#46: Die Liebe zum Glücksspiel – und zum Aperol Spritz

Shownotes

Hier kommen die bunten Neuigkeiten von der oberen Adria, darunter:

  • Nonnen gegen Bürgermeister: der Heilige Krieg um den Strand
  • Unwetter in Grado und Lignano
  • Triest: totales Chaos beim Sport
  • Der Siegeszug des Aperol Spritz
  • Wie lange kann man sich den Espresso an der Bar noch leisten?
  • Das halbversunkene Boot von Grado
  • Beim Sardinenfest von Triest – Touristikexperten entdecken die Authentizität

Schwerpunktthema dieser Folge:

  • Glücksspiel: Die große Sucht der Italiener. Zahlen, Fakten – und die große Frage nach dem Warum

Außerdem gibt es Italien-Themen für Kenner, darunter:

  • Die sexy Priester in Rom sind gar keine Priester!
  • Die Fasolari-Muscheln verschwinden in der Lagune von Marano
  • Das Science+Fiction-Festival von Triest im November – https://www.sciencefictionfestival.org

Mein aktuelles Buch heißt »Espresso unter Sternen – eine Reise in Sachen Glück«. Hier steht mehr.

Fragen, Wünsche, Anregungen? Wen wollt ihr mal als Gast hören, welche Themen soll ich mir vornehmen, was würdet ihr wirklich gern wissen? Schreibt mir: radioadria@gmx.de

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Der Podcast ist eine Produktion von https://www.studiovenezia.de

Transkript anzeigen

00:00:06: Buongiorno und herzlich willkommen bei Radio Adria, dem Podcast aus Italien.

00:00:11: Hier dreht sich alles um la Deutsche Vita – um das Lebensgefühl zwischen Espresso und Apparativo, um die kleinen Geheimnisse und großen Geschichten dieses wunderbaren Landes!

00:00:22: Ich bin Stefan Maywald, Autor- und Wahlitaliener aus Grado und ich nehme euch mit auf eine Reise voller Sonne Genuss und Italianità also zurücklehnen entspannen und ein bisschen Italien ins Leben lassen.

00:00:37: Andiamo!

00:00:45: Buongiorno aus Gra... reden wir als erstes über das Unwetter.

00:00:51: Ja, es hat ordentlich geschäppert am vergangenen Freitag.

00:00:55: Bäume wurden umgerissen, Garagen- und Fahrstuhlschächte liefen voll in Lignano und in Grado.

00:01:02: Die Regenmassen waren wie immer bei einem militäranen Unwether Wenn ich das so sagen darf beeindruckend.

00:01:09: Größere Verwüstungen gab es allerdings auch hier in Gradow.

00:01:13: Der Campingplatz Al Bosco, der aus irgendeinem Grund bei jedem Sturm am schwersten leidet meldet Schäden von vierhunderttausend Euro vor allem von abknickenen Ästen und umstürzenden Bäumen die auf Wohnmobile- und Bungalows krachten.

00:01:30: Auch auf dem Golfplatz hat es ein paar Bäume erwischt.

00:01:34: Das dazugehörige Feriendorf Klubdelssohle hatte mit dem Starkregen und der schnell anschwellenden Flut zu kämpfen, die am Strand Sonnenschirme und Liegestühle vortriss.

00:01:46: Insgesamt soll sich der Schaden auf eine Million Euro belaufen – wohlgemerkt nur in Grado.

00:01:53: Was viel klingt aber auch die Aufräumarbeiten von Feuerwehr- und Zivilschutz beinhaltet etwa das Zersägen und Abtransportieren der Bäume.

00:02:03: Generell werden solche Schadensmeldungen Nennen wir es mal aufgerundet, um politischen Druckaufzubauen und an die Hilfstöpfe der Region zu kommen.

00:02:15: Aber man muss konstatieren Wir haben's schon schlimmer erlebt.

00:02:19: Die meisten sind eher erleichtert über die Wassermassen Und den Temperatursturz.

00:02:24: Immerhin sind ja so auch die Waldbrände eingedämmt worden.

00:02:28: Alle sind erleichter bis Auf dem Versicherer des Campingplatzes Al Bosco.

00:02:34: Der kurioseste Schaden Ich habe ihn mir gerade heute Morgen angeschaut blieb lange unsichtbar.

00:02:39: Unserem Pfarrer fiel er als Erstem auf.

00:02:42: Monsignore Paolo vermeldete einen Blitzeinschlag in den Glockenturm der Basilika von Grado.

00:02:50: Die Folgen blieben zum Glück glimpflich, deswegen merkte es zunächst niemand aber die Elektronik fiel aus.

00:02:57: auch das Wi-Fi System der Kirche wurde lagelegt was bedeutet dass der Spendenautomat im Inneren, der auch Kreditkarten akzeptiert ebenso wenig funktioniert wie der YouTube-Kanal Der Don Paolo's Messen live überträgt.

00:03:12: Was ich mich gefragt habe blieb auch die Turmuhr stehen?

00:03:17: Wie bei Zurück in die Zukunft?

00:03:18: Nein beim Fototermin kreisten die Zeiger wie von einer unsichtbaren Kraft angetrieben mit viel zu hoher Geschwindigkeit umher.

00:03:26: sehr komisch vielleicht ein göttliches Zeichen dafür das Blitze Heiligen Städten nichts anhaben können.

00:03:34: Bis Mitte September verspricht der Monsignore soll alles repariert sein, das nur vorab aus Aktualitätsgründen und jetzt rein in die Woche!

00:03:44: Was habe ich euch vom Markt mitgebracht?

00:03:47: Nonnen gegen Bürgermeister – Der heilige Krieg um den Strand Triest totales Chaos beim Sport.

00:03:54: Der Siegeszug des Appelrolls Britz.

00:03:57: Wie lange kann man sich den Espresso an der Bare noch

00:03:59: leisten?!

00:04:01: Die sexy Priester von Rom sind gar keine Priester.

00:04:05: Die Fasolari-Muscheln verschwinden, das halb versunkene Boot von Grado, das Science-Fiction Festival von Trieste, Touristikexperten entdecken die Authentizität und als Schwerpunktthema – die große Sucht der Italiener an Jammu.

00:04:25: rein ins Vergnügen!

00:04:32: Jetzt ist es offiziell zumindest nach italienischer Rechnung.

00:04:36: Aperol Spritz schlägt Champagner, der Apparativ hat weltweit die Nase voran.

00:04:42: Eins Komma fünf Milliarden Aperols Spritz werden inzwischen pro Jahr getrunken.

00:04:49: Dem stehen eins Komma drei fünf Milliarden Gläser Champagner gegenüber.

00:04:53: Wobei die Franzosen bei diesem Vergleich ein wenig die Naser rümpfen.

00:04:57: das Komitee Champagne sagt Eine offizielle Zahl der ausgeschenkten Gläser gäbe es gar nicht.

00:05:04: Fest steht nur, pro Jahr kommen zweihundertfünfundsechzig Millionen Flaschen Champagner auf den Markt.

00:05:10: Rechnet man bei einer Fünfundsiebzig-Zentiliter-Flasche mit fünf Gläsern je Flasche sind wir damit bei gut eins Komma drei Milliarden Gläsarn insgesamt.

00:05:20: Beim Spritz ist die Entwicklung jedenfalls spektakulär.

00:05:24: Vor zwanzig Jahren wurden weltweit erst sechszig Millionen Aperol Spritz getrunken.

00:05:29: Heute sind es, wie gesagt, eins Komma fünf Milliarden.

00:05:32: Also fünfundzwanzig Mal so viele.

00:05:35: Allein in Italien gehen dreihundertfünfundneunzig Millionen Gläser über die Träsen.

00:05:41: Campari hatte Aperol zwei tausend drei übernommen und anschließend aus einem regionalen Apparativ eine globale Marke gemacht.

00:05:49: hätte man damals mal Aktien kaufen sollen.

00:05:51: Aperoll selbst gibt es übrigens schon seit neunzehnhundert elf und wurde in Padua gegründet der Geburtsstadt meiner Frau.

00:05:58: Der Name soll vom französischen Apero für operitiv inspiriert sein.

00:06:03: Firmengründer Silvio Barbieri hatte längere Zeit in Paris verbracht.

00:06:08: International ging die Expansion dann richtig los, zwischen dem Jahr zwei Tausend acht und den Jahr zwei tausend vierzehnt zunächst in Österreich und Deutschland später in Großbritannien und im übrigen Europa.

00:06:20: Zwei Tausends siebzehn und zweitausend achten folgten Kanada und die USA.

00:06:25: Über die vergangenen zwanzig Jahre wuchs Aperol weltweit im Durchschnitt um siebzehn Prozent pro Jahr.

00:06:33: Auch in den letzten Jahren läuft das Geschäft weiter, im ersten Halbjahr stieg der Umsatz der Campari-Gruppe um zwei Komma sieben Prozent auf eins Komma fünf Eins Milliarden Euro.

00:06:46: Vielleicht liegt der Erfolg auch an der einfachen Mathematik in Glas?

00:06:50: Die Spritzformel lautet drei zwei eins also Drei Teile Prosecco, zwei Teile Aperol und ein Teil Soda oder Tonic.

00:07:00: Das Ganze kommt dann auf vergleichsweise leichte acht Prozent Alkohol Und mittlerweile wird der Spritz längst nicht mehr nur zum Sonnenuntergang bestellt.

00:07:10: In Venedig sagt Campari-Manager Gabriele Ornagi stehe er bei ausländischen Gästen teilweise schon um elf Uhr morgens auf dem Tisch.

00:07:19: Na das ist doch noch gar nichts.

00:07:21: hier an den Strandbars in Grado habe ich ihn schon um neun gesehen.

00:07:25: Und die Medien verschweigen einen entscheidenden Baustein in der Erfolgsgeschichte, den er hier exklusiv bekommt.

00:07:34: Kein Getränk macht sich auf Instagram schöner!

00:07:37: Die Farbe ist ja geradezu ein Synonym fürs deutsche Vita geworden.

00:07:42: Jedenfalls ist es schon irre.

00:07:44: Mir fällt kein Getränke und kein sonstiges Lebensmittel mit einer solchen Erfolggeschichte ein – obwohl Red Bull kam ja auch aus dem Nichts und wurde zu einem Milliardenkonzern.

00:07:57: Bleiben wir bei den Getränken!

00:08:00: Der Espresso an der Bar ist in Italien ein Ritual, muss ich euch nicht erzählen – doch das Ritural wird immer teurer.

00:08:11: In den vergangenen fünf Jahren ist der Preis für einen Kaffee um twenty-fünf Prozent gestiegen.

00:08:17: am teuersten ist er derzeit in Bozen mit durchschnittlich einem Euro einen Fünfzig, gefolgt von Pescara mit eins neun und vierzig.

00:08:25: In elf Provinzen kostet die Tasse inzwischen mindestens eins vierzig!

00:08:30: Am günstigsten trinkt man seinen Espresso im Scylianischen Messiner für durchschnittlich eines sechs.

00:08:37: Bei Pinot in Grado kostete Espreso eins dreißig anderswo eins fünfzig oder eins sechzig.

00:08:44: Und im Excelsior in der Innenstadt Dem neuen Stammcafé meiner Schwiegermamma kostet er nach wie vor einen Euro.

00:08:53: Ein Grund für den Preisanstieg sind die hohen Kosten für Kaffeebohnen, zwar haben sich die Rohstoffpreise zuletzt wieder etwas entspannt.

00:09:02: Robuster kostet derzeit drei tausend neunhundert Dollar pro Tonne – nach zeitweise fünftausend sechshundert dollar im vergangenen Jahr.

00:09:10: Arabika ist von mehr als vier Dollar auf dreidollarzwanzig pro Pfund gefallen und trotzdem bleiben Die Kosten hoch.

00:09:18: Dazu kommen gestiegene Energie und Betriebskosten der Cafés Und schon droht neuer Preistruck, das Erdbeben in Kolumbien hat zu einer logistischen Unterbrechung der Kaffeexporte geführt.

00:09:32: Kolumbian ist eines der wichtigsten Anbauländer für Arabika-Café.

00:09:36: Zusätzlich bedroht das Wetterphänomen El Nino die Ernten.

00:09:41: Die hohen Preise verändern bereits die Gewohnheiten der Italiener.

00:09:45: Der Verkauf von Kaffeebohnen ist in diesem Jahr um dreißig Prozent gestiegen.

00:09:50: Immer mehr Menschen bereiten ihren Kaffees zu Hause zu, oh nein.

00:09:54: und greifen dabei verstärkt zu Bohnen und auch zu Pets und Kapseln.

00:09:59: Damit könnte der steigende Preis eines der bekanntesten italienischen Alltagsrituale verändern – den schnellen Espresso an der Bar.

00:10:08: Zum Trost ich kenne allerdings noch keinen, der darauf verzichtet!

00:10:15: Ab ans Meer.

00:10:16: In Ligurien ist ein kleiner Strandkrieg ausgebrochen und mittendrin eine Gruppe Nonnen.

00:10:23: Liguria ist nicht Adria, aber gute Geschichten nehmen wir trotzdem gern mit!

00:10:27: Im Badeort Sputornow betreiben die Schwestern der nächsten Liebe der Heiligen Maria toller Name – seit nineteenhunderts sechsundvierzig ein Strandbad.

00:10:37: Sie vermieten Liegen- und Sonnenschirme und finanzieren mit den Einnahmen unter anderem einen Kindergarten und ein Sommercamp Für Kinder.

00:10:46: Doch jetzt will die Gemeinde einen fünfzig Meter langen Abschnitt des Strandes neu vergeben.

00:10:52: Hintergrund sind europäische Regeln für Strandkonzessionen, ich hatte in diesem Podcast schon mehrmals darüber berichtet darunter infolge einundvierzig.

00:11:02: wem gehört in Italien der Strand?

00:11:05: Die Nonnen müssten sich künftig wie andere Betreiber an einer öffentlichen Ausschreibung beteiligen und das gefällt Schwester Miranda überhaupt nicht!

00:11:15: Die achtzigjährige Ordensfrau stellte den Bürgermeister bei einer öffentlichen Debatte zur Rede.

00:11:21: Der Strand gehört uns, warum wollt ihr ihn uns wegnehmen?

00:11:25: Und sie warnte ohne die bisherigen Einnahmen könne womöglich auch die Schule nicht offen bleiben!

00:11:32: Der Bürgemeister bleibt allerdings hart – wenn die Schwestern den Strand weiter betreiben wollen, müssten Sie bei der Ausschreibung mitmachen wie alle anderen auch.

00:11:42: Italienische Medien inzwischen schon von einem heiligen Krieg um den Strand.

00:11:47: In Spottorno geht es also gerade nicht nur um Liegestühle und Sonnenschirme, sondern um die Frage ob sich jahrzehntelange Tradition gegen neue EU-Regeln behaupten kann.

00:12:00: Bleiben wir in der Welt der Kirche!

00:12:02: Wer in Rom ein Souvenir sucht hat die Qual der Wahl – Kolosseum aus Plastik, Papstmagnet oder zwölf attraktive Priester?

00:12:12: Seit mehr als zwanzig Jahren gibt es den Kalendario Romano an allen Kiosken.

00:12:18: Für jeden Monat gibt's einen neuen, jungen, attraktiven Gottesmann in schwarz-weiß.

00:12:24: Ernster Blick – weißer Priesterkragen, perfektes Haar!

00:12:28: Ein bisschen Vatikanen und ein bisschen Vogue.

00:12:31: Um die zehn Euro kostet er.

00:12:34: Nur gibt es da ein kleines Problem.

00:12:37: Fast keiner von den Abgebildeten ist tatsächlich Priester.

00:12:42: Das berühmteste Gesicht gehört Giovanni Galizia aus Palermo, der jetzt der Washington Post ein Interview gab.

00:12:49: Er war gerade siebzehn als Fotograf Piero Pazzi in zwei tausend drei in Priesterkleidung vor eine Kirche stellte.

00:12:57: Heute ist Galicia neununddreißig und arbeitet als Manager bei einer Fluggesellschaft.

00:13:02: Mit Kirchen hatte er beruflich nie etwas am Hut.

00:13:06: Sein Foto aber hat Karriere gemacht noch in dem Kalender.

00:13:12: Und weil niemand wusste, wer er war entstanden herrliche Legenden!

00:13:16: Eine davon?

00:13:17: Der schöne Priester habe aus Liebe die Sotanen an den Nagel gehängt und eine andere sei inzwischen ein über-achtzigjähriger Priester im Ruhestand – alles Quatsch.

00:13:29: Auch viele seiner Kalenderkollegen waren Models freiwillige oder schlicht Männer, die Fotograf Pazzi auf der Straße entdeckte.

00:13:39: Lit unter der Enthüllung kaum.

00:13:41: In den besten Jahren wurden seventy-fünftausend Exemplare jährlich verkauft und inzwischen gibt es sogar Konkurrenz, den Kalendario Gregoriano mit ebenfalls ausgesprochen photogenen angeblichen Priestern.

00:13:56: Fotograf Pazzi hält das für Plagiat und ist vor Gericht gezogen.

00:14:01: Giovanni Galizia nimmt seinen unerwarteten Ruhm gelassen.

00:14:05: Schließlich konnte er zeitweise etwas behaupten, was nur wenige Menschen von sich sagen können.

00:14:11: Sein Kalender war populärer als der mit dem Papst!

00:14:15: Und wie passend betreten wir jetzt das Feld der Sünde... Die italienische Zahl.

00:14:27: ...fünfundvierzig Milliarden Euro.

00:14:31: Nein, das ist nicht der Staatshaushalt eines kleinen Landes – das ist der Betrag den die Italiener in nur drei Monaten verspielt haben.

00:14:43: Fangen wir mal anders an!

00:14:44: Italienern sind genügsam, sie essen kleine Portionen und sind schlanker als die meisten Völker.

00:14:51: Sie trinken weniger Kaffee als der Rest Europas und neigen beim Alkohol selten zum Exzess.

00:14:58: Nur vierundzwanzig Prozent aller Erwachsenen Italiena rauchen – das ist europaweit unterer Durchschnitt.

00:15:06: Aber...die Sache Mit dem Glücksspiel.

00:15:09: Du, liebe Zeit!

00:15:11: Beginnen wir die Geschichte in Pinos Bar.

00:15:13: Dort gibt es eine Rentnerin, die jeden Morgen zur exakt gleichen Zeit kommt wie ich.

00:15:19: Zu ihrem Ritual gehört nicht nur der Kaffee sondern auch das Rubbellos dass sie sich für fünf Euro in der Tabakeria nebenan kauft.

00:15:28: Das macht sie jeden Tag Sieben Tage die Woche.

00:15:32: Da kommt übers Jahr einiges zusammen als Rentnerinnen.

00:15:37: Auch die Spielautomaten weiter hinten in der Bar sind schon am frühen Morgen in Betrieb.

00:15:43: Und all das gilt erst recht für ganz Italien.

00:15:47: Allein im ersten Quartal, es wurden Einsätze von forty-fünfundvier Milliarden Euro registriert.

00:15:55: Das sind noch einmal über siebzehn Prozent mehr als im Rekordjahr, zwei tausendfünfundzwanzig und das ist bei weitem europäische Spitze!

00:16:06: Die Spieleinsätze lagen noch bei knapp einunddreißig Milliarden Euro im ersten Quartal.

00:16:10: Zwei-tausenddreiundzwanzig waren es fünf und dreißig Milliarde, zwei-tauzentvierundzwanzig fast achtunddreißig Milliarden, zweitausendfünfundzwandzig schon fast neununddreaißig Millionen.

00:16:21: Jetzt also über fünfundvierzig Milliarden!

00:16:24: Besonders rasant wächst das Online Glücksspiel – mehr als dreiundzwantig Milliarden € werden inzwischen im Internet gesetzt.

00:16:32: Über Die Hälfte aller Einsätze.

00:16:36: Spielautomaten, virtuelle Casinos und Sportwetten auf dem Smartphone laufen rund um die Uhr.

00:16:42: Natürlich landet nicht alles Geld bei den Betreibern!

00:16:46: Achtung ein großer Teil wird als Gewinne ja wieder ausgeschüttet – trotzdem bleiben Milliarden im System hängen.

00:16:53: Allein die tatsächlichen Verluste der Spieler summierten sich im ersten Quartal auf rund sieben Milliarden Euro.

00:17:01: Sozialverbände schlagen Alarm.

00:17:04: Der Direktor des katholischen Sozialwerks spricht von einem traurigen Signal einer Gesellschaft, die das Geschäft über den Menschen stellt.

00:17:12: Die Verbraucherschutzorganisation Antiusura erwarnt – Das Glücksspiel entgleitet zunehmend jeder Kontrolle.

00:17:19: Kritik gibt es auch an der Werbung!

00:17:22: Zwar sind klassische Glücks-Spielwerbespots in Italien verboten.

00:17:26: Doch über Influencer-, Sportplattformen und soziale Netzwerke findet längst neue Wege zu den Kunden.

00:17:34: Besonders brisant ist ein zweiter Trend – immer beliebter werden sogenannte Vorhersagewetten, also Wetten auf politische oder gesellschaftliche Ereignisse.

00:17:45: Bekannt wurde zuletzt die Plattform Broly Market, die ich nicht in den Schornots verlinken werde.

00:17:51: Dort wird nicht nur auf Fußball- oder Tennisgesetzt sondern auch Fragen wie Wer wird Papst?

00:17:56: Wer gewinnt die US-Wahl?

00:17:57: Oder wann endet ein Krieg?

00:17:59: In Italien ist diese Art von Wetten eigentlich verboten.

00:18:03: Aber viele Nutzer umgehen die Sperren über VPN-Verbindungen oder ausländische Plattformen.

00:18:10: Die italienischen Behörden versuchen zwar gegenzusteuern, doch das Geschäft verlagert sich immer stärker ins Internet.

00:18:17: Früher musste man noch ins Wettbüro oder in die Tabakeria gehen – heute genügt eine Pruschnachricht!

00:18:25: Ein paar Vergleichszahlen Italien mit seinen neunundfünfzig Millionen Einwohnern setzte zweitausendzwanzig hundertfünfundsechzig Milliarden Euro.

00:18:35: Deutschland etwa die Hälfte, obwohl es deutlich mehr Einwohner hat nämlich vierundachtzig Millionen.

00:18:41: Österreich mit neun Millionen Einwandern setzt knapp zwanzig Milliarden Euro.

00:18:45: das ist stattlich im Vergleich zu anderen europäischen Ländern aber im Verhältnis zu Italien deutlich weniger.

00:18:52: In Italien liegt der Anteil des Glücksspielsektors am Bruttoinlandsprodukt bei unfassbaren sieben, drei Prozent.

00:19:01: Wir hatten die Zahl gehört hundertfünfundsechzig Milliarden Euro im Jahr – das entspricht etwa vierhundertfünftig Millionen Euro jeden einzelnen Tag oder anders gerechnet über achtzehntausend Euro pro Minute verschwinden im italienischen Glücksspielmarkt!

00:19:18: Jeder erwachsene Italiener setzt zwei tausend achthundert Euro pro Jahr.

00:19:22: Rechnet man nur die tatsächlichen Spieler, liegen die durchschnittlichen Ausgaben sogar deutlich höher!

00:19:29: Die höchsten Ausgabe pro Erwachsenen in Italien finden sich nicht im reichen Norden sondern im Süden.

00:19:35: Kampagnen, dreitausend ochtundsechzig Euro Einsatz, Abruzen dreitausend fünfhundertfünfzig Euro, Sizilien dreitauzent zweihundertneunzig Euro.

00:19:45: Am wenigsten gespielt wird in Südtirol, im Aosta-Tal und in Venezien.

00:19:51: Die ganz große Frage die nicht so leicht zu beantworten ist warum ausgerechnet Italien?

00:19:58: Einerseits spielen kulturelle Faktoren eine Rolle.

00:20:01: Die Lotto Tradition gibt es seit Jahrhunderten schon.

00:20:04: unser Casanova ist ja mit einer Lotterie reich geworden.

00:20:09: dazu kommt die extrem hohe Dichte an Bars mit Spielautomaten.

00:20:14: Es gibt Robelose an jeder Tabakeria und oft auch in den Bars selbst.

00:20:19: Zudem erzielt der Staat jedes Jahr zweistellige Milliardenbeträge an Steuereinnahmen aus dem legalen Glücksspiel, was die politische Debatte zusätzlich erschwert.

00:20:30: Und während Rekord um Rekort fällt stellt sich die Frage wie viel davon ist Unterhaltung?

00:20:48: Oder genauer?

00:20:49: Erst in die Halle, dann ins Stadion.

00:20:51: Beim Basketball-Erstlegisten Palacanestro Trieste beginnt die neue Saison theoretisch jedenfalls.

00:20:57: Denn beim Trainingsauftakt waren nur fünf Spieler da.

00:21:02: Zur Erinnerung, Basketball wird mit fünf Spielern gespielt – eine ganz enge Rille!

00:21:07: Der Minicada ist nicht die Ursache der Krise sondern ihr Ergebnis.

00:21:11: Monatelang wusste Triest nämlich nicht einmal sicher wem der Klub künftig gehört und ob der Ersliger Basketball überhaupt in Trieste bleibt.

00:21:21: Der bisherige Mehrheitsaktionär verkaufte seine Anteile, erst Mitte Juli akzeptierte der italienische Verband die neue Eigentümerstruktur und bestätigte Triestes Teilnahme an der Serie A. Da hatten andere Vereine ihre Mannschaften längst zusammengestellt.

00:21:37: Triests Transfermarkt war während der Eigentümervrage dagegen praktisch eingefroren.

00:21:45: jetzt auch noch mit weniger Geld arbeiten.

00:21:48: Dazu kommt der Fall Markle Brown, der Starspieler.

00:21:53: Brown steht unter Vertrag, will nach den aktuellen Berichten aber weg und erschien nicht zum Trainingsstart.

00:21:59: Eine schnelle Trennung wäre für Trieste auch finanziell wichtig – nur streiten Club- und Spielerseite über die Bedingungen.

00:22:06: Und dann wäre da noch die Halle!

00:22:09: Der Manager bezifferte die jährlichen Kosten auf µm Euro.

00:22:14: Das Geld hat gerade niemand.

00:22:17: Dabei hatte sportlich Triest, in dem Jahr ist es ein richtig guter Saison gespielt.

00:22:23: Final Eight, Playoffs und erst im fünften Viertelfinalspiel gegen Brescha ausgeschieden.

00:22:29: Jetzt startet der Klub mit weniger Geld, neuem Eigentüber, halber Mannschaft, einem wechselwilligen Spieler und einer Halle über deren Finanzierung immer noch gestritten wird!

00:22:41: In Trieste ist derzeit nicht die Frage, wer die Starting Five bildet.

00:22:45: Man wäre zunächst schon froh, wenn fünf da sind!

00:22:49: Und wenn ihr denkt das war Chaos dann sollten wir uns mal angucken was beim Fußball in Trieste passiert?

00:22:54: Da sieht es noch schlimmer aus.

00:22:56: Komisch muss irgendwie an der Stadt liegen... Triestina Calcio, neunzehnundachzehn gegründet, war einst ein großer Name.

00:23:03: Sechsundzwanzig Spielzeiten in der Serie A, neunsundvierzig sogar italienischer Vizemeister.

00:23:10: Noch im Jahr, spielte Triestina immerhin in der Serie B – also der zweiten Liga.

00:23:16: Dann ging es rasant nach unten!

00:23:18: Ab dem Jahr, legert Pro Prima Division damals die dritte Liga!

00:23:23: Im Januar, erklärte das Gericht den Hochverschuldeten Verein für Insolvent.

00:23:28: Triestiner spielten diese Saison trotzdem zu Ende stieg sportlich ab und anschließend fand sich niemand, der den Club übernehmen wollte.

00:23:37: Die alte Gesellschaft verschwand.

00:23:38: aus dem Profifußball.

00:23:40: Zwei-tausend zwölf, Neuanfang ganz unten in der Eccelenza Friuli Venecia Giulia – das ist regionaler Amateurfußball und damals die sechste Spielklasse für einen ehemaligen Serie A Verein.

00:23:52: ein unfassbarer Absturz.

00:23:55: Triestina verpasste den Aufstieg, durfte anschließend aber Peri Pescaggio also Nachrücken hoch.

00:24:01: Ab zwei-taussend dreizehn spielten sie in der Serie D, der vierte Liga.

00:24:06: Und auch dort wurde es wieder chaotisch!

00:24:08: Eigentümer wechselten, Fans protestierten.

00:24:10: Sportlich ging es gegen den Abstieg und im Februar die neue Triestina pleite.

00:24:18: Diesmal kam der Italo-Australische Unternehmer Mario Biasing und sein Cousin der frühere Profi Mauro Milanese.

00:24:26: Sie übernahm den sportlichen Betrieb und Triestiner rettete sich im Playout gegen Liventina Ab.

00:24:32: zwei Jahrzehnte spielte Triestina weiter Serie D, wurde zweiter, gewann die Playoffs und wurde anschließend in die Serie G aufgenommen.

00:24:42: Damit war der Profi-Fußball zurück!

00:24:45: Und Zwei Tausend Neunzehn kamen der Moment, in dem die ganze Leidensgeschichte beinah vorbeigewesen wäre.

00:24:53: Triestiner erreichte das Playoff-Finale um den Aufstieg in die Series B. Hinspiel gegen Pisa zwei zu zwei Rückspiel im Stadio Nereo Rocco vor zwanzigtausend Zuschauern, Triestina verlor nach Verlängerung eins zu drei.

00:25:09: Pisa stieg auf, Trieste blieb drittklassig!

00:25:13: Was wäre gewesen wenn?

00:25:15: Tja... Im Sommer des Jahrhunderts wurde der Verein schon wiederverkauft – diesmal an einen amerikanischen Investmentfonds.

00:25:24: In der Saison, im Jahr ist es zum neunten Mal hintereinander in der dritten Liga.

00:25:31: Und diesmal wurde es richtig schlimm!

00:25:35: Wegen administrativer und finanzieller Verstöße hagelte es Punktabzüge.

00:25:41: Im September, verhängte das Sportgericht Dreizehn Minuspunkte.

00:25:46: weitere Abzügue folgten.

00:25:48: Sportlich war das nicht mehr aufzufangen... Triestina beendete die Saison als zwanzigster und letzter Unstieg ab.

00:25:56: Damit geht es in die neue Saison, in der Serie D am Atörfußball vierte Liga.

00:26:02: Der neue Spielplan steht bereits.

00:26:05: Am sechsten September beginnt Triestino auswärts bei La Roca Alta Vila.

00:26:10: Danach kommen Calvi Novale, Campo Darcego und Bassano – auch gegen Lignano.

00:26:16: muss Triestran nicht die allerersten Adressen im italienischen Fußball.

00:26:21: Egal!

00:26:21: Jetzt mal was Positives aus der Stadt.

00:26:24: In Trieste wird im November die Zukunft gefeiert, und zwar ausgerechnet deshalb weil sie inzwischen hundert Jahre halt ist.

00:26:32: Das Trieste Science & Fiction Festival ja so heißt es begeht zwanzigundzwanzig nämlich gleich zwei Science-Fiction Jubiläen vor hundert Jahren.

00:26:41: Im März neunzehntsechsundzwanzig wurde in den USA die Zeitschrift Amazing Stories gegründet.

00:26:48: Jules Verne und H.G.

00:26:49: Wells hatten natürlich schon vorher fantastische Welten erfunden, aber Amazing Stories machte Science Fiction als eigenes Genre zum Massenphänomen.

00:26:59: Trieste hat dazu sogar eine historische Verbindung.

00:27:03: Schon vor fünfzig Jahren zeigte das Festival auf dem Castello San Giusto hundred-achtzig seltene amerikanische Pulpmagazine darunter ein Original des ersten Hefts von Amazing Stories – hunderttausende Euro Wert inzwischen!

00:27:17: Der zweite hundertjährige ist Roger Corman, der legendäre amerikanische Regisseur wurde nineteenundzechsundzwanzig geboren.

00:27:25: Corman war der König des B-Movies und zugleich eine Art Talentscout Hollywoods.

00:27:31: Durch seine Filmschule gingen Leute wie Francis Ford Coppola, Martin Scorsese Peter Bogdanovic, Joe Dante und Ron Howard.

00:27:40: Und er hatte eine enge Beziehung zu Triest zwischen nineteenundsechzig und zweitausendneun.

00:27:46: war er fünfmal Gast- oder Preisträger des Festivals.

00:27:50: Zum Jubiläum kommt nun seine Witwe und langjährige Produzentin Julie nach Trieste, es gibt Cormenfilme, Diskussionen, Essays und eine retrospektive seiner berühmten Schüler.

00:28:02: Und das Festivalplakat passt wunderbar dazu!

00:28:05: Darauf sieht man eine riesige fleischige ziemlich unappetitliche posthumane Kreatur.

00:28:12: Dieses Monster hält allerdings niemandem zum Abendessen fest.

00:28:16: Es repariert ausgesprochen liebevoll einen kleinen Roboter.

00:28:21: Die Veranstalter nennen das eine Ode an die rettende Kraft der Fantasie.

00:28:25: Ich packe den Link zum Festival in die Show Notes, dann könnt ihr das Plakat bewundern.

00:28:30: Das Festival läuft vom dritten bis achten November im Rosetti Im Cinema Ariston und an weiteren Orten der Stadt.

00:28:39: Und nochmal Triest Denn die Stadt hat eine neue touristische Geheimwaffe entdeckt Dorfsause oder etwas eleganter auf Italienisch, die Sagra.

00:28:51: Maurizio Giudici, Chef des Hotelierverbandes Federer Alberghi Trieste war gerade bei der Sagra della Sardella unterwegs also dem Sardinenfest und stellte er freut fest.

00:29:02: hier laufen erstaunlich viele ausländische Touristen herum.

00:29:06: Seine Diagnose Ituristi Cercano Authenticità.

00:29:11: Die Touristen suchen Authentizität Blitzmerker Und die finden sie offenbar nicht nur auf der Piazza Unita oder vor Schloss Miramare, sondern auch dort wo Sardinen brutzeln.

00:29:23: Einheimische an plastiktischen Sitzen und es nicht eigens für Instagram hübsch gemacht wurde!

00:29:29: Das passt zu einem Wandeltriests.

00:29:31: In den letzten Jahren kam die Stadt auf fast eine Million Touristische Übernachtungen.

00:29:37: Das Wachstum war so schnell dass die Infrastruktur kaum hinterherkommt.

00:29:43: Noch eine Zahl ist bemerkenswert, nur noch etwa ein Drittel der Gästebetten entfällt auf klassische Hotels.

00:29:49: Zwei Drittel stecken inzwischen im sogenannten Extra-Albergiero also Ferienwohnungen, Airbnbs und anderen Unterkünften.

00:29:58: Die nächste Aufgabe lautet deshalb nicht einfach – noch mehr Touristen!

00:30:02: Trieste möchte die Besucher stärker über die Stadt und das Umland verteilen zu den Winzern und Osmitze, aufs Fahrrad und zum langsamen Tourismus.

00:30:13: Beispielsweise zur Sardinen-Sagra.

00:30:16: Manchmal braucht eine Stadt gar keine neue Touristnatration.

00:30:20: Man muss den Gästen nur zeigen wo die Triestiner ihre Sardinien essen.

00:30:32: Reden wir vom Wrak das keiner anfassen darf?

00:30:36: In Grado gibt es ein Motorboot dass beschlossen hat dauerhaft zu bleiben.

00:30:41: Seit inzwischen zwei Jahren liegt es halb versunken an einem Anleger, der Riva Breoni.

00:30:47: Die Besitzer sollen Deutsche sein nur weil es offenbar niemand wo sie stecken.

00:30:52: und genau da beginnt das Problem!

00:30:55: Der Betreiber des Anlegers würde das frag gerne loswerden darf fremdes Eigentum aber nicht einfach entfernen.

00:31:02: die Behörden kennen das problem ebenfalls.

00:31:05: eine Lösung gibt es bislang trotzdem nicht.

00:31:08: Das finde ich Sehr merkwürdig.

00:31:11: Jeder kleine Strafzettel wird dir an deine deutsche oder österreichische Adresse geschickt, doch keiner kann die Eigentümer eines Bootes ausfindig machen?

00:31:19: Da wird es doch Register und sonstige Unterlagen geben – auch für die Anmietung des Liegeplatzes dürften ja Dokumente erforderlich gewesen sein!

00:31:26: Und wieso darf man fremdes Eigentum nicht

00:31:29: entfernen?!

00:31:29: Wenn mein Auto quer auf der Straße steht, wird das ja auch irgendwann abgeschleppt…und ich bekomme die Rechnung.

00:31:37: Das Boot ist längst mehr als nur ein Schönheitsfehler.

00:31:40: Zwei Liegeplätze sind dadurch blockiert, Rost und möglicherweise auch Treibstoff und Öl könnten das Wasser belasten.

00:31:47: Und weil das Wrack in einem Bereich mit Strömung liegt macht man sich Sorgen dass es irgendwann die Fahrrinne behindert könnte.

00:31:56: Einfach abschleppen geht nicht angeblich!

00:31:59: Versetzen geht auch nicht angieblich und fachgerecht.

00:32:03: entsorgen könnte vierzichttausend Euro kosten.

00:32:07: So wartet der Konzessionär weiter auf eine Lösung und das Motorboot rostet weiter vor sich hin.

00:32:14: Das ist wie beim Beamten Mikado, wer sich zuerst bewegt verliert oder bleibt auf den Kosten sitzen.

00:32:23: Also hofft man auf einen Deus Ex Machiner, der das Problem löst – idealerweise die Region mit Steuergeldern!

00:32:31: Immerhin sorgt Gradus neue Dauersehenswürdigkeit für kreative Impulse.

00:32:36: Das halb versunkene Boot wird von Malern und Fotografen als Motiv entdeckt.

00:32:41: Fotos findet ihr bei mir auf postausitalien.com.

00:32:46: So, das war's für heute!

00:32:50: Was gibt es Neues vom Schreibtisch?

00:32:53: Jeden Freitag bekommt Ihr von mir die mediterrane Wochenschau auf post ausitalien .com.

00:32:58: Hatten wir ja gerade mit Neuigkeiten aus Grado und der Adria kostenlos und werbefrei natürlich.

00:33:05: Ihr könnt die mediterrane Wochenschau ganz einfach oben auf der Startseite bei postausitalien.com abonnieren.

00:33:12: Apropos abonnieren, abonniert oder folgt auch diesem Podcast und empfehlt ihn gern an gute Freundinnen und Freunde weiter!

00:33:21: Auf Instagram findet ihr mich unter Buch & Wein.

00:33:25: Dort gibt es kleine Filme über mein Leben in Italien.

00:33:29: Dann bleibt ja auch über alle meine Projekte auf dem Laufenden.

00:33:34: Erstmal einen Kaffee bei Pino, einem Kaffe für einst dreißig.

00:33:39: Bis bald und immer schön deutsche Wieter bleiben!

00:33:49: Das war Radio Adria der Italien-Podcast.

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00:34:01: Für mehr Italianita folgt mir auf Instagram oder besucht meinen Blog postausitalien.com.

00:34:08: Grazie mille und bis zur nächsten Folge.

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