#52: Triest boomt, Grado schrumpft – und der Hirsch geht baden
Shownotes
Hier kommen die bunten Neuigkeiten von der Adria, darunter:
- Riccione: Das Grand Hotel, das eigentlich gar nicht offen war
- Lignano: ein Dieb mit System
- Warum heißen Jesolo und Grado »Akkordeonstädte«?
- Der Streik der Polizei in Gorizia, der einfach ausgefallen ist
- Grado schrumpft. Aber was ist mit Lignano, Caorle, Marano und Jesolo?
- Rettet die Provinz die Spitzenküche?
- Und hat Istrien den besseren Jakobsweg?
Das Schwerpunktthema in dieser Folge:
- Ist Triest die interessanteste Stadt Italiens?
Außerdem gibt es Italien-Themen für Kenner, darunter:
- Vier ganz besondere Gerichte aus dem Friaul
- Die italienische Weisheit (im Dialekt Venetiens): »Pan e vin xe meza cusina.«
Mein kommendes Buch heißt »Don Giovanni und Maria – Tumult an der Adria«. Hier steht mehr.
Fragen, Wünsche, Anregungen? Wen wollt ihr mal als Gast hören, welche Themen soll ich mir vornehmen, was würdet ihr wirklich gern wissen? Schreibt mir: radioadria@gmx.de
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Der Podcast ist eine Produktion von www.studiovenezia.de
Transkript anzeigen
00:00:06: Buongiorno und herzlich willkommen bei Radio Adria, dem Podcast aus Italien.
00:00:11: Hier dreht sich alles um la Deutsche Vita – um das Lebensgefühl zwischen Espresso und Apparativo, um die kleinen Geheimnisse und großen Geschichten dieses wunderbaren Landes!
00:00:22: Ich bin Stefan Maywald, Autor- und Wahlitaliener aus Grado und ich nehme euch mit auf eine Reise voller Sonne Genuss und Italianità also zurücklehnen entspannen und ein bisschen Italien ins Leben lassen.
00:00:37: Andiamo!
00:00:45: Buongiorno aus Grado, nicht zu fassen was hier noch los ist Die Hoteliers mit denen ich gesprochen habe melden volle Hütte bis mindestens Mitte oder sogar Ende Oktober.
00:01:00: Und ja all das schöne Wetter und die viele Wuschigkeit schlebt mir irgendwie auf die Konzentration Denn... Ich habe in der letzten Folge meine wunderbare Außenreporterin auf dem Lido, Yasmin genannt.
00:01:13: Dabei heißt sie Janine Padon.
00:01:16: Was erwartet euch diese Woche?
00:01:19: Ist Trieste die interessanteste Stadt Italiens?
00:01:24: Das Grand Hotel in Riccione das es gar nicht geben durfte?
00:01:28: Ein dreister Handwerker in Lineano wird zum Seriendieb?
00:01:33: Jesolo wächst gerade schrumpft und warum sind es
00:01:37: Accordion-Städte?!
00:01:39: Der Streik der Polizei, der einfach ausfiel.
00:01:43: Ein Hirsch geht baden.
00:01:46: Vier Spezialitäten aus dem Friaul sollen geadelt werden.
00:01:49: liegt die Zukunft der Spitzenküche auf dem Land nicht in der Großstadt?
00:01:54: und zwei Diebstähle mit gutem Ausgang also rein in die Woche.
00:02:02: vorab eine kurze Notiz vom Schreibtisch Eine große Reisezeitschrift will von mir ein Stadtporträt über Trieste.
00:02:09: Aber sie haben mich gefragt, ich solle doch kurz begründen warum denn Trieste gerade so angesagt ist?
00:02:16: Nun war ja gerade länger dort aber das ist ja auch schon wieder fast anderthalb Jahre her und inzwischen hat sich schon wieder einiges getan.
00:02:25: also habe ich mal ein bisschen gegraben um meine These zu verteidigen dass Trieste die interessanteste Stadt Italiens ist.
00:02:34: Um Geschichten zu verkaufen, muss man ab und zu mal ein bisschen zuspitzen.
00:02:38: Also der Tourismus ist jedenfalls explodiert – zweitausendfünfundzwanzig über Schritt, Triest erstmals zwei Millionen Übernachtungen.
00:02:46: Da waren auch ein paar von mir dabei!
00:02:48: Ein Plus von elf Komma drei Prozent gegenüber zweitausendvierundzwanzig.
00:02:53: was für einen Zuwachs in nur einem Jahr.
00:02:56: Und der Boom hält, im ersten Quartal stieg besonders die Zahl der ausländischen Gäste weiter.
00:03:05: Im August meldeten Hotels teilweise – und das ist auch wegen der Hitze erstaunlich!
00:03:13: Denn auch wenn Triester mehr liegt macht man doch im August eher selten Stadturlaub.
00:03:20: Triest war noch vor fünfzehn oder zwanzig Jahren für viele Deutsche und Österreicher Durchgangsstation auf dem Weg nach Istrien.
00:03:27: Heute ist die Stadt selbst das Ziel und das Geheimnis ist.
00:03:33: Trieste hat etwas, was Florenz, Venedig und Rom verloren haben.
00:03:37: hier könnt ihr noch Entdeckungen machen.
00:03:40: Ihr bekommt mit der Piazza Unità Schloss Miramare den Kaffeehäusern der Habsburger Architektur und dem Meer direkt im Zentrum eine italienische Stadt keinen touristischen Raum.
00:03:54: Ihr werdet nicht von Selfie-Sticks aufgespießt.
00:03:58: Die geografische Lage ist nun ein Trumpf, früher Laktriest im Totenwinkel Europas.
00:04:04: Mein Schwiegervater hat mir erzählt als er in den neunzehnt siebziger Jahren aus Padua nach Grado gezogen ist.
00:04:10: da haben ihn seine Freunde noch gefragt ob sie einen Pass bräuchten um ihn zu besuchen.
00:04:16: Heute liegt Trieste mittendrin Italien Österreich Slowenien und Kroatien Alpen Karst und Adria, lateinische, slavische und mittel-europäische Kultur.
00:04:28: Von Wien und München aus ist Trieste ein Stück Mittelmeer ohne den Charakter einer klassischen italienischen Ferienmetropole.
00:04:38: Und dann ist da ja noch der Porto Vecchio – der wird für einen weiteren Boom sorgen jede Wette!
00:04:46: Aus dem riesigen ehemaligen Hafenareal direkt am Zentrum entsteht gerade Porto Vivò eine der größten Stadtentwicklungsflächen dieser Art am Mittelmeer.
00:04:57: Das Projekt sieht allein sechshundertzwanzig Millionen Euro Investitionen vor, Wohnungen, Hotels, Geschäfte, Grünflächen und ein Kulturzentrum entstehen.
00:05:10: Für das neue Museo del Mare sind dreiunddreißig Millionen euro vorgesehen.
00:05:15: Die Stadt bekommt also ein komplettes zusätzliches Viertel am Meer.
00:05:20: Welche Stadt kann das?
00:05:22: von sich behaupten.
00:05:24: Dazu ist Triest einer der führenden Wissenschaftsstandorte Europas.
00:05:28: Dutzende Forschungsinstitutionen und Elite-Universitäten bilden eine Konzentration, die man an einer Stadt dieser Größe kaum zutraut.
00:05:37: Der Area Science Park ist der größte Wissenschafts- und Technologiepark Italiens.
00:05:42: In den letzten Jahren wurde in Trieste der Innovation Hub für KI & Data Science gegründet.
00:05:50: Beteiligte sind unter anderem Generale, Fincantieri, Illi, Goldman Sachs und Deloitte.
00:05:58: Und Schloss Miramare ist inzwischen selbst ein touristisches Schwergewicht geworden!
00:06:04: Der historische Park überschritt bereits eine Million Besucher.
00:06:08: das Schloss verkaufte erstmals mehr als vierhunderttausend Eintrittskarten.
00:06:13: Trieste lebt also längst nicht mehr nur von einem diffusen Geheimtipp im Mensch – auch Für die Kreuzfahrtschiffe ist die Stadt perfekt.
00:06:21: Man steigt direkt am Hauptplatz aus und ist mitten drin, also diese Unmittelbarkeit finden manche Triesteiner inzwischen bedauerlich.
00:06:30: aber das ist ein anderes Thema für eine andere Folge.
00:06:35: dazu kommt ein kaum messbarer Faktor.
00:06:38: Triest ist wieder cool.
00:06:40: Joyce, Zwevo, Saba, Bora, Osmitze, Kaffeehäuser, Karst, Barcolana, die ist in diesen Tagen Habsburger, slowenische Einflüsse, Miramare wie schon erwähnt alte Strandbäder.
00:06:54: Die Stadt besitzt eine unglaubliche Menge an Geschichten.
00:06:58: Jahrzehnte lang wurde daraus touristisch wenig gemacht doch viele Reisen suchen gerade solche Orte charaktervoll historisch kulinarisch gut erreichbar und nicht austauschbar.
00:07:14: Tresden boomt weil die Stadt jahrzehntelang unterschätzt wurde.
00:07:18: Während Barcelona, Venedig oder Dubrovnik darüber nachdenken wie sie ihre Besucher wieder loswerden befindet sich Trieste noch in der aufregenderen Phase.
00:07:28: Die Welt entdeckt die Stadt gerade erst und wer sie richtig tief entdecken will schaut einfach in mein Buch Espresso unter Sterne.
00:07:38: Übrigens ich weiß es ist noch ein bisschen hin aber es ist eine große Ehre.
00:07:43: am XXIII März lese ich im Café San Marco in Trieste.
00:07:48: auf Deutsch natürlich.
00:07:50: Das Café macht überhaupt nur drei, vier Lesungen im Jahr.
00:07:53: falls ihr also im Frühjahr in der Gegenseit kommt vorbei und zum Espresso kommen wir gleich nochmal!
00:08:07: Und wir beginnen mit meiner Lieblingsmeldung das Grand Hotel dass eigentlich gar nicht offen war.
00:08:16: stellt euch vor Ihr sitzt morgens im Hotel in Riccione, vielleicht gerade beim zweiten Cappuccino und plötzlich steht die Guardia die Finanza vor euch und sagt, Urlaub beendet bitte auschecken.
00:08:28: So lief das im Grand Hotel von Riccone Und das ist nicht irgendeine Herberge mit drei Plastikstühlen vor der Tür sondern eines der berühmtesten Hotels der italienischen Adria Küste.
00:08:41: Das Problem?
00:08:42: Eigentlich hätte das Hotel überhaupt keine Gäste haben dürfen.
00:08:46: Die Betreibergesellschaft war bereits im Jahr- und Jahrzehnte insolvent gegangen.
00:08:51: Das Haus hätte an den Insolvenzverwalter übergeben werden müssen, stattdessen so der Vorwurf der Ermittler lief der Betrieb munter weiter – weitgehend schwarz ohne gültige Lizenz und mit Gästen die Bar bezahlten!
00:09:06: Die Urlauber wussten davon natürlich nichts.
00:09:09: Ende Juli rückte deshalb die Guardia di Finanza ran, versiegelte das Cron Hotel Bankguthaben und Firmenanteile im Gesamtwert von neunundzwanzig Millionen Euro.
00:09:22: Sechs Personen wird betrügerischer Bankrott vorgeworfen!
00:09:26: Als mutmaßlicher Kopf gilt der frühere Geschäftsführer – offiziell wohnhaft in Kuba, tatsächlich aber weiterhin eng mit dem Hotel verbunden.
00:09:36: Die Finanzpolizei brachte sogar einen sogenannten Cash-Doc mit, einem Hund, der darauf trainiert ist verstecktes Bargeld aufzuspüren.
00:09:44: Wow wusste ich gar nicht, dass es solche Hunde gibt.
00:09:48: Für die Feriengäste war die Sache weniger unterhaltsam – sie mussten ihre Zimmer räumen und wurden mithilfe der Stadt Riccione in anderen Unterkünften untergebracht.
00:09:59: Mitversiegelt wurden außerdem ein Nachtklub und ein Restaurant auf dem Gelände.
00:10:05: Das Grand Hotel hat eine lange Geschichte.
00:10:08: Es wurde neunzehnundzwanzig in nur hundert Tagen gebaut und entwickelte sich zu einem Wahrzeichen Riccones.
00:10:16: Da wurde der damalige Besitzer Mario Czesquina entführt und nie wieder gefunden.
00:10:23: Krass!
00:10:24: Und jetzt, das vorläufig letzte Kapitel Ende September wurde das Grand Hotel versteigert.
00:10:31: Startpreis?
00:10:32: €.
00:10:45: fast hundert Jahre altes Grand Hotel, eine Entführung und ein verschwundener Besitzer.
00:10:51: Eine Insolvenz!
00:10:52: Ein Hotelbetrieb den es offiziell gar nicht geben durfte... ...eine Razzia mit Bargeldspürhund... Und jetzt eine neunundzwanzig Komma fünf Millionen Euro Auktion.
00:11:03: Viele Grand Hotels haben eine große Geschichte aber das Grand Hotel von Riccione hat richtig viel zu bieten.
00:11:11: Mal sehen wie's da weitergeht.
00:11:15: Ab nach Lignano, dort gibt es einen neuen Anwärter auf den Titel Handwerker des Jahres.
00:11:21: Allerdings nicht von der Handwerkskammer!
00:11:24: Ein ungarischer Urlauber bemerkt in seiner Ferienwohnung das mehr als tausend Euro Bargeld verschwunden waren.
00:11:31: Das merkwürdige daran?
00:11:33: Die Tür war heil.
00:11:35: Kein aufgebrochenes Schloss Kein eingeschlagenes Fenster Keine Spur Von einem klassischen Einbruch.
00:11:42: Also überlegten die Karabineri.
00:11:44: Wer könnte ganz einfach in die Wohnung hineinspazieren?
00:11:49: Und sie landeten bei einem sechsundzwanzigjährigen Installateur.
00:11:53: Der Mann hatte zuvor Arbeiten in der Ferienwohnung erledigt.
00:11:57: Bei einer Durchsuchung fanden die Ermittler dann ausländische Banknoten, darunter auch vorhin aus Ungarn.
00:12:05: Jetzt kommt's!
00:12:06: Vor allem aber fanden Sie Numerierte Schlüsselkopien, und zwar von Wohnungen in Lignano, in denen der Handwerker zuvor gearbeitet hatte.
00:12:17: Und jetzt wird untersucht was wo verschwunden ist.
00:12:22: Denn Lignanu hat bekanntlich sehr viele Zweit- und Ferienwohnungen die einen guten Teil des Jahres leer stehen.
00:12:29: Der sechsundzwanzigjährige wurde angezeigt.
00:12:33: Apropos!
00:12:35: Grado, Jesolo und die anderen Badeorte Italiens haben ein Problem.
00:12:40: Im Winter sind sie Kleinstädte.
00:12:43: Im August sind sie Metropolen – dafür gibt es inzwischen sogar ein hübsches italienisches Wort!
00:12:50: Citta fissarmonica accordionstädte.
00:12:54: Sie ziehen sich zusammen und blähen sich wieder auf.
00:12:57: Beim Treffen der G-twanzig Spiagge in Lignano Das ist eine Vereinigung der wichtigsten Strandbäder, wurde jetzt eine Zahl genannt die das Problem gut erklärt.
00:13:10: Die beteiligten Badeorte haben zusammen weniger als zwei Prozent der italienischen Wohnbevölkerung.
00:13:17: im August beherbergen sie aber fast ein Viertel aller Touristen Italiens mit anderen Worten das Rathausplan für die Einwohnerzahl in Februar.
00:13:28: Die Müllabfuhr arbeitet im August aber gefühlt für Halb-Italien, Deutschland und Österreich mit.
00:13:34: Dazu kommen Polizei-, Rettungsdienste-, Parkplätze, Straßen-, Wasser-, Kanalisationen und Strände – auch Stromversorgung.
00:13:43: Deshalb verlangen die Badeorte einen eigenen gesetzlichen Status als Kommunitarmarine.
00:13:49: Denn viele staatliche Gelder werden noch immer danach verteilt wie viele Menschen offiziell in einer Gemeinde wohnen!
00:13:57: Und da sieht beispielsweise Grado ziemlich klein aus.
00:14:02: Im Hochsommer ist die Realität bekanntlich eine andere.
00:14:06: Zum Verbund gehören neben Lignano auch Grado, Jesolo, Kaorle und zahlreiche andere große Urlaubsgemeinden.
00:14:15: Sie wollen erreichen dass künftig nicht nur Einwohner gezählt werden sondern auch die Millionen Menschen die zeitweise dort leben eigentlich logisch.
00:14:25: Bevor wir uns weiter den Schlagzeilen der Woche widmen, hier noch eine sehr nette Zuschrift.
00:14:55: Gerade durfte ich persönlich das erste Mal im Alter von sechs Monaten erleben und jetzt, forty-fünf Jahre später fahren wir immer noch gern mit der Family – jetzt!
00:15:05: Mit den eigenen Kindern hin.
00:15:06: Es wird einfach nicht Fahrt wie unsere Wienerlandsleute sagen würden.
00:15:11: Herzlichen Dank für die gelungenen Anekdoten und Weisheiten, die Einblicke in die italienische und deutschendösterreichische Seele sowie den hervorragend recherchierten kulinarischen Empfehlungen.
00:15:22: Anbei darf ich Ihnen einen heute entstandenen fotografischen Gruß vom wilden Kaiser übermitteln.
00:15:28: Wir finden, dass die italienische Lebensfreude ganz gut in die Tiroler Berge passt!
00:15:33: Beste Grüße Alexander und Elisabeth.
00:15:36: Danke ihr Lieben Leute.
00:15:38: schaut euch wenn Ihr Zeit habt das Foto an.
00:15:40: es ist ein richtig richtig cooles Bild.
00:15:43: Ich habe es auf post aus itain.com gepackt.
00:15:47: Schaut doch mal vorbei.
00:15:49: Zurück zu den Schlagzeilen.
00:15:52: Aus Gorizia kommt eine Geschichte, die sehr italienisch ist wie ich finde.
00:15:57: Die Stadt feierte gerade Gusti di Fronterra – hunderttausende Besucher, hunderte Essensstände, vielleicht war der eine oder andere von euch vor Ort und entsprechend viel Arbeit für die Ordnungskräfte.
00:16:11: Ausgerechnet für jenes Wochenende hatte die Polizeigewerkschaft einen Streik angekündigt.
00:16:18: Es ging ihnen um Personalmangel, Ausrüstung und arbeitsrechtliche Probleme.
00:16:23: Die Stadtverwaltung wurde nervös!
00:16:25: Denn ein Großereignis mit Menschenmassen und gleichzeitig streikenden Vigili ist nicht unbedingt die ideale Kombination.
00:16:34: Also wurden vorsorglich andere Polizeikräfte organisiert – dann kam der Streiktag.
00:16:41: Der Morgendienst begann, zahl der Streikenden Null.
00:16:45: Dann folgte der Nachmittagsdienst Zahl der Streikenden ebenfalls null.
00:16:50: Der groß angekündigte Streik fand also nicht statt!
00:16:55: Die Gewerkschaft hatte zuvor noch beklagt, die Verwaltung nehme die Probleme der Beschäftigten nicht ernst genug.
00:17:02: Gorizia hatte nicht nur Spezialitäten aus forty-fünf Ländern zu bieten sondern auch eine neue Spezialität den Streik mit hundertprozentiger Anwesenheit.
00:17:20: Vier Spezialitäten unserer Region sollen in die offizielle italienische Liste der traditionellen Agrar- und Lebensmittelprodukte aufgenommen werden.
00:17:29: Klingt sehr technisch, ist hier in Italien aber natürlich eine große Sache!
00:17:33: Dazu gehört zunächst Sklopid – das ist das Leimkraut, dass in Friaul traditionell beispielsweise für Risotto verwendet wird.
00:17:42: Dann die Urti Giants – junge wilde Hopfentriebe gern ins Omelet gegeben, aber auch ins Risotto Orzo Eva Giorli, die klassische Gersten-Bohnensuppe.
00:17:54: Köstlich aber erst wenn es winterlich wird.
00:17:57: und schließlich als viertes sehr interessant der Espresso nach Triestina Tradition nicht nur eine bestimmte Röstung sondern die Art wie Trieste Café versteht und serviert was konsequent ist.
00:18:10: Schließlich besitzt kaum eine italienische Stadt eines so ausgeprägten Kaffeekultur.
00:18:16: in Trieste ist café mehr als ein Getränk Und es gibt ja sogar eine eigene Kaffeesprache.
00:18:22: Ich hatte schon mehrfach darüber berichtet.
00:18:26: Bleiben wir beim Essen und einer steilen These, rettet die Provinz?
00:18:31: Die italienische Spitzenküche?
00:18:33: Die Zukunft der italienischen Spitzengastronomie liegt vielleicht nicht in Mailand – nicht in Rom oder auch nicht in Venedig, sondern in Gordia!
00:18:44: Das ist ein kleiner Ort vor Udine.
00:18:47: Dort befindet sich das Restaurant Aliamici, der Familie Scarrello.
00:18:52: Und das gibt es seit fast hundertvierzig Jahren!
00:18:56: Inzwischen arbeitet dort die fünfte Generation.
00:19:00: Die Genusszeitschrift Gambrorosso stellt jetzt eine bemerkenswerte These auf.
00:19:05: Die Provinz könnte die italienische Spitzengastronomie retten – denn Fine Dining hat ein Problem.
00:19:13: In den großen Städten explodieren Mieten, Personalkosten und Erwartungen.
00:19:18: Gleichzeitig werden viele Spitzenrestaurants immer ähnlicher – das gleiche Design die gleichen Moden, die gleichen zwölf winzigen Gänge.
00:19:27: Auf dem Land funktioniert das anders!
00:19:30: Dort gibt es Familienbesitz jahrzehntelange Beziehungen zu Produzenten und eine Küche, die tatsächlich mit ihrer Umgebung verbunden ist.
00:19:39: Beim Aliamici kommt noch etwas hinzu Die Geschichte des Sterne-Restaurants reicht lange zurück und das ist schwer zu kopieren.
00:19:49: Vielleicht ist die Zukunft der Ottquisin also gar nicht immer höher, spektakulärer und internationaler sondern kleiner regionaler und persönlicher?
00:19:59: Wenn ihr also die Zukunft italienischer Küche sucht solltet ihr vielleicht nicht nach Milan fahren sondern kurz vor Udine rechts abbiegen.
00:20:09: Schauen wir mal auf die andere Seite der Adria!
00:20:12: Große Auszeichnung für Istrien.
00:20:14: Istrien kannt nicht nur Strand, Trüffel und Malvasia – jetzt kann Istrien auch Jakobsweg!
00:20:21: Der Camino South Istria hat bei den Europäischen ECTN Awards in den ersten Preis gewonnen.
00:20:30: Dabei ist die Strecke noch ganz jung.
00:20:32: Sie wurde erst im Jahr zwanzig eröffnet.
00:20:36: Der Caminot führt über stolze Hundert neunneinzig Kilometer durch den Süden Istriens unter anderem durch Pula, Wodnian, Fajana, Medulin, Lijnyan und Machchana.
00:20:48: Und er gehört zum europäischen Netz der Jakobswege – davon gibt es ganz schön viele, wusste ich auch nicht!
00:20:56: Denn bei dem Wettbewerb gab es seventy- zwei Bewerbungen aus dreiundzwanzig Ländern.
00:21:02: Der istrische Kamino gewann schließlich wegen seines aktiven und nachhaltigen Kulturtourismus.
00:21:08: Istrien sucht wie Alle Orte an der Adria, seit Jahren nach Möglichkeiten Urlauber auch außerhalb von Juli und August anzulocken.
00:21:16: Wandern funktioniert im April oder Oktober schließlich erheblich besser als bei thirty-fünf Grad im Schatten!
00:21:23: Und Pilger brauchen keine Strandliege – dafür brauchen sie Unterkünfte, Würzhäuser, Cafés und gelegentlich vermutlich ein Glas Malvasier.
00:21:33: Denn hundertneinzig Kilometer wollen irgendwie bewältigt werden….
00:21:39: Falls einer der Zuhörer diesen Weg schon mal gemacht hat, gar komplett bitte melden.
00:21:46: Zurück nach Grado und zu einem Schwerpunktthema dieser Folge.
00:21:49: Denn der Ort verliert weiter Einwohner!
00:21:53: Das Problem ist im knallvollen Hochsommer kaum zu erkennen – die Insel schrumpft.
00:21:58: Und zwar erheblich.
00:22:00: Ende Jahrzehnte hatte gerade noch Achttausend Vierhundertfünfzig Einwoner, Ende Jahrzeit war es noch Siebentausenddreihundertneunundachtzig.
00:22:11: Macht tausendsechsundsechzig Einwohner weniger in zwölf Jahren, ein Rückgang um fast dreizehn Prozent.
00:22:18: Jedes Jahr verschwinden Neunzig-Einwohner.
00:22:21: Eine gut gefüllte Strandbar weniger.
00:22:23: Auch im laufenden Jahr sieht es nicht gut aus.
00:22:26: Zum zwanzigsten September waren noch siebentausend dreihundert neunundzwanzig Gradeser gemeldet.
00:22:32: schon wieder sechzig weniger!
00:22:34: Wenn kein Wunder geschieht... ist in dem Jahr die Einwohnerzahl sinkt.
00:22:43: Für Wissbegierige waren gerade die meisten Einwoner im Jahr mit knapp elf Tausend.
00:22:51: Wie viele Orts in Italien gibt es ein Nachwuchsproblem?
00:22:55: Von hier wurden vierhundertsechzig Kinder geboren, gleichzeitig starben sechshundertfünfundvierzig Menschen.
00:23:04: und dazu passend meldet nicht nur die Grundschule von Fossalon ernste Probleme, ich berichtete.
00:23:10: Sondern nun auch der Kindergarten.
00:23:12: ganze sechs Knirpse sind im aktuellen Jahrgang vertreten.
00:23:17: Die Bewohner haben die Region um Hilfe gebeten aber was soll die schon machen?
00:23:21: Kinder anderswo requierieren und zwangsweise nach Fossalon umsiedeln?
00:23:26: zugegeben Der Einwunnerschwund von Grado hat auch andere Ursachen.
00:23:31: Die niedrige Geburtenzahl ist das eine die hochpreisige Immobilienlandschaft Die andere.
00:23:37: Viele Gradeser können sich Wohnraum auf der Insel schlicht nicht mehr leisten und ziehen schweren Herzens nach Aquileia, Cervignano oder Fiumicello um.
00:23:46: Denn die Preise sind seit Corona explodiert und haben sich auch in den günstigeren Zonen wie Pineda nahezu verdoppelt.
00:23:54: Aber die tiefe Ursache ist die Unlust auf Kinder!
00:23:59: Italien hat die niedrigste Geburtenrate der gesamten EU.
00:24:04: Bloß lässt sich nicht jedes Problem von der Politik lösen.
00:24:08: Gegenzu wenige Kinder hilft es nur, früher den Fernseher auszuschalten oder das Handy beiseite zu legen und ins Bett zu gehen – am besten gemeinsam mit der Partnerin oder dem Partner.
00:24:20: Spannende Frage?
00:24:21: Ist das in den Nachbarorten wie Lignano, Marano & Jesolo ebenfalls ein Problem?
00:24:27: Da habe ich mich mal umgehört!
00:24:29: Und tatsächlich im Marano ist es genauso dramatisch….
00:24:33: Ende Zwei-Tausend Drei-Zehn hatte die Gemeinde Tausend Neunhundert Einwohner jetzt noch tausend Sechshundert Siebenund Siebzig.
00:24:40: Das bedeutet einen Verlust von zwölf Prozent, genau wie Grado!
00:24:45: Auch Duino schrumpft vier Komma.
00:24:47: drei Prozent.
00:24:48: nicht so dramatisch wie Grados aber stetig.
00:24:51: auch hier ist die Bevölkerung recht alt zwei und Fünfzig Komma zwei Jahre im Schnitt.
00:24:55: Kaorle schrumpscht auch Aber langsamer.
00:24:58: Die Kinderjahrgänge sind allerdings noch wesentlich robuster als in Grado oder Marano Und Liniano ist überraschenderweise kein zweites Gradum.
00:25:08: Das hätte ich zunächst anders erwartet.
00:25:09: In den letzten Jahren hatte Liniano eine Linianosexthausendachthundert-einwohner, Anfang des Jahrten zwanzig waren es sechstausendachtundachtachzig – also sogar ein kleines Plus!
00:25:22: Aber unter der Oberfläche passiert dasselbe wie an das Wo.
00:25:26: Die unter fünfzehnjährigen werden weniger während die Zahl der Überfümmernsechzigjährigen steigt.
00:25:32: Lignano hält seine Einwohnerzahl erstaunlich stabil, eiltert aber dennoch und verliert Kinder.
00:25:39: Und Jesolo ist der große Ausreißer!
00:25:42: Statt zu schrumpfen ist Jesolo in den letzten Jahren um gut fünf Prozent gewachsen.
00:25:47: von Schulsterben kann ebenfalls keine Rede sein.
00:25:50: die Stadt Erhöhte in diesem Jahr sogar ihre Unterstützung der Kindergärten auf fast dreihunderttausend Euro, finanziert die Sommerbetreuung mit hunderttauzent Euro und prüft eine zusätzliche Sessione primavera für Kleinkinder.
00:26:04: Jesolo & Lignano zeigen das ein Badeort trotz extrem vieler Ferienwohnungen Einwohner halten oder sogar gewinnen kann.
00:26:12: Bloß ist gerade im Gegensatz zu Jesolo&Lignano eben eine Insel – und kann nicht endlos expandieren und preiswerten!
00:26:21: Wohnraum anbieten.
00:26:22: Hier kommt eine aufschlussreiche Zahl!
00:26:26: In Grado sind zwei Drittel der Wohnungen keine normalen Einwohner-Wohnungen, beim Zensus twenty-einundzwanzig wurden in Grado knapp dreizehntausend Wohnungen gezählt.
00:26:38: davon waren lediglich gut viertausendfünfhundert von Gradesang bewohnt.
00:26:43: Fast achttausendfünfundat Wohnungen.
00:26:46: mehr als zwei Drittel waren nicht von Gradezan gewohnt und das ist sechs Jahre her, das wird sich inzwischen garantiert noch einmal verschärft haben.
00:26:56: Kaorle und Jesolo sind noch extremer!
00:26:58: In Kaorles sind seventy-fünf Prozent der Wohnungen nicht als Hauptwohnsitz bewohnt.
00:27:03: Die Zeitungen berichten von einem Generationenwechsel im historischen Zentrum Kaores – dort würden Immobilien zunehmend von Hauptwohnsitzen zu Ferienwohnungen.
00:27:13: Im Centro Storico werden inzwischen bis zu fünftausend dreihundert Euro pro Quadratmeter verlangt.
00:27:20: In Jesuho sind dreiundsechzig Prozent der Wohnungen nicht als Hauptwohnsitz bewohnt, ebenfalls eine enorme Quote.
00:27:26: Trotzdem wächst Jesulos Bevölkerung weil wie gesagt Wohnraum geschaffen werden kann – das ist in Grado nur sehr begrenzt möglich!
00:27:37: Wer sich über mangelnden Zuzug nicht beklagen kann, sind die Campingplätze rund um die Adria.
00:27:44: Ich hatte ja gestanden dass ich sehr gern Bella Adria schaue einen Campingplatz-Doku, die auf der Marina di Venezia spielt.
00:27:51: Dem größten Camping Platz des Landes!
00:27:54: Und dass ich mich über so manche Leute wundere, die beispielsweise vierhundert Dosen Fertiggerichte aus Deutschland mitbringen weil sie sagen italienische Küche schmeckt mir nicht.
00:28:05: Dazu erreichte mich eine Zuschrift.
00:28:08: Hallo Stefan herzlichen Glückwunsch zum fünftigsten Podcast den mein Mann und Ich uns gerade an einem britannischen Strand Mit großen Genuss angehört haben ein mittlerweile sonntägliches Ritual bei uns.
00:28:20: Zur Ehrenrettung deutscher Camper möchte ich folgendes schreiben.
00:28:24: Trotz langjähriger Camping-Erfahrungen haben wir in all der Zeit zum Glück noch nie solche Camper wie aus Bella Italia kennengelernt, liegt sicher auch daran dass wir einerseits die großen Campingfabriken meiden und ich andererseits auch der festen Meinung bin das diese Doku zumindest teilweise geskriptet ist.
00:28:44: In den Campingforen wird diese Meinung geteilt.
00:28:47: Geskriptet heißt, man tut so als sei es eine Doku.
00:28:50: in Wirklichkeit steuert man aber die Konflikte ein bisschen um es für das Fernsehen dramatischer zu machen.
00:28:56: In Bezug auf Essensvorurteile hier einige selbsterlebte internationale Beispiele.
00:29:02: Letztes Jahr trafen wir einen Kerntenaepaar auf einem Campingplatz in Kaorle, die dort seit einiger Zeit jährlich zwischen Mai und September über Sommer.
00:29:12: Zirka alle drei Wochen nach Hause fahren, um sich dort mit Lebensmitteln einzudecken.
00:29:17: Für einen Schweizer Camping-Nachbarn am Lago Maggiore war es unverständlich als ich vor Weiterfahrt auf die italienische Seite sagte dass sie mich dort auch sehr auf das Essen freue.
00:29:28: Ein Franzose der ein Wohnmobilnachbar in der Provence war meinte dass er nie wieder nach Italien fährt da ihm das Essen dort überhaupt nicht schmeckte.
00:29:37: Umstehende Franzosen stimmten zu, da es dort ihrer Meinung nach nur Pizza und Pasta gibt.
00:29:43: Franzosen ey!
00:29:45: Und zu guter Letzt ein Beispiel eines Niederländers der unser Nachbar in einer toskanischen Ferienwohnung war und Tiefkühlpizzen von Zuhause mitbrachte weil seiner Familie die Italienischen nicht schmecken.
00:29:57: Solche Vorurteile sind also nicht nur typisch Deutsch.
00:30:00: Schöne Grüße vom Atlantik, Sanne aus dem Kiemrau.
00:30:04: Danke Die italienische Weisheit.
00:30:13: Und die kommt heute aus dem Veneto, Pannevenze Mesa Cusina.
00:30:17: Brot und Wein sind die halbe Küche – hier entschuldige ich mich bei allen Venezianern und Venetern für die Immunitation des Dialekts!
00:30:28: Brot-und-Wein sind die Halbküche, stimmt manchmal reicht doch ein Butterbrot zum Glück und ein Glas Wein sowieso.
00:30:36: Weiter in den Schlagzeilen.
00:30:37: schauen wir mal nach Ligurien.
00:30:39: Ein Hirsch macht Urlaub am Meer.
00:30:42: Es ist Ende September, die Hauptsaison ist vorbei – die Strände Liguriens werden leerer und ein Hirsch wollte auch mal das Meer sehen.
00:30:52: Am Mittwoch Vormittag wurde er zunächst in Kjavari gesichtet danach am Fluss Entella und schließlich erreichte er das Mittelmeer bei Kavi di Lavagna.
00:31:02: Dort blieb es nicht beim Strandspaziergang.
00:31:04: der Hirsch ging schwimmen Fotos machten schnell die Runde.
00:31:08: Das Tier schwamm vor der Küste und bewegte sich in Richtung Zestrelevante.
00:31:12: Mehrere Boote versuchten, den offenbar verängstigten Hirsch Richtung Ufer zu dirigieren.
00:31:17: Der hatte allerdings andere Vorstellungen und wechselte immer wieder die Richtung.
00:31:22: Es begann eine Rettungsaktion wie sie nur Italien organisieren kann.
00:31:27: Es kamen Die Hafenbehörde Provinzpolizei Wildhüter Tierärzte Parkwächter Karabinieri Forestali Küstenwache Lokalpolizei.
00:31:38: Gefühlt fehlten nur noch die Feuerwehrkapelle und der Bürgermeister mit Schärfe.
00:31:42: Schließlich wurde der Hirsch betäubt, tierärztlich untersucht und für gesund befunden.
00:31:49: Danach brachte man ihn zurück in die Hügel des Tigulio und ließ ihn dort frei.
00:31:54: Sein Badeurlaub war damit beendet aber er hat daheim was zu erzählen.
00:32:01: Und als Letztes noch eine Diebesgeschichte, die eigentlich eine Krimikomödie ist.
00:32:07: Schauplatz ist Forte de Marmi, übrigens auch ein Ort der bei den G-Zwanzig Spiagge dabei ist.
00:32:13: Ein sixundfünfzigjähriger polnischer Tourist war dort gegen dreizehn Uhr in der Nähe des Restaurants Lorenzo unterwegs an seinem Handgelenk eine Patek Philipp Nautilus im Wert von hunderttausend Euro was man ebenso beim Strandurlaub trägt.
00:32:29: Ein Mann rieß ihm die Uhr.
00:32:31: vom Arm sprang ihn ein wartendes Auto und raste mit seinen Komplizen davon.
00:32:35: Die Polizei nahm die Verfolgung auf.
00:32:38: Es ging über die Variante Aurelia Richtung Pisa mit sehr hoher Geschwindigkeit.
00:32:42: Bei Torre del Lago verließen die Flüchtenden die Schnellstraße.
00:32:47: Dabei sollen sie sogar einen Polizeivagen gerammt haben.
00:32:50: Dann verlor der Fahrer die Kontrolle.
00:32:52: Das Fluchtauto krachte gegen geparkte Fahrzeuge Also Plan B zu Fuß weiter!
00:32:58: Die beiden kletterten über eine Mauer.
00:33:00: an der Bahnstrecke und liefen Richtung Ortszentrum.
00:33:05: brauchten sie dringend eine Tarnung und fanden auf einer Baustelle Maurer Handschuhe und Dachziegel.
00:33:12: Also nahmen Sie die Sachen und versuchten plötzlich, wie zwei völlig harmlose Arbeiter auszusehen!
00:33:18: Die Polizei war von der spontanen beruflichen Neuorientierung nicht überzeugt.
00:33:24: Nach einer kurzen Rangelai wurden beide festgenommen.
00:33:27: Und wo war die Patek Philipp?
00:33:28: Einer der Männer hatte die Uhr in seiner Unterhose versteckt – wurde dem Touristen zurückgegeben.
00:33:37: So, das war's für heute!
00:33:39: Was gibt es nur jetzt vom Schreibtisch?
00:33:41: Jeden Freitag bekommt ihr von mir die mediterrane Wochenschau auf postausitalien.com mit Neuigkeiten aus Grado und der Adria kostenlos und werbefrei natürlich.
00:33:54: Ihr könnt die meditterane Wochenschau ganz einfach oben auf der Startseite bei postausItalian.com abonnieren Und einen Hinweis auf meinen neuen Roman habe ich auch schon auf die Seite gepackt.
00:34:34: Deutsche Vita bleiben!
00:34:40: Das war Radio Adria, der Italien-Podcast.
00:34:43: Wenn euch diese Folge gefallen hat, abonniert den Podcast und lasst uns eine Bewertung da – das hilft uns noch mehr Menschen zu begeistern.
00:34:52: Für mehr Italianitar folgt mir auf Instagram oder besucht meinen Blog postausitalien.com.
00:34:59: Grazie mille und bis zur nächsten Folge.
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