#40: Wo stehen die teuersten Sonnenschirme, und wo gibt es das allerbeste Eis?

Shownotes

Hier kommen die bunten Neuigkeiten aus Italien, darunter:

  • Die Rocheninvasion von Miramare
  • Eine wilde Landung am Strand
  • Wildschweine an der Küste und …
  • … Bären im Hinterland
  • Die teuersten Sonnenschirme Italiens
  • Das beste Eis in Grado (wer hat Lust auf Wassermelonen-Sorbet mit Basilikum?)

Außerdem gibt es Italien-Themen für Kenner, darunter:

  • Ein Drogenring an der oberen Adria fliegt auf
  • Ein Massagesalon bietet nicht nur Massagen an
  • Overtourism im Cansiglio
  • Federico Fellini sagt, dass wir uns nie rechtfertigen müssen, wenn uns etwas gefällt ❤

Die Hilfsorganisation Stella Polare für Frauen, die in die Prostitution gezwungen werden, findet ihr auf Facebook: https://www.facebook.com/Stella.polare.TS/

Mein neues Buch heißt »Espresso unter Sternen – eine Reise in Sachen Glück«. Hier steht mehr.

Fragen, Wünsche, Anregungen? Wen wollt ihr mal als Gast hören, welche Themen soll ich mir vornehmen, was würdet ihr wirklich gern wissen? Schreibt mir: radioadria@gmx.de

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Der Podcast ist eine Produktion von www.studiovenezia.de

Transkript anzeigen

00:00:06: Buongiorno und herzlich willkommen bei Radio Adria, dem Podcast aus Italien.

00:00:11: Hier dreht sich alles um la Deutsche Vita – um das Lebensgefühl zwischen Espresso und Apparativo, um die kleinen Geheimnisse und großen Geschichten dieses wunderbaren Landes!

00:00:22: Ich bin Stefan Maywald, Autor- und Wahlitaliener aus Grado und ich nehme euch mit auf eine Reise voller Sonne Genuss und Italianità also zurücklehnen entspannen und ein bisschen Italien ins Leben lassen.

00:00:37: Andiamo!

00:00:45: Buongiorno aus Grado, und viele Grüße an Maddalena vom Beach Club Sisters in Pineda.

00:00:53: Maddalene hat gestern einen Rucksack mit dreitausend Euro Bargeld gefunden und bei der Polizei abgegeben.

00:01:02: Nächste Woche erzähle ich euch darüber mehr.

00:01:05: vorher will ich mal vorbeischauen und ein paar Einzelheiten erfragen.

00:01:10: Wir sind jetzt in Folge vierzig.

00:01:13: Das ist übrigens die Folge, bei der allerspätestens die meisten Podcasts da draußen aufgeben, statistisch gesehen.

00:01:21: Tja!

00:01:22: Wir nicht im Gegenteil – ist doch klar wir wachsen einfach gemeinsam weiter.

00:01:29: Ich empfinde es als großes großes Privileg für euch von der Adria zu berichten und ganz lieben Dank für eure vielen Zuschriften und Anregungen.

00:01:40: Was habe ich euch dieses Mal vom Nachrichtenbaum gepflückt?

00:01:44: Die Rocheninvasion von Miramare.

00:01:47: Eine wilde Landung in Grado, Wildschweine und Bären die teuersten Sonnenschirme Italiens.

00:01:55: was am Melonen-Eis mit Basilikum.

00:01:59: Die Strafzettel in Grando und Federico Fellini sagt dass wir uns nie entschuldigen müssen wenn uns etwas gefällt.

00:02:07: wunderbar jetzt rein in den Sommer Die wichtigsten Schlagzeilen.

00:02:19: Wie dreist kann man sein?

00:02:21: Zwei Motorgleitschirme sind am letzten Sonntagvormittag, am Strand von Pineda in Grado zwischen den Badegästen gelandet an einem der trubeligsten Strandtage des Jahres.

00:02:33: Die beiden Piloten – zwei Sechzigjährige aus Trieste – wollten in der Nähe eines Restaurants landen, indem sie zum Mittagessen wollten dem Lokal auf dem Campingplatz Al Bosco.

00:02:44: dort War ich noch nie, habe aber viel Gutes gehört.

00:02:47: Gerne mal mailen wenn ihr öfter da seid!

00:02:50: Zurück zu unseren Piloten Gestartet waren sie in Bistrinha wohin Sie mit ihrem Wohnmobil gefahren waren.

00:02:57: Das Problem Landungen sind nur auf ausdrücklich genehmigten Flugflächen erlaubt Was einem eigentlich auch der gesunde Menschenverstand sagen müsste.

00:03:07: Die Standaufsicht verständigte die Capitaneria di Porto sowie die Carabineri.

00:03:13: Kurz darauf wurden die beiden Männer tatsächlich im Restaurant vom Al Bosco angetroffen.

00:03:18: Sie wurden angezeigt und mussten jeweils zweihundert Euro Strafe zahlen.

00:03:23: Weitere Geldbußen sind nicht ausgeschlossen!

00:03:27: Die Rochen-Invasion von Miramahre – Auweiya, was ist denn da los?

00:03:33: Erst die Blaukrabe jetzt die Rochen.

00:03:36: Die Muschelzüchter sind beunruhigt.

00:03:38: Denn die Roche vermehren sich in den Gewässern der Muschelsüchter vor Triest und Miramare.

00:03:44: dass sie sich dort auch bedienen, wie an einem Frühstücksbuffet ist nicht auszuschließen.

00:03:49: Und wer kann es ihnen verdenken?

00:03:53: Sehr wahrscheinlich benutzen die Fische die geschützten Gewässer bei den Miesmuschelzuchten zur Vermehrung aber es ist nicht abgeschlossen das Sie sich auch von den Muscheln ernähren.

00:04:04: Wegen des Schadens der den Muskelzüchtern durch die vielen Rochen entstehen könnte sollen sie nun durch den Einsatz von Magnetfeldern von den Zuchten weggeleitet werden.

00:04:14: Das ist ein Versuch.

00:04:16: Mal sehen, ob das klappt!

00:04:18: Wir bleiben dran.

00:04:21: Reden wir über Wildschweine.

00:04:24: Wenn ihr in diesen Tagen an der Slowenischen Adria-Küste spazieren geht solltet ihr nicht nur aufs Meer schauen sondern auch ins Gebüsch Denn rund um Kopere und Isola häufen sich die Begegnungen mit Wildschwinen.

00:04:38: Die Tiere wagen sich inzwischen immer häufiger bis an Wohngebiete Spazierwege und sogar in die Nähe der Strände heran.

00:04:47: Anwohner berichten von überraschenden Begegnungen, in den Morgen- und Abendstunden.

00:04:51: Einzelne Wildschweine sollen sich dabei wenig von Menschen beeindrucken lassen!

00:04:56: Der Grund für den tierischen Küstenurlaub ist vermutlich eine Mischung aus Nahrungssuche, Trockenheit im Landesinneren – und der Tatsache dass Wildschweiene ausgesprochen anpassungsfähig sind.

00:05:08: Wo Mülltonnen, Gärten oder Fallobstlocken sind sie nicht weit….

00:05:13: Besonders heikel wird es, wenn Bachen ihre Frischlinge begleiten.

00:05:18: Dann verteidigen sie ihren Nachwuchs auch gegen Spaziergänger oder Hunde – also vorsichtig sein!

00:05:25: Die Gemeinden prüfen Maßnahmen um Mensch und Tier auf Abstand zu bringen.

00:05:30: Experten raten Wildschweine keinesfalls zu füttern und Hunde in betroffenen Gebieten an die Leine zu nehmen.

00:05:37: Für Urlauber bedeutet das ….

00:05:43: Nur begegnet man dort inzwischen mit etwas Glück oder Pech, nicht nur Möwen und Delfinen sondern auch einem ausgewachsenen Wildschwein auf seinem Abendspaziergang.

00:05:54: Problematischer sind die Bären!

00:05:57: Die Bären sind zurück – und mit ihnen die Angst in Karnien.

00:06:00: Das ist das Gebiet nördlich von Udine bis zur Grenze zu Österreich.

00:06:05: Nach einem Angriff auf einer Alm am Monte Bivera geriet eine Rinderherde in Panik.

00:06:15: In den betroffenen Gemeinden wächst der Frust.

00:06:18: Der Bürgermeister von Foronidisotto spricht offen von Verzweiflung, er betont er sei weder gegen Bären noch gegen Wölfe aber man lasse die Menschen mit ihren Sorgen allein.

00:06:30: Es fehle an klaren Regeln Zuständigkeiten und konkreten Maßnahmen.

00:06:35: Auch andere Bürgemeister schlagen Alarm.

00:06:38: Sie verweisen auf den tödlichen Beerenangriff im Trentino, im Jahr in dem ein Jogger ums Leben kam.

00:06:46: Niemand wolle ihm Friaul erst nach einer Tragödie reagieren.

00:06:50: Der Wildtierforscher Paolo Molinari mahnt allerdings zur Besonnenheit.

00:06:55: Ein Angriff auf einen Menschen sei unwahrscheinlich.

00:06:59: Völlig ausschließen?

00:07:00: Lass er sich aber nicht!

00:07:04: Die Präsidentin des Naturparks Julische Voralpen erinnert daran, dass Bären seit Jahrhunderten zur Landschaft gehören.

00:07:10: Trotzdem müsse man nun gemeinsam nach Lösungen suchen – die sowohl den Schutz der Wildtiere als auch die Existenz der Almwirtschaft berücksichtigen.

00:07:20: Denn für viele Viehalter geht es um ihre wirtschaftliche Zukunft!

00:07:24: Der Bürgermeister von Forni di Sotto ist sauer.

00:07:27: Das Problem der Raubtiere sei inzwischen kaum noch tragbar.

00:07:32: Zitat Wir sprechen von Tieren, die besser geschützt sind als wir Menschen und die Menschen fragen sich inzwischen ob sie sich überhaupt noch unbesorgt bewegen können.

00:07:41: Auch der Bürgermeister von Sauris sieht Handlungsbedarf!

00:07:45: Ich bin weder gegen die Natur noch gegen Wildtiere aber solche Vorfälle müssen uns wachrütteln.

00:07:51: Müssen wir wirklich erst eine Tragödie erleben bevor wir handeln?

00:07:55: Die Präsidentin des Naturparks Julische Voreilpen und Bürgemeisterin von Resia schlägt einen sachlicheren Ton an.

00:08:03: Der Bär gehört seit jeher zum Leben in diesem Tal, ebenso wie unsere Traditionen.

00:08:08: In den vergangenen Jahren wurde viel getan um diese Raubtiere zu überwachen.

00:08:12: sie bewegen sich entlang traditioneller Wanderkorridore.

00:08:16: ich verstehe dass solche Vorfälle die Viehhalter beunruhigen.

00:08:19: das Thema ist sehr sensibel.

00:08:21: gerade deshalb braucht es einen offenen Austausch um herauszufinden welche Maßnahmen dem betroffenen Betrieben tatsächlich helfen können.

00:08:30: Das ist ein schönes Beispiel für Politikkäse, nämlich Politiker-Sprech.

00:08:34: Also man ist natürlich immer instinktiv Team Bär aber vergessen wir nicht bären sind wirklich gefährlich und wenn wir in dem Gebiet leben würden und unsere Töchter auf dem Weg zum Schulbus einen Waldstück durchqueren müssten dann sehen wir die Sache vermutlich anders.

00:08:53: rochen wildschweine bären vorerst genug aus der Tierwelt.

00:08:57: reden wir von den Menschen.

00:09:00: Operation King George.

00:09:02: Das klingt wie ein neuer Guy Ritchie Film, war aber eine sehr reale Aktion der italienischen Finanzpolizei die gerade durch die Medien ging und sie zeigt wie organisiert der Drogenhandel an der oberen Adria funktioniert.

00:09:16: Die Guardia di Finanza aus Trieste hat gemeinsam mit der Anti-Mafia Staatsanwaltschaft in Mailand ein italienisch albanisches Drogennetz zerschlagen.

00:09:27: Der Stoff kam aus der Lombardei und sollte im Sommer vor allem dorthin, wo viele Menschen feiern – an die Strände und in den Nachtlokalen zwischen Cistiana, Grado, Lignano, Bibione, Jesolo und Carol.

00:09:41: Angefangen hatte es mit einer Straßenkontrolle in La Tizana bei Lignano.

00:09:46: Die Finanzpolizisten stoppten zwei Kuriere und fanden zwei Kilo Marihuana.

00:09:54: Die Ermittler machten weiter und bald kam ein ganzes Netzwerk zum Vorschein.

00:10:23: Dorthin, wo Touristen Strandbars, Diskotheken und Ferienanlagen warten.

00:10:29: Besonders auffällig war das System der sogenannten Cavallini – also der Pferdchen!

00:10:34: So wurden junge Dealer genannt die als letzte Glieder der Kette eingesetzt worden.

00:10:39: Viele von ihnen waren junge Albaner ohne Vorstrafen, die mit ganz normalen Touristenwieser nach Italien kamen.

00:10:46: Nach neunzig Tagen reißten sie wieder aus und wurden durch neue Kräfte ersetzt.

00:10:51: So wurde verhindert, dass einzelne Personen zu lange auffielen.

00:10:56: Clever und böse!

00:10:59: Auch sonst arbeitete die Bande professionell.

00:11:02: Handys, Sim-Karten und Autos wurden ständig gewechselt.

00:11:07: Die Drogen wurden in angemieteten Wohnungen und Garagen gelagert oft über unauffällige Stromaner.

00:11:14: Das Fahrgestell eines Alfa Romeo Stelvio war mit einem Geheimfach für Drogentransporte versehen.

00:11:20: Die Ware kam über feste Routen vom Balkan nach Italien.

00:11:24: Es blieb aber nicht nur beim Import, in der Provinz Pavia entdeckten die Ermittler außerdem eine Marihuana-Planthage!

00:11:50: Bargeld und Luxusuhren der Marke nach natürlich Rolex.

00:11:55: Acht Männer wurden verhaftet, dreiunddreißig Durchsuchungen durchgeführt.

00:11:59: Die Vorwürfe reichen von Bildung einer kriminellen Vereinigung zum Drogenhandel über Hehlerei- und Geldwäsche bis hin zum Besitz illegaler Schusswaffen.

00:12:10: Auch die Geldspur wurde verfolgt.

00:12:13: Die Finanzpolizei sichtete Konten, Immobilien und Investitionen der Beschuldigten.

00:12:18: Ergebnis ein illegales Vermögen von ... Der sommerliche Tourismus an der oberen Adria zieht also nicht nur Eisverkäufer, Apropos-Bars und Sonnenschirmverleiher an sondern auch die organisierte Kriminalität.

00:12:34: Wo viele junge Menschen feiern entsteht ein Markt!

00:12:38: Und dieser Markt wurde ihr nicht von Gelegenheitsdilern bedient Sondern von einer grenzüberschreitenden Struktur mit Logistik Personalrotation Geldwäsche und eigenen Transportlösungen.

00:12:50: Bleiben wir auf der Schattenseite des menschlichen Daseins, keine Angst, bald wird es bunter?

00:12:55: Eine forty-jährige sitzt seit ein paar Tagen in Untersuchungshaft.

00:13:00: Die Frau eine chinesische Staatsbürgerin aus Udine soll ein Prostitutionsnetz organisiert und von der Prostitution mehrere junger chinesischer Frauen profitiert haben.

00:13:11: Ich weiß in Bayern und Österreich sagt man China bei uns in Norddeutschland aber China.

00:13:17: Ein als Massagesalon getarntes Lokal in Montfalkone, in der Via Cosolitsch wurde beschlagnahmt.

00:13:23: Ebenso spielten zwei Wohnungen in Trieste eine Rolle.

00:13:27: Von ihrer Wohnung in Udina aus nahm die Frau Anrufe entgegen nachdem sie auf Erotikportalen ins Rate geschaltet hatte.

00:13:35: Sie koordinierte die Termine und schickte die Kunden entweder in eine Wohnung in der via Revoltella oder der via Donatello in Triest... ...oder in den Massagesalon in der Villa Cosoletsch in MontFalkona.

00:13:47: Dort wurden den Kunden sexuelle Dienstleistungen angeboten.

00:13:51: Überwachungen, Telefonabhörungen, Zeugenaussagen und weitere Beweise zeichneten laut Anklage ein klares Bild eines professionell organisierten Prostitutionsbetriebs.

00:14:02: Nach Erkenntnissen der Ermittler wechselten die eingesetzten Frauen regelmäßig so dass ständig neue Prostituierte zum Einsatz kamen.

00:14:10: Die Beschuldigte spricht fließend italienisch.

00:14:13: Die Frauen selbst beherrschten die Sprache oft nicht und nutzten Übersetzungsprogramme, um die Wünsche der Kunden zu verstehen – und Preise mitzuteilen.

00:14:22: Merkwürdige moderne Zeiten eben!

00:14:24: Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft kümmerte sich die forty-sechjährige darum, die Räumlichkeiten anzumieten, die Frauen zu rekrutieren und den gesamten Ablauf zu organisieren.

00:14:34: Die Beschouldigte verweigert jede Aussage.

00:14:38: Bei der Hausdurchsuchung fanden die Ermittler ein Notizbuch mit Telefonnummern, die mit den abgehörten Anschlüssen übereinstimmten.

00:14:45: Die Frauen wurden der Hilfsorganisation Stella Polare übergeben – die Opfer von Ausbeutung betreut und ihnen Unterstützung einen Weg in die Eigenständigkeit sowie Möglichkeiten zur Legalisierung ihres Aufenthalts bietet.

00:15:07: Wo wir schon gerade kurz in Triest waren, ein Getränk kann dort mehr Gesprächsstoff liefern als ein beschlusstes Bürgermeister.

00:15:15: Ein Gast musste für einen Apparativo in der Innenstadt fünfzehn Euro fünfzig bezahlen.

00:15:21: Er veröffentlichte den Kassenbaum im Internet und schrieb dazu nur einen Satz hier komme ich nie wieder her.

00:15:28: Mehr braucht es nicht um in den sozialen Medien Diskussionen auszulösen.

00:15:33: vorab Bei dem Aperitivo handelte es sich nicht um einen Spritz, sondern um ein Gin Tonic mit einer Flasche Mineralwasser.

00:15:41: Andere zogen nach.

00:15:44: Ein kleines Bier der Marke Kombacher kostet an der Piazza neun Euro.

00:15:49: Die einen fanden den Preis unverschämt und sahen darin ein weiteres Beispiel dafür wie sich die Gastronomie immer stärker an Touristen orientiert – andere hielten dagegen!

00:16:00: Wer sich in bester Lage niederlässt mit Bedienung und Blick auf die Piazza, müsse eben mit entsprechenden Preisen rechnen.

00:16:06: Wieder andere nahmen die ganze Aufregung mit Humor.

00:16:10: Eine Einwohnerin kommentierte Trocken – das beste Angebot ist immer noch der Apparativ zu Hause!

00:16:16: Tatsächlich zeigt die Geschichte wie emotional das Thema Preise geworden ist.

00:16:22: Gerade in den Sommermonaten treffen im Triest Kreuzfahrtgäste, Urlauber- und Einheimische aufeinander.

00:16:33: Und alle haben eine andere Vorstellung davon, was ein fairer Preis für einen Spritz oder ein Aperol ist.

00:16:40: Ich feiere jedenfalls den Mann der Mittwochnachmittag als Apparativ erst mal einen Gin Tonic trinkt!

00:16:47: Ob man dann gleich das Internet alarmieren muss?

00:16:49: Nein ich weiß nicht... Das nimmt schon wieder viel Coolness weg.

00:16:54: Ähnliches Thema.

00:16:56: Rovini zählt zu den schönsten Küstenstädten der Adria Und genau das wird zunehmend zum Problem.

00:17:04: Die Zahl der Besucher steigt weiter an, bereits Anfang Juni wurde die Marke von einer Million Übernachtungen in diesem Jahr erreicht.

00:17:12: Gerade mal gegoogelt, Rovini hat drei Zehntausend Einwohner.

00:17:17: Gleichzeitig wächst die Sorge dass die malerische Altstadt irgendwann mehr Kulisse als Lebensraum wird.

00:17:23: Wobei über?

00:17:24: Nachtungen sind ja erst einmal besser als Tagesgäste.

00:17:27: Siehe benedigt!

00:17:28: Und da sind wir auch schon, die Diskussion erinnert natürlich an Städte wie Barcelona oder Venedig.

00:17:33: Auch dort fragen sich viele Einwohner, wie viel Tourismus eine historische Altstadt eigentlich verträgt?

00:17:40: In Roveigny geht es zwar längst nicht so turbulent zu – doch die Themen sind ähnlich!

00:17:46: Volle Gassen steigende Wohnungspreise und immer mehr Ferienunterkünfte.

00:17:51: Gleichzeitig lebt die Stadt wirtschaftlich vom Tourismus ein klassischer Balanceakt den wir auch genau so in Venedig sehen.

00:18:00: Tourismusfachleute betonen deshalb, dass es nicht darum geht weniger Gäste anzulocken sondern sie besser über das Jahr und die Region zu verteilen.

00:18:10: Statt alle Besucher gleichzeitig durch die Altstadt zu schicken sollen auch Ausflüge ins Hinterland und Reisen außerhalb der Hochsaison attraktiver werden!

00:18:19: Die Urlauber können weiterhin durch die engen Gassen schlendern.

00:18:25: Hinter den Kulissen wird aber darüber nachgedacht, wie Rovigny seinen Charme bewahren kann ohne den Tourismus auszubremsen.

00:18:33: Denn genau wegen dieses Charms kommen die Gäste ja überhaupt erst!

00:18:40: Die italienische Weisheit Eure Lieblingsrubrik kommt diesmal mit einem Zitat von Federico Fellini daher.

00:18:50: Mir gefällt der Gedanke nicht einen Film unbedingt verstehen zu müssen.

00:18:54: Ich glaube nicht dass ein rationales Verständnis eine wesentliche Voraussetzung dafür ist, einen Kunstwerk aufzunehmen.

00:19:01: Entweder hat ein Film dir etwas zu sagen oder eben nicht!

00:19:06: Wenn er dich berührt brauchst du keine Erklärung und wenn er dich nicht berührt kann keine Erklerung der Welt das ändern.

00:19:14: Das gefällt mir sehr Und das gilt für jede Kunstform und auch für jede Pasta und jeden Sonnenuntergang.

00:19:22: Und auch für alle, die jedes Jahr nach Grado oder Linjano oder Jesolo fahren und die Bekannten sagen Ist das nicht langweilig?

00:19:29: Nein ist es nicht.

00:19:31: Es ist unsere Magie!

00:19:38: Zurück zu den Schlagzeilen.

00:19:40: Vier Klicks und hundertdreißigtausend Euro sind weg.

00:19:44: Manchmal braucht es für einen Familienkrach nur vier Überweisungen.

00:19:48: Genau das ist in Rimini passiert wo wir schon lange nicht mehr waren.

00:19:53: Ein Sohn überwies sich innerhalb kurzer Zeit insgesamt hundertdreißig tausend Euro vom Konto seines Vaters auf sein eigenes.

00:20:01: Der Clou das Konto lief auf beide Namen, der Sohn war deshalb überzeugt dass Geld gehöre ihm zumindest zur Hälfte.

00:20:09: doch so einfach ist es nicht jedenfalls nicht in Italien.

00:20:14: vor Gericht erklärte der Sohne er habe lediglich das Familienvermögen schützen wollen.

00:20:19: Der Vater habe nach seiner zweiten Hochzeit den Kontakt zu ihm weitgehend abgebrochen.

00:20:24: Er habe befürchtet, dass das Geld irgendwann der neuen Ehefrau zufallen könnte.

00:20:29: Der Vater sah das naturgemäß völlig anders und zog vor Gericht!

00:20:34: Die Richter stellten klar – nur weil ein Konto gemeinsam geführt wird gehört das darauf liegende Geld nicht automatisch beiden Kontoinhabern.

00:20:44: Entscheidend ist wer das Geld eingezahlt hat.

00:20:47: Stammt das Vermögen überwiegend vom Vater darf der Sohn es nicht einfach auf sein eigenes Konto verschieben.

00:20:54: Das Urteil fiel dementsprechend deutlich aus.

00:20:57: Der Sohn muss seinem Vater hundertdreißigtausend Euro Schadenersatz zahlen, praktisch den gesamten abgebuchten Betrag.

00:21:05: Außerdem sitzt er auf den Anwalts- und Gerichtskosten.

00:21:10: Eine Familiengeschichte die zeigt gemeinsames Konto heißt eben nicht automatisch gemeinsames Vermögen.

00:21:17: Und manchmal können vier Mausklicks am Ende teurer werden als jedes klärende Gespräch am Küchentisch.

00:21:24: Wobei, ich bin mir nicht sicher ob es bei den zerrüteten Verhältnissen noch mit einem Gespräch am Küchentisch geklappt hätte.

00:21:33: Overtourism im Wald – jetzt droht sogar Campern ein Einlassstopp!

00:21:38: Wenn von Overturism die Rede ist, denken die meisten an Venedig, den Gardasee oder die Cinque Terre.

00:21:44: Doch inzwischen hat das Phänomen einen neuen Ort erreicht.

00:21:48: Den Cancilio, das riesige Wald- und Hochplateau zwischen Venezien und Friauil.

00:21:54: An Sommerwochenenden rollen dort inzwischen hunderte Wohnmobile an.

00:21:59: Was früher ein stilles Paradies für Wanderer, Radfahrer und Naturliebhaber war verwandelt sich zunehmend in einen überfüllten Stellplatz.

00:22:08: Parkplätze sind belegt, Zufahrten verstopft Müll- und Wildkämpfen nehmen zu Ein Spitzentagen geraten die wenigen Straßen an ihre Grenzen Und sehr wichtig in Italien auch Rettungsfahrzeuge kommen nur noch schwer durch.

00:22:23: Deshalb wird nun über eine Maßnahme diskutiert, die man eher von Stränden oder Nationalparks kennt.

00:22:29: Eine Begrenzung der Besucherzahl.

00:22:32: Im Gespräch ist ein Zufahrtssystem das an besonders stark frequentierten Tagen nur noch eine bestimmte Zahl von Wohnmobilen in den Kanzigio lässt.

00:22:41: Die Befürworter sagen Der Wald müsse geschützt werden bevor er unter seinem eigenen Erfolg leide.

00:22:49: Gegner halten dagegen, die Region lebe auch vom Tourismus und brauche stattdessen mehr Infrastruktur.

00:22:56: Der Fall zeigt wie sich der Tourismus verändert – nicht nur Städte kämpfen inzwischen mit zu vielen Besuchern.

00:23:02: Selbst abgelegene Naturgebiete werden durch soziale Medien und den Boom des Caravan-Urlaubs zu Hotspots.

00:23:10: Vielleicht ist das die eigentliche Nachricht?

00:23:12: Wer heute noch unberührte Natur sucht, ist oft nicht mehr allein!

00:23:17: Und manchmal sind es gerade die Orte, die wegen ihrer Ruhe beliebt wurden.

00:23:21: Die am Ende an ihrer Beliebtheit zu Scheitern drohen.

00:23:28: Laura sagt die italienische Zahl und Stefan sagt er braucht ein bisschen Wasser.

00:23:45: Der billigste Strand Italiens in Riccione kostet der Liegestuhl vier Euro.

00:23:51: Der Sonnenschirm ist gratis.

00:23:53: Wow!

00:23:54: Während an vielen italienischen Badeorten über immer höhere Strandpreise geklagt wird Sorgt ein siebenundachtsicher Gabbademeister in Ritschone für Schlagzeilen, weil er genau das Gegenteil macht.

00:24:07: Guerino Ricci seit Jahrzehnten Betreiber des Strandabschnitts sechzehn im Stadtteil Fontanelle verlangt für einen Liegestuhl gerade einmal vier Euro.

00:24:17: Der Sonnenschirm gibt es kostenlos dazu – ganz egal ob man in der ersten Reihe am Wasser liegt oder ganz hinten.

00:24:24: Seine Begründung ist ebenso einfach wie ungewöhnlich!

00:24:27: Wenn wir die Preise immer weiter erhöhen, bleiben die Gäste irgendwann weg.

00:24:31: Statt möglichst viel an jedem einzelnen Besucher zu verdienen setzt er auf volle Reihen und Stammgäste – und das funktioniert!

00:24:39: Sein Strand ist praktisch immer gut besucht.

00:24:42: ein absoluter Held der Mann.

00:24:45: In Zeiten in denen an der Adria für einen Sonnenschirm mit zwei Liegen oft dreißig für sich oder sogar noch mehr Euro pro Tag verlangt werden, wirkt dieses Modell fast wie ein Anachronismus.

00:24:57: Andere Strandbetreiber verweisen allerdings darauf, dass unterschiedliche Preise auch unterschiedliche Leistungen bedeuten.

00:25:04: Wer Pools, Animationen, Wellness oder besonders viel Komfort anbietet habe entsprechend höhere Kosten.

00:25:12: Guerino hält davon wenig.

00:25:14: Sein Rezept lautet ehrliche Preisse freundlicher Service – das ist ja wohl die schönste Sommergeschichte dieser Woche.

00:25:22: Ein siebenundachtzigjähriger beweist, dass man auch mit Augenmaß wirtschaften kann.

00:25:27: Gerade mal recherchiert?

00:25:28: Der teuerste Strandplatz Italiens befindet sich derzeit an der Toskanischen Küste im Trigger Beach Club in Marina di Pietra Santa in Versiglia.

00:25:37: in der Toscana kostet ein Sonnenschirm was schätzt ihr?

00:25:41: bis zu tausend fünfhundert Euro pro Tag.

00:25:44: allerdings handelt es sich dabei nicht um einen normalen Sonnenschirm, sondern um ein luxuriöses Strandzelt beziehungsweise eine Cabane.

00:25:53: Mit mehreren Betten liegen Sesseln, Tisch und weiteren Extras.

00:25:57: Bei klassischen Luxustrandbädern folgen Augustus Hotel Forte de Marmi bis fünfhundertsechzig Euro pro Tag für einen Platz in der ersten Reihe.

00:26:06: Hotel Excelsior Lido di Venezia.

00:26:09: fünfundundfünfzehn Euro proTag für eine Strandkabine in der Ersten Reihe.

00:26:13: Nikki Beach, Costa Smeralda, Sardinien.

00:26:16: € fivehundfünfzig pro Tag für ein Premium-Paket mit Doppeliege und Sofa – teilweise mit Verzehrgut haben!

00:26:24: Wo gibt es in Grado das beste Eis?

00:26:27: Meine Meinung kennt ihr.

00:26:29: Im neuen Restaurantführer Gambero Rosso werden Antoniazzi und Gela Grado mit zwei Eiswaffeln von maximal drei ausgezeichnet für ihr Angebot, das von traditionellen Sorten bis hin zu den kreativsten Geschmackskombinationen reicht.

00:26:44: Im Sortiment von Lucia da Brinka, Inhaberin vom Gela Grado finden sich Klassiker wie Pistazie, Haselnuss oder Vanille sowie ungewöhnliche Kreationen wie Pfeffer, Pistazzier oder sogar Tomate.

00:26:58: Hinzu kommen vegane Sorten und saisonale Spezialitäten.

00:27:02: Besonders beliebt ist ihr Sorbet mit Wassermelone und Basilikum.

00:27:07: Auch bei Antoniazzi freut man sich über die erneute Aufnahme in den Guide.

00:27:11: Die Eisdiele setzt ebenfalls auf ein breites Angebot, bis zu außergewöhnlichen Kombinationen wie Mascarpone mit Feigen, Ingwer, Zimt, Mon, Süßholz, Pistazios Bronte oder Madagaskar Vanille.

00:27:25: Mein Liebling ist das Pistazzien-Eis!

00:27:29: Antoniazie ist die älteste Eisdielegrados.

00:27:33: Gegründet wurde sie einem Eismacher aus dem Wald Soldana, der zunächst seine Brüder Gino und Franco nach Grade holte.

00:27:44: Später führten seine Söhne die Eisdiele weiter bis sie in den Jahren des Jahrhunderts an die Antoniazis verkauft wurde.

00:27:51: Aber reden wir über die besten Auszeichnungen an der oberen Adria!

00:27:55: Die Treconi, also die höchste Auszeichnung geht ans Cioccolà in Mestre.

00:28:01: Die Eisdielle ist seit Jahren unter den Besten Gelaterie in Italiens – besonders gelobt werden die klassischen Cremesorten und die kompromisslose Qualität der Rohstoffe.

00:28:12: Auch die Gelateria Naturale Scaldafero Indolo zwischen Padua & Venedig bekommt immer drei Koni, sie ist bekannt für regionale Zutaten und außergewöhnliche Fruchtsorten.

00:28:24: Die einzige Gelaterie in Friaul-Julesch-Venezien mit Tréconi ist Timballo in Udina – eine Institution.

00:28:33: Weitere sehr gute Eisdielen in Venedich sind La Mela Verde, Gellateria Alaska und Gellatoria Niko.

00:28:41: In Trieste ist es die Gellatteria Zampolli.

00:28:45: Der Gambrorosso verlieht Zampalli den Sonderpreis Milior Gelato alla Crema!

00:28:51: Das ist eine der renommiertesten Spezialauszeichnungen des Guides.

00:28:56: Mal kurz in eigener Sache.

00:28:58: In dem letzten Podcast-Folgen war keine Werbung drin – aber es wird immer mal wieder Werbung geben geben müssen.

00:29:07: Lasst es mich kurz erklären!

00:29:10: Die Produktion meines Blogs, postausitalien.com ist einigermaßen unkompliziert abgesehen von meiner Arbeitszeit und etwa zweihundert Euro Hostingkosten im Jahr.

00:29:22: Viele von euch haben in meinem Blog schon wertvolle Tipps und Inzahl der Informationen bekommen sehr oft sogar exklusiv und weit vor allen anderen.

00:29:30: Der Blog ist und bleibt werbefrei als einer der ganz wenigen Blogs.

00:29:35: übrigens also gern vorbeischauen und abonnieren.

00:29:38: www.postausitalien.com.

00:29:42: Aber eine Podcast-Folge ist ein ganz anderes Beast!

00:29:46: Es gibt im Hintergrund für jede Folge einen Tonmeister und eine Producerin, die bezahlt werden müssen.

00:29:51: Dazu kommen Recherche, Themenplanung, Vorbereitung, Aufnahme, Musik, Soundeffekte, Schnitt-, Nachbearbeitungen, Uploads & Shownodes.

00:30:02: Weil es ja gut und qualitativ hochwertig werden soll, landet man ziemlich schnell bei tausend Euro pro Folge.

00:30:08: Und da ist das ganze Equipment, Mikrofone, Audio Software, Schallschutz

00:30:12: usw.,

00:30:13: was ich mir auch zulegen musste noch gar nicht eingerechnet!

00:30:17: Viertausend bis fünftausende Euro pro Monat sind schon eine stattliche Summe – ein reines Hobby kann das für mich bei aller Liebe nicht mehr sein, auch wenn mich die Stürer Verlagsgruppe inzwischen ordentlich unterstützt.

00:30:30: Das ist der Verlag?

00:30:31: Indem meine Bücher, meine Beine in Italien die Spaghetti Vongole Tagebücher und alle weg erschienen sind.

00:30:37: Der Podcast ist ein eigenes Format mit echten laufenden Kosten und die ganz wenigen Minuten Werbung ab und zu sorgen dafür dass ich das Ganze überhaupt machen kann.

00:30:49: Kurz gesagt von der Werbung im Podcast profitieren wir alle.

00:30:53: sie gibt mir die Chance meine Stimme zu verbreiten und die mediterrane Wochenschau bleibt euch dafür in gewohnter Form erhalten.

00:31:00: Aus diesen Gründen bitte ich um Verständnis für eine winzige Prisewerbung, die immer mal wieder eingespielt wird.

00:31:08: Und noch einmal zur italienischen Zahl und zu den Behindertenparkplätzen in Grado!

00:31:14: In Grado ist eine neue Diskussion entbrannt – nämlich über den Missbrauch von behinderten Parkplätzen.

00:31:21: Die Opposition spricht von Trixern und Mogelern, die sich unberechtigt einen Ausweis verschafft hätten oder ihn missbräuchlich nutzen.

00:31:29: Sie fordert deshalb eine Überprüfung aller Genehmigung.

00:31:32: Die Stadtpolizei weist die Vorwürfe zurück, ein Behindertenausweis werde nur nach einer ärztlichen Prüfung ausgestellt, außerdem werde regelmäßig kontrolliert.

00:31:43: Trotzdem werfen die offiziellen Zahlen Fragen auf.

00:31:46: In den vergangenen anderthalb Jahren wurden in Grado hundertundzwanzig Strafzettel wegen Verstößen rund um behinderten Parkplätze verteilt.

00:31:54: Das klingt zunächst viel bedeutet aber nicht einmal einen StrafZettel alle vier bis fünf Tage.

00:32:02: Das überrascht manche Einwohner!

00:32:04: Von ihnen hört man immer wieder, dass Behindertenparkplätze deutlich häufiger missbräuchlich genutzt würden.

00:32:10: Einwoner beobachten auch viele Menschen die einfach so auf behinderten Parkplätzen parken und einer dieser Einwohner bin ich unter uns gesagt Die Ortspolizei reißt sich nicht gerade ein Bein amus.

00:32:23: Das gilt zum Beispiel auch für Menschen, die am Abend in Badehose oder Bikini durch den Ort spazieren.

00:32:29: Oder all jene, die auf der Uferpromenade oder gar in den Gassen der Altstadt Fahrrad fahren.

00:32:35: Sicher ist nur – Die Debatte ist in Grado entflammt und die Opposition wirft der Polizei Untätigkeit vor.

00:32:44: Sagen wir es mal so!

00:32:45: Ich kenne einige der Ortspolizisten.

00:32:48: Liebe Menschen aber nicht gerade Arbeitsbienen.

00:32:53: So Das war's für heute.

00:32:56: Was gibt es Neues vom Schreibtisch?

00:32:58: Jeden Freitag bekommt ihr von mir die mediterrane Wochenschau auf postausitalien.com, mit Neuigkeiten aus Grado und der Adria – kostenlos und werbefrei natürlich!

00:33:09: Ihr könnt die meditterane Wochenschau ganz einfach oben auf der Startseite bei postausItalian.com abonnieren.

00:33:17: Abonniert oder folgt auch diesen Podcast und empfehlt Ihnen gerne an gute Freundinnen und Freunde weiter.

00:33:24: Auf Instagram findet Ihr mich unter Buch & Wein, dort gibt es kleine Filme über mein Leben in Italien – dann bleibt ja auch über alle meine Projekte auf dem Laufenden!

00:33:35: Jetzt erstmal einen Kaffee bei Pino.

00:33:38: Bis bald und immer schön deutsche Vita bleiben!

00:33:51: Wenn euch diese Folge gefallen hat, abonniert den Podcast und lasst uns eine Bewertung da.

00:33:56: Das hilft uns noch mehr Menschen zu begeistern!

00:33:59: Für mehr Italianita folgt mir auf Instagram oder besucht meinen Blog postausitalien.com.

00:34:06: Grazie mille und bis zur nächsten Folge.

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