht und die gibt es an jeder Ecke!

00:07:09: Immerhin habe ich jetzt ein Restaurant entdeckt, dass Carbonara in der fast perfekten Form anbietet.

00:07:16: dazu gleich mehr Das Paradoxe für den Gast sieht Carbonara nach einem der simpelsten Pasta Gerichte überhaupt aus Für die Küche ist es aber richtig heikel.

00:07:30: Eine Karbonare lässt sich nicht fertig vorbereiten.

00:07:34: Natürlich kann man guanciale schneiden und auslassen, pecorino reiben und eine Eier-Käsemischung vorbereiten aber der letzte Schritt muss praktisch aller Minute passieren.

00:07:45: Heißpasta, Eipecorino, guancialefett und etwas Pasterwasser müssen so zusammengebracht werden dass eine Immulsion entsteht.

00:07:55: zu heiß rührei zu kalt eine dünne Rohe, Eierpumpe.

00:08:01: Zu wenig Flüssigkeit, klebrig und trocken!

00:08:05: Und jetzt stellt euch Samstagabend vor.

00:08:08: Sechzig Gäste drinnen und draußen.

00:08:10: Tisch zwölf bestellt zweimal Carbonara, Tisch acht eine, Tisch siebzehn drei.

00:08:16: Aber eine davon kommt fünf Minuten später weil der Gast noch mit der Vorspeise trödelt.

00:08:21: Jede Portion bindet Aufmerksamkeit am Herd.

00:08:26: Eine Tomatensauce wartet geduldig Eine Carbonara wartet auf niemanden.

00:08:33: Dazu kommt das Timing am Pass, also bei der Übergabe von der Küche zur Bedienung.

00:08:39: Die Carbonara ist sofort nach der Fertigstellung am besten.

00:08:42: Steht sie drei oder vier Minuten herum wird die Sauce dicker und klebriger Aufwärmen.

00:08:48: funktioniert nicht ohne die Textur zu verändern.

00:08:51: Auch eine falsch geratene Portion lässt sich schlechter retten als Pasta mit einer vorbereiteten Sauce.

00:08:58: Und ja, der Abwasch und das Handling weiß jeder von euch, der zu Hause abwaschen muss.

00:09:06: Schüsseln oder Pfannen mit einer Mischung aus Ei geschmolzenem Käse und Fett sind unangenehmer als ein Topf mit einfacher Tomatensauce.

00:09:16: Vor allem aber produziert die klassische Arbeitsweise zusätzliches Geschirr beziehungsweise Arbeitsgänge.

00:09:23: Guanciale auslassen, Eiercreme ansetzen, Pastafertigstellen emulgieren.

00:09:28: Deswegen kommt die Sahne ins Spiel.

00:09:31: Sie macht das System fehler-toleranter, eine Sahnesoße kann vorbereitet, portioniert, warmgehalten oder schnell wieder erhitzt werden.

00:09:41: Übrigens sind nicht wir Barbaren schuld an der Sahne.

00:09:45: noch bis in den neunzehnten Jahrtauchte Sahne in italienischen Carbonara Rezepten auf.

00:09:52: Selbst Gueltiero Marchesi verwendete sie und wie?

00:09:56: Er forderte, einen Viertelliter-Sahne auf vierhundert Gramm Spaghetti.

00:10:02: Erst später verfestigte sich der heutige Purismus mit Pasta, Ei, Guanciale, Pecorino und Pfeffer.

00:10:10: Die echte Carbonara – auch wenn das Italiener nicht so gern hören – ist also eine sehr junge Erfindung!

00:10:18: Beim Schinken ist der Vorteil ebenfalls offensichtlich….

00:10:22: Gekochter Schinken oder Pancetta sind unkomplizierter und geschmacklich weniger speziell als Quanchale, und lassen sich leicht portionieren.

00:10:31: Daraus entsteht dann die berüchtigte touristische Carbonara-Pasta mit Schinken, Sahne und Parmesan.

00:10:38: Sie hat – mit römischer Carbonara wenig zu tun – ist für eine Küche mit Hundertfünfzig Essen am Abend aber narsicherer!

00:10:47: Jetzt zu Grado?

00:10:49: Die Proschuteria am Campiello della Torre stellt eine fast perfekte Carbonara mit Ei und Pecorino her.

00:10:57: Bloß kommt statt Guanchaale Sandaniele schenken hinzu, okay?

00:11:02: Damit kann man leben!

00:11:04: Wenn ihr Tipps für die obere Adria habt nur her damit.

00:11:08: Ansonsten selber machen habe ich schon mehrfach probiert das klappt gut.

00:11:13: wir selbst haben ja nicht den Stress einer Trattoria Und können das fertige Gericht schnell von der Küche auf den Ästestragen.

00:11:22: Ich packe das perfekte Rezept in die Show Notes, ist auf Italienisch es ein Link zu Giallo Zafferano aber mit vielen vielen Bildern und Küchen italienisch beherrschen wir alle.

00:11:36: ein bisschen noch einen Tipp für daheim Die meisten römischen Restaurants machen die Carbonara nicht mit Spaghetti sondern mit kurzen Nudeln wie Medzemaniche.

00:11:47: Sie servieren sie in einem hohen Gefäß, manchmal sogar in einer Art Trinkglas.

00:11:53: Warum?

00:11:54: Das hält das Gericht, dass schnell auskühlt, kompakter und wärmer!

00:12:00: Jetzt kommen zwölf Dinge die ihr noch nicht über Carbonara wusstet.

00:12:06: Nummer eins.

00:12:07: Carbonara ist vermutlich jünger als Sophia Loren.

00:12:12: Sophia Loren wurde in nineteenhundert vierunddreißig geboren.

00:12:16: für Carbonara gibt es aus dieser Zeit doch keinen allgemein anerkannten Rezeptbeleg.

00:12:22: Die ersten sicheren schriftlichen Spuren häufen sich erst Anfang der neunzenhundertfünfziger Jahre.

00:12:29: In Italien erschien das erste Rezept in La Cucina Italiana, nineteenhundertvierundfünfzig.

00:12:36: Nummer zwei!

00:12:38: Das erste schriftlich belegte Rezept erschien nicht in Italien sondern in den USA.

00:12:44: Neunzehnhundertzweiundfünftig tauchte Carbonara in einem Restaurantführer für Chicago auf.

00:12:51: Dort wurde das Gericht im italienischen Restaurant Armandos beschrieben, wie gesagt erst zwei Jahre später druckte La Cucina Italiana ein Carbonarezept auf Italienisch.

00:13:02: Nummer drei erste italienische Carbonara würde heute einen Glaubenskrieg auslösen.

00:13:10: Das Rezept von nineteen fünfzig enthielt Pancetta Knoblauch und Gruyère Kein Pecorino, kein Guanciale.

00:13:19: Zwei ganze Eier wurden wie für eine Frittata verquirlt und anschließend zusammen mit der Pasta in der Pfanne erhitzt bis das Ei leicht stockte.

00:13:31: Nummer vier – ja die frühen Carbonaras gingen tatsächlich stärker in Richtung Omelette als unsere heutige Creme!

00:13:39: Auch ein italienisches Rezept von nineteenfünfzig spricht vom Schlagen.

00:13:47: Die seidige, fast rohe Eiercreme unserer heutigen Karbonare war also keineswegs von Anfang an das Ideal.

00:13:55: Nr.

00:13:56: V In der unmittelbaren Nachkickszeit waren haltbare Militärlebensmittel natürlich enorm wichtig!

00:14:04: Für eine der berühmtesten Entstehungsgeschichten werden ausdrücklich Eigelbpulver, Bacon, Käse und Sahne aus alliierten Beständen genannt.

00:14:13: – Das Ei-Pulver auch hygienische und logistische Vorteile gegenüber frischen Eiern hatte, liegt auf der Hand.

00:14:21: Einen belastbaren historischen Beleg nach dem Motto man stockte Carbonara wegen fehlender Kühlschränke vollständig durch das war meine Theorie über Jahre habe ich nicht gefunden.

00:14:33: aber klar ist ja wohl frisches Ei war in der Nachkriegszeit längst nicht so selbstverständlich und problemlos verfügbar wie heute.

00:14:42: Eipulver dagegen gehörte zur Welt der alliierten Versorgung.

00:14:47: Nr.

00:14:47: sechs Jetzt kommen wir an die Adria!

00:14:50: Möglicherweise wurde die Carbonara überhaupt in Riccione erfunden, jawoll bei uns an der Adria.

00:14:57: Der Bolognese Koch Renato Guarlandy erzählte er habe am Zweiundzwanzigsten September nineteen vierzig in Riccona für Alliierte Offiziere gekocht.

00:15:09: Zur Verfügung standen Bacon Sahne Käse und Eigelbpulver.

00:15:15: Daraus habe er eine Pasta improvisiert, und am Schluss schwarzen Pfeffer drübergegeben.

00:15:22: Die Bibliotheca Salabosa Bologna dokumentiert diese Version ausführlich.

00:15:28: Diese Version ist natürlich nicht unumstritten.

00:15:31: die Römer kämpfen dagegen an.

00:15:34: Riccione übrigens war ja in der letzten Folge meines Podcasts ein wichtiger Ort.

00:15:39: dort steht das Grand Hotel, dass es gar nicht geben durfte.

00:15:44: Die Meldung hat vielen von euch gefallen.

00:15:46: Hört mal rein falls ihr es noch nicht getan habt.

00:15:50: Noch einmal zur Ritschone!

00:15:51: Dort sollen sogar Brotstückchen dazu gereicht worden sein um die flüssige Soße aufzutunken.

00:15:58: Das klingt alles eher nach alliierter Improvisationsküche als nach heutiger römischer Trattoria aber war damals mit dem Krieg bestimmt köstlich.

00:16:10: Nummer acht, der Guancha Le kam erstaunlich spät.

00:16:15: Heute würde man in Rom beinahe exkommuniziert wenn man Pancetta verwendet.

00:16:21: Dabei enthielt das erste italienische Karbonara Rezept von nineteen fünfzig, wir haben es gehört, Panchetta erst neunzehnundsechzig verwendete der berühmte Gastronom Luigi Carnacina in seiner Rezeptfassung Guanchale.

00:16:35: Nummer neun und ausgerechnet diese Karbonare mit Guancha enthielt Sahne.

00:16:42: Karna Chinas Version von neunzehnundsechzig brachte zwar den heute Sakkosankenguanchalins Spiel, verwendete gleichzeitig aber Sahne!

00:16:53: Überhaupt war Sahne jahrzehntelang kein Sacki-Leak.

00:16:56: Besonders zwischen den neunzenhundertsechziger und neunzentachziger Jahren wurde sie häufig eingesetzt um die Soße chemiker und restauranttauglicher zu machen.

00:17:07: Ach ja...die seligen neunzelachtziger Jahre Tortellini mit Sahne-Schinken-Sauce.

00:17:13: Wer kann sich noch erinnern?

00:17:14: Nummer zehn, Carbonara war schon berühmt bevor überhaupt jemand ein ordentliches Rezept aufgeschrieben hatte und das ist doch wirklich kurios!

00:17:27: In den letzten Jahren berichtete der Corriere de la Serra bereits davon, dass Gregory Peck während der Dreharbeiten zu Roman Holiday Carbonara mochte.

00:17:46: Roman Holiday heißt auf Deutsch ein Herz und eine Krone – dieser Film machte unter anderem auch die Vespa berühmt!

00:17:53: Das Gericht verbreitete sich also offenbar mündlich und über Restaurants bevor die Kochbücher hinterher kamen.

00:18:02: Nummer elf Es gibt einen direkten Vorfahren aus dem Jahr eighteenhundert siebenunddreißig.

00:18:10: Ippolito cavalcanti, was für ein Name veröffentlichte damals ein Rezept für Tagliolini mit reichlich Käse und Zehen-Eigelb.

00:18:21: Bacon oder Guanciale fehlten zwar aber die Kombination Pasta plus Ei plus Käse existierte mehr als hundert Jahre vor der Karbonare.

00:18:32: das macht die Geschichte so interessant.

00:18:34: Nicht die Amerikaner erfanden Carbonara, sondern amerikanisches Bacon and Egg traf möglicherweise auf eine längst vorhandene italienische Tradition von Pasta mit Ei und Käse.

00:18:49: Nummer zwölf fassen wir zusammen Die angeblich uralte einzig wahre.

00:18:54: Carbonara ist eigentlich das Ergebnis jahrzehntelanger Evolution.

00:19:02: Gruyère, Knoblauch.

00:19:04: Später Pecorino.

00:19:05: Dann Guanciale.

00:19:07: Zwischendurch Sahne.

00:19:09: Ganze Eier wurden zunimmt durch Eigelb ersetzt und aus dem gestockten Ei wurde die heutige Immulsion.

00:19:15: Erst nach und nach kristallisierten sich jene Zutaten heraus, die heute als unverhandlbar gelten Pasta, Ei, Guanciales, Pecorinos und Pfeffer.

00:19:28: Die vermeintlich Jahrhunderte alte Tradition ist zu einem guten Teil nachträglich entstandene Tradition.

00:19:35: Wieder was gelernt!

00:19:37: Und vielen Dank an Radio Adria-Hörerin Martina, die mir diese Meldung geschickt hat.

00:19:43: und sie beweist wieder einmal – Die Carbonara lässt uns einfach nicht los.

00:19:47: Für diese Meltungen müssen wir kurz Italien verlassen und nach Wien fahren.

00:19:52: Dort gibt es nämlich eine Carbonara für – bitte festhalten – Serviert wird sie in der Spelunke am Donaukanal, einem Haubenlokal dessen Name bei diesen Preisen einen gewissen Humor erkennen lässt.

00:20:09: Für die Neuneinzig Euro bekommt man hausgemachte Spaghetti mit Tiroler Bauchspeck, Parmesan und dreißig Gramm Royal Imperial Auslese Kaviar.

00:20:21: Und spätestens hier dürften den rohm sämtliche Carbonara-Puristen vom Stuhl gefallen sein!

00:20:27: Wir erinnern uns, ich wiederhol's noch mal auch wenn wir es gerade erst vor zwei Minuten gehört haben.

00:20:31: Eine klassische Carbonara besteht aus Pasta, Ei, Pecorino, Guanciale und Pfeffer.

00:20:36: Kein Obers, keine Sahne, keine Zwiebeln... Und Kaviar stand meines Wissens auch nicht auf dem Einkaufszettel der römischen Großmutter!

00:20:47: Wer in der Wiener Spelunkel auf den Kavier verzichtet kommt grade zu günstig davon.

00:20:52: Dann kostet die Carbonara nur vierundzwanzig Euro.

00:20:57: Die Neunundneinzig-Euro-Pasta ist allerdings nicht der erste kulinarische Großangriff des Hauses auf unser Konto.

00:21:03: Schon im Januar sorgte die Spelunke mit einem Schnitzeln namens Kaiser Franz für Aufsehen, Preis?

00:21:11: Dreihundertfünfundneinzig Euro!

00:21:14: Dafür gab es Wagyu Fleisch, Dreiundzwanzigkarätiges Blattgold, Kaviar und sogar ein eigens entwickeltes Zitronenpaffe.

00:21:23: Immerhin war die Portion für zwei Personen gedacht... macht also nur hundertundneunzig Euro fünfzig pro Nase.

00:21:30: Da kann man sich hinterher fast noch einen Espresso leisten.

00:21:34: und mal unter uns, diese Kaviamani ist auch sehr seltsam.

00:21:39: Kavia ist so delikat dass er ganz sicher nicht an eine kräftige Carbonara oder über ein Schnitzel gehört.

00:21:48: Noch einmal vielen Dank an Hörerin Martina für diesen kulinarischen Hinweis aus Wien!

00:21:53: Schickt mir gern alle Kuriositäten die euch so über den Weg laufen.

00:22:04: Nach Imperia, an die Ligurische Küste.

00:22:07: Dort wurde in der Cafeteria Pasticheria Brasil eingebrochen.

00:22:11: Um zwei Uhr vierzehn betrat ein Mann das Lokal.

00:22:15: Zur Tarnung hatte er sich sein Hemdfußgesicht gezogen.

00:22:18: Er ging zur Kasse, öffnete die Schublade und machte sich über das Trinkgeldglas her.

00:22:24: Dann verschwand er.

00:22:26: Der Besitzer schaute sich später die Aufnahmen der Überwachungskameraan und stellte fest, für einen Ruhestand auf den Bahamas würde die Beute eher nicht reichen.

00:22:35: In der Kasse lagen gerade einmal dreißig Euro und im Trinkgeldglas sechs oder sieben Euro.

00:22:42: Wobei selbst diese Summe beeindruckender klingt als sie außer, denn es waren fast alles Cent Münzen!

00:22:51: Der Barbesitzer veröffentlichte ein Video im Internet und wandte sich an den Einbrecher.

00:22:56: Seine Botschaft lautete, was hast du denn erwartet?

00:22:59: Dass ich dir die Einnahmen der ganzen Woche

00:23:00: darlasse?".

00:23:01: Und dann lud er den Täter sogar zur Wiederholung ein.

00:23:05: Beim nächsten Versuch zu der Besitzer spendiere er ihm vielleicht das Frühstück.

00:23:11: Noch mal nach Trieste!

00:23:13: Dort war letzte Woche ein Touristenpaar in der Innenstadt unterwegs – in der Via del Ponte im alten Ghetto.

00:23:20: Ein Mann näherte sich den beiden und telefonierte.

00:23:23: Zumindest tat er so.

00:23:25: Plötzlich drehte er sich um und griff nach den Halsketten der Frau, sie trug nämlich zwei.

00:23:31: Eine davon war aus Gold gefertigt und wertvoll die andere Modeschmuck.

00:23:36: Der Dieb riss beide Ketten herunter.

00:23:39: Die Goldkette rutschte der Frau ins Shirt.

00:23:42: Der Täter schnappte sich die Andere dann rannte er los.

00:23:45: Jetzt kommt noch ein hübsches Detail.

00:23:47: Er floh in Richtung Polizeipräsidium.

00:23:50: Dieser Mann traf innerhalb weniger Sekunden gleich mehrere dumme Entscheidungen.

00:23:56: Die Touristen liefen ihm noch ein Stück hinterher, verloren ihn dann aber die Polizei ermittelt anhand der Aufnahmen der Überwachungskameras.

00:24:06: Das waren jetzt echte Winzigkeiten.

00:24:08: In der nächsten Folge berichte ich von einem gewaltigen Raub Der Italien geschockt hat.

00:24:14: man kann es nicht anders sagen Aber ich sammle noch ein paar Informationen dazu.

00:24:20: Thema Wein!

00:24:22: Wein aus dem Friaul trotzt der Krise.

00:24:25: Italiens Weinwirtschaft hat gerade nicht viel Grund zum Anstoßen.

00:24:29: Im ersten Halbjahr, im Jahr ist die italienische Weinexporte um sechs Prozent zurück.

00:24:39: Noch schlimmer sieht es auf den wichtigsten Auslandsmarkt aus – nicht Deutschland sondern USA.

00:24:45: In den USA brach die Menge sogar um vierzehn Komma eins Prozent ein.

00:24:51: Ja, die Leute trinken einfach immer weniger und auch im Nordosten Italiens zeigt die Kurve überwiegend nach unten.

00:25:00: Venezien, Italiens wichtigste Weinexportregion verlor acht Komma Vier Prozent.

00:25:07: doch ausgerechnet Friaul Julisch-Venezian schwimmt gegen den Strom.

00:25:13: Die Winzer der Region konnten ihre Ausfuhren um zwei Komma fünf Prozent steigern.

00:25:20: Insgesamt ging im ersten Halbjahr Wein im Wert von einhundert, einundzwanzig Koma vier Millionen Euro ins Ausland.

00:25:30: Damit ist Friaul Jules Schweinezien eine der erfreulichen Ausnahmen im italienischen Weinbau und auch beim Konsum im eigenen Land sieht es vergleichsweise gut aus.

00:25:41: Während Italien immer weniger Wein trinkt hält sich Friaul stabil.

00:25:47: Landesweit sank der Verbrauch zwischen dem Jahr und dem Jahr um elf Prozent.

00:25:54: Im Freyaul dagegen blieb er mit einem kleinen Plus von null vier Prozent praktisch konstant.

00:26:01: Ich glaube, Pinos Bar hat daran einen gewissen Anteil.

00:26:06: Besonders bemerkenswert die Region verkauft nicht mehr sondern hochwertiger Denn Italiens Weinbranche verfolgt gerade die Strategie weniger Flaschen, aber mehr Wert pro Flasche.

00:26:19: Friaul ist dafür mit seinen Weißweinen geradezu predestiniert.

00:26:24: Pino Grigio, Friolano, Ribella Gialla oder Sauvignon haben einen guten Namen.

00:26:30: Während also anderswo die Keller voller werden und die Exporteure nervös auf die Zahlen schauen können die Winzer im Friaal etwas gelassener bleiben.

00:26:40: Weniger trinken aber besser trinken.

00:26:44: Gutes Motto!

00:26:46: Ab ans Meer, das Pedocin boomt.

00:26:50: Manche Attraktionen werden modernisiert um erfolgreicher zu werden und manche werden gerade deshalb erfolgreich weil sie sich hartnäckig weigern modern zu werden.

00:27:02: Willkommen im Pedocín von Triest.

00:27:05: Das historische Strandbad besitzt noch immer seine berühmte Mauer die den Männer vom Frauenbereich trennt.

00:27:12: Ein Konzept, das so zeitgemäß klingt wie Telefonzellen und Schreibmaschinen.

00:27:18: aber die Triestiner lieben ihr Pedocinien und die Touristen inzwischen auch.

00:27:24: ich habe in Espresso unter Sternen ausführlich berichtet ja das Strandbad ist geradezu ein Protagonist meines Buches.

00:27:33: im August wurden dreiundvierzigtausend fünfhundert Eintritte gezählt.

00:27:39: Im August des Vorjahres, als ich da war waren es noch knapp sechsunddreißigtausend gewesen.

00:27:44: Das bedeutet ein Plus von mehr als zwanzig Prozent!

00:27:49: Das Pedocin ist nicht nur ein Strandbad sondern eine Sehenswürdigkeit.

00:27:55: Internationale Zeitungen haben über die kuriosige Schlechtertrennung berichtet und fotografiert wird die Mauer inzwischen öfter als so mancher Palazzo in Trieste.

00:28:06: Jetzt im Oktober gibt es noch einen weiteren Grund für einen Besuch.

00:28:10: Der Eintritt ist wieder kostenlos und die Adria hat immer noch achtzehn, neunzehn Grad.

00:28:20: Wir bleiben in Trieste.

00:28:21: Herbstputz im Kanal Grande.

00:28:25: der Kanal Grande gehört zu den schönsten Postkartenmotiven.

00:28:29: Ja auch Trieste hat eine Kanal Grande.

00:28:33: Die Kirche San Antonio im Hintergrund die Cafés an den Seiten Segelboote im Wasser Sehr hübsch.

00:28:39: Nur leider schwimmt und steht dort inzwischen auch einiges herum, dass weniger Foto gehen ist.

00:28:45: Deshalb bekommt der Kanangrande jetzt eine Schönheitskur.

00:28:49: Die Stadt lässt verlassene Boote und überflüssige Pfähle entfernen.

00:28:55: Am Pontekurto drängen sich Besucher für das perfekte Erinnerungsfoto – da stört ein halbvergessenes Boot natürlich das Instagram-Idyll!

00:29:04: Ganz unkompliziert ist die Aktion allerdings nicht.

00:29:08: Schließlich kann man ein herrenloses Boot nicht einfach wie einen alten Einkaufswagen wegschieben.

00:29:14: Eigentümer müssen festgestellt, Fristen eingehalten und rechtliche Fragen geklärt werden.

00:29:20: Zur Barculana Regatta ruten die Arbeiten.

00:29:23: jetzt gehen sie weiter!

00:29:26: Apropos Barculano Vier Boote, die teilgenommen haben, haben eine ungewöhnliche Karriere hinter sich.

00:29:32: Sie waren einmal Werkzeuge von Schleusern und Menschenhändlern.

00:29:38: Jetzt segeln sie bei Veranstaltungen rund um die Bakulana in Triest, und bei anderen Regatten.

00:29:44: Die beschlagnahmten Segelboote gehören zum Projekt Perumare di legalità!

00:29:50: Die italienischen Behörden hatten Sie im Zuge von Ermittlungen eingezogen.

00:29:54: Normalerweise würde man bei solchen Booten wohl zuerst an Verschrottung denken.

00:30:00: Italien hat sich aber für eine symbolträchtigere Lösung entschieden.

00:30:05: Die Boote wurden dem Staat übergeben und bekommen ein zweites Leben.

00:30:10: Heute werden sie für gesellschaftliche Projekte genutzt, die Bachkulana bietet dafür die perfekte Bühne.

00:30:18: Denn bei einer der größten Segelregatten der Welt geht es normalerweise um Geschwindigkeit, Wind- und Taktik – bei diesen vier Booten geht's um ihre Vergangenheit!

00:30:29: Was früher für illegale Geschäfte benutzt wurde soll heute für Legalität und gesellschaftliches Engagement stehen.

00:30:37: Eine beachtliche zweite Karriere!

00:30:41: Eine gute Nachricht aus dem Friaul – wir haben fast nur ausgezeichnetes Badewasser, die neuen Untersuchungen zur Wasserqualität sind richtig gut ausgefallen.

00:30:58: Fünfundsechzig davon erhielten die höchste Einstufung Excellente ausgezeichnet.

00:31:04: Lediglich eine einzige Stelle bei Monfalkone musste sich mit gut begnügen.

00:31:10: Das ergibt einen Anteil von neunundneinzig, sechs Prozent ausgezeichneten Badegewässern.

00:31:16: Untersucht wurde natürlich auch die Adria Begrado und Liniano – alles Excellennte!

00:31:22: Aber auch Sehen- und Flüsse der Regionen gehören zum Kontrollprogramm, darunter beispielsweise Taliamento und Natisone.

00:31:30: Das Ganze ist nicht nur für einheimisch interessant, sauberes Wasser ist ein Argument im Touristenmarkt.

00:31:38: Und jetzt kommt meine Lieblingsmeldung dieser Woche.

00:31:42: Deutsche Feuerwehrleute löschen im Italienurlaub!

00:31:47: So stellt man sich seinen Urlaub am Gardasee eher nicht vor, Sonne, Aperol und plötzlich brennt der Campingplatz.

00:31:56: Auf dem Campingplatz Bella Italia in Peschiera del Garda brach ein großes Feuer aus.

00:32:02: Zwanzig Mobilheime gerietenen Brand, vierundzwanzig Menschen mussten zunächst medizinisch versorgt werden.

00:32:10: Glück im Unglück.

00:32:11: unter den Urlaubern waren vier Feuerwehrleute aus Diezenbach in Hessen!

00:32:16: Die Männer bemerkten den Brand und statt das Handy herauszuholen machten sie das was Feuerwehr-Leute eben machen Sie helfen sofort bei den Löscharbeiten noch bevor die italienischen Einsatzkräfte eintrafen.

00:32:29: Der Campingplatz liegt direkt am Gardasee und gehört zu den bekannten Ferienanlagen der Region, entsprechend viele Menschen befanden sich auf dem Gelände.

00:32:39: Die vier Deutschen dürften ihren Urlaub jedenfalls anders in Erinnerung behalten als geplant.

00:32:44: andere bringen vom Gardaseen Olivenöl und Wein mit nach Hause.

00:32:49: diese Vier können erzählen dass sie zwischendurch einen italienische Camping Platz gelöscht haben.

00:32:54: ich hoffe Anschließend gab es für sie einen Apparativo aufs Haus.

00:33:00: Wer diese Feuerwehrleute kennt, gern Bescheid sagen.

00:33:03: mit denen würde ich gerne mal ein Interview machen.

00:33:06: und als letztes eine schöne Meldung von Venediks schwimmender Arztpraxis.

00:33:11: in anderen Städten fährt zur Vorsorge ein Untersuchungsbus vor.

00:33:16: In Venedig wäre das bekanntlich etwas unpraktisch.

00:33:21: also nimmt man dort was sonst ein Vaporetto.

00:33:25: Seit Anfang Oktober ist in der Lagune der Vaporetto Rosa unterwegs.

00:33:30: Ein Rosa-Wasserbus im Zeichen der Brustkrebsvorsorge.

00:33:34: und das ist nicht bloß eine Werbeaktion, an Bord finden tatsächlich kostenlose Brustuntersuchungen statt.

00:33:43: Jeden Freitag können Frauen das Angebot nutzen.

00:33:46: Das Vaporeto fährt dabei nicht nur durch das historische Zentrum von Venedig auch verschiedene Inseln und Orte der Lagune werden angefahren.

00:33:56: Die Route reicht sogar bis Georgia, damit sollen Untersuchungen gerade auch für Frauen leichter erreichbar werden die weiter entfernt von den großen Krankenhäusern leben.

00:34:09: Medizinische Vorsorge kommt also buchstäblich übers Wasser Und das passt perfekt zu wenig.

00:34:17: Hier fährt schließlich schon der Krankenwagen als Boot.

00:34:21: Der Leichenwagen ist ein Boot.

00:34:23: Die Müllabfuhr kommt mit dem Boot.

00:34:26: Warum sollte also ausgerechnet die Vorsorge auf vier Rädern stattfinden?

00:34:31: Eine schöne Meldung zum Abschluss!

00:34:35: So, das war's für heute.

00:34:38: Was gibt es Neues vom Schreibtisch?

00:34:40: Jeden Freitag bekommt ihr von mir die mediterrane Wochenschau auf postausitalien.com Mit Neuigkeiten aus Grado und der Adria kostenlos Werbefrei natürlich.

00:34:53: Ihr könnt die mediterrane Wochenschau ganz einfach oben auf der Startseite bei postausitalien.com abonnieren und einen Hinweis auf meinen neuen Roman habe ich auch schon auf die Seite gepackt.

00:35:06: Apropos abonnieren, abonniert oder folgt auch diesem Podcast und empfehlt ihn gern an gute Freundinnen und Freunde weiter!

00:35:17: Auf Instagram findet ihr mich unter Buch & Wein.

00:35:20: dort gibt es kleine Filme über mein Leben in Italien.

00:35:24: Dann bleibt ihr auch über alle meine Projekte auf dem Laufenden!

00:35:29: Jetzt erstmal einen Kaffee bei Pino, bis bald und immer schön deutsche Vita bleiben!

00:35:55: Für mehr Italianita folgt mir auf Instagram oder besucht meinen Blog postausitalien.com.

00:36:02: Grazie mille und bis zur nächsten Folge.

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