#30: Die Sache mit dem Küsschen, allzu exklusive Strände, Wassertrinker unter Verdacht
Shownotes
Hier kommen die bunten Neuigkeiten aus Italien, darunter: Ein gigantisches Projekt in Eraclea Die verschwindenden Einwohner von Venedig Eine neue italienische Strandphilosophie. Immer mehr Luxus, immer weniger Leben?
Außerdem gibt es Italien-Themen für Kenner, darunter: Die italienische Weisheit – »Chi beve solo acqua ha qualcosa da nascondere.« Wie geht das genau mit dem Küsschen links und rechts?
Mein neues Buch heißt »Espresso unter Sternen – eine Reise in Sachen Glück«. Am 11. Mai ist es soweit. Hier steht mehr.
Danke an meinen Werbepartner! Das Aparthotel Hungaria, von Manfredi Gimona geführt, liegt in Grado in der Via Marconi 1. Hier geht’s zur Webseite: http://www.hungariagrado.it
Fragen, Wünsche, Anregungen? Wen wollt ihr mal als Gast hören, welche Themen soll ich mir vornehmen, was würdet ihr wirklich gern wissen? Schreibt mir: radioadria@gmx.de
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Der Podcast ist eine Produktion von www.studiovenezia.de
Transkript anzeigen
00:00:06: Buongiorno und herzlich willkommen bei Radio Adria, dem Podcast aus Italien.
00:00:11: Hier dreht sich alles um la Deutsche Vita – um das Lebensgefühl zwischen Espresso und Aperitivo, um die kleinen Geheimnisse und großen Geschichten dieses wunderbaren Landes!
00:00:22: Ich bin Stefan Maywald, Autor- und Wahlitaliener aus Grado und ich nehme euch mit auf eine Reise voller Sonne Genuss und Italianità also zurücklehnen entspannen und ein bisschen Italien ins Leben lassen.
00:00:37: Andiamo!
00:00:45: Buongiorno aus Grado.
00:00:48: Ich bin gerade durch die Altstadt spaziert, wo es aus den vielen Trattorien himmlisch nach gerösseten Zwiebeln und nach Knoblauch in Olivenöl duftet.
00:00:59: Nicht nur der Herbst sondern auch das Frühjahr ist eine tolle Jahreszeit für Genießer Eigentlich auch Sommer und Winter und hier in Italien jeder Tag.
00:01:09: Was erwartet euch in dieser Folge?
00:01:12: Es geht um das sehr italienische Phänomen des Posto Fisso, um ein gigantisches Projekt in Irakler.
00:01:21: Um die verschwindenden Einwohner von Venedig.
00:01:24: Um neue italienischen Strandphilosophie und ganz wichtig – wie geht es mit dem Küsschen links und rechts?
00:01:33: Beginnen wir doch gleich mit dieser süßen Leserfrage!
00:01:36: Hallo ich bin eine fleißige Hörerin von Radio Adria.
00:01:39: Ich liebe den Podcast, der das deutsche Vita in den Alltag bringt.
00:01:44: Wir sind sehr oft in Italien und sprechen auch gern die Sprache.
00:01:48: Oha Profis!
00:01:49: Wir haben schon oft die Begrüßung beobachtet und auch erlebt mit den Bacci-Küschen.
00:01:54: Gibt es Rituale oder regionale Unterschiede?
00:01:57: Teils gibt es ein Küsschen links und rechts, teils nur eines oder ein leichter Wangendruck.
00:02:03: Viele Grüße Kerstin.
00:02:05: Danke Kersti.
00:02:07: In Italien gehört das Küsschen links, Küsschern rechts auf italienisch Baccio L'Aguanca zur Alltagskultur.
00:02:14: Aber es gibt ein paar Feinheiten.
00:02:17: Meist sind es zwei angedeutete Wangenköse kein echtes Küssen eher Wange an Wange und einen Kuss in die Luft.
00:02:26: ganz wichtig man beginnt in Italien in der Regel links also eure linke Wange zuerst.
00:02:33: unter Freunden und Familie ist der Wangenkus völlig normal.
00:02:37: bei neuen Bekanntschaften ist er abhängig von Situationen und Alter.
00:02:41: Mein Tipp?
00:02:43: Lest die Körpersprache!
00:02:45: Beugt sich die andere Person leicht vor, ist das Küsschen wahrscheinlich erwünscht.
00:02:50: Zögert sie oder bleibt auf Distanz dann bleibt auch ihr lieber beim Anschlag.
00:02:55: Wichtig – es ist kein romantischer Akt sondern reine Höflichkeit.
00:03:00: Er zwingt es nicht.
00:03:02: Auch bei Männern untereinander ist es üblich hier weiter im Süden ihr nach Italien kommt desto üblicher ist der Wangenkus eben auch bei Männern.
00:03:09: Im Norden ist man etwas zurückhaltender, legt nicht zu viel Enthusiasmus an den Tag.
00:03:16: also kein echtes Küssen, kein festes Drücken.
00:03:20: das wirkt schnell übergriffig und wenn ihr doch mal die Seiten verwechselt kurz lachen neu ansetzen völlig normal.
00:03:29: Bei formellen Settings nochmal vorsichtig sein da seid ihr mit dem Handschlag besser beraten.
00:03:36: Wenn ihr unsicher seid, ist es also die beste Strategie.
00:03:39: Kurz abwarten und spiegeln was euer Gegenüber macht!
00:03:46: Die italienische Zahl!
00:03:49: Zweiundfünfzig Bewerber gibt's in Grado für eine Stelle als Verwaltungsleiter im Bereich Bürgerservice.
00:03:58: Auf Italienisch?
00:03:59: Dirigente, Administrativo con Assegnatione allaria servizi alla persona.
00:04:05: Das wird eine breite Visitenkarte.
00:04:08: Um die Fülle an Bewerbungen zu sichten, wurde eine siebenköpfige Kommission gebildet, die wiederum von vier Angestellten des Orts unterstützt wird.
00:04:18: Und wie ihr euch vielleicht erinnert wurden vor anderthalb Jahren in Grado zwei Stellen für die Vigili ausgeschrieben – die Gemeindepolizei.
00:04:27: Auf den beiden freien Stellen meldeten sich hundertsechzehn Bewerber.
00:04:32: Hundertsechszehn praktisch der halbe Ort!
00:04:35: Und deswegen betrachten wir ein typisch italienisches Phänomen, nämlich den Posto Fisso.
00:04:42: Warum melden sich so viele Menschen auf so dröge Jobs?
00:04:47: Es sind Jobs mit relativ geringem Verdienst – mit so gut wie keinen Aufstiegschancen!
00:04:54: In Österreich oder Deutschland würde man jedem davon abraten.
00:04:58: Aber es sind ganz sichere Jobs ohne jeglichen Stress.
00:05:03: Beispiel Dorfpolizist.
00:05:06: Ab und zu ein Strafzettel für einen vorwitzig parkenden Touristen, hier und da eine freundliche Ermahnung an Einheimische die in der Fußgängerzone Fahrrad fahren.
00:05:15: Für die echten Straftaten sind die Polizier die Stato oder die Carabinieri zuständig.
00:05:21: Als Vigile radelt man auf einem weiß lackierten Fahrrad pfeifend durch den Ort hält hier und dort auf einen Kaffee und einen Plausch an.
00:05:28: alle sind freundlich zu einem.
00:05:30: Beim alljährlichen Hochwasser muss man die Straße zum Hafen sperren.
00:05:35: Viel dramatischer wird es nicht und an einem durch Stress ausgelösten Herzkasper wird kein Vigile eingehen!
00:05:43: Der erfolgreichste italienische Film aller Zeiten heißt Covado, stammt aus dem Jahr zwei Tausend Sechzehn und dreht sich mit Kekko-Zalone in der Hauptrolle um den Posto Fisso.
00:05:55: Im Deutschen heisst er Filmcarlawand der Vollposten.
00:05:59: In der ersten Szene geht der Dorfpfarrer durch die Grundschulklasse und fragt die Kinder, was sie denn später mal werden wollen.
00:06:06: Als der Pfarrer Klein Kekko fragt, antwortet er, ich will einen Posto Fisso sowie du Herr Pfarra!
00:06:14: Den Film solltet ihr euch auf jeden Fall anschauen – er erzählt ganz viel vom modernen Italien.
00:06:21: Fisso heißt fest, genauer aber unkündbar, wofür in den letzten Jahrzehnten die einflussreichen Gewerkschaften die lange starke kommunistische Partei mit zahlreichen Gesetzen gesorgt haben.
00:06:35: Denn um von einem Posto Fisso vertrieben zu werden, musst du schon deine Oma mit einem Klappspaten erschlagen!
00:06:41: Das sorgt für ökonomische Lehmung, eine schwerfällige Bürokratie und generelle Trägheit beim Durchsetzen neuer Initiativen.
00:06:51: Aber das sorgt auch dafür, dass viele Italiener mit einem zufriedenen Lächeln durchs Leben laufen.
00:06:57: Auch die Region Friaul-Julisch-Venetien hatte gerade dreißig Postifizie zu vergeben, mit so atemberaubend wagen Jobbeschreibungen wie Kollaborature Aministrativo oder Specialista Turistico Kulturale.
00:07:12: Wie viele Bewerber haben sich auf die Dreißigstellen gemeldet?
00:07:16: Schätzt mal kurz!
00:07:25: Die wichtigsten Schlagzeilen.
00:07:29: Jetzt nehme ich euch mit nach Irakler.
00:07:33: Dort entsteht gerade etwas Gewaltiges.
00:07:36: Schon im Mai of May, das AQ Eracler Mare öffnet seine Tore und das ist nicht einfach irgendein Campingplatz – das Ganze wird eher ein gigantisches Feriendorf!
00:07:50: Die Macher haben sich einiges vorgenommen – Luxus, Natur- und Baderlebnis in einem.
00:07:57: Es gibt riesige Stellplätze und moderne Mobilheime Alles indirekter Nähe zu Venedig.
00:08:03: Das Herzstück?
00:08:04: Ein Wasserpark mit unglaublichen neunzigtausend Quadratmetern!
00:08:08: Allein die Wasservläche liegt bei fünfzehntausend Quadranten.
00:08:13: Euch erwarten lagunen olympische Pools, Rutschen für Kinder und entspannte Liegeflächen für Erwachsene.
00:08:19: Sogar ein Hallenbad ist dabei – also Badespaß bei jedem Wetter.
00:08:25: Die Anlage liegt mitten in einem Naturschutzgebiet und erstreckt sich über hundert Hektar.
00:08:30: Der Strand trägt die blaue Flagge, also beste Wasserqualität.
00:08:35: Über zehn Kilometer Wege führen durch das Gelände und die Idee ist ihr lasst das Auto einfach stehen und bewegt euch zu Fuß oder mit dem Rad!
00:08:45: Wenn Ihr mit dem Camper unterwegs seid – die Stellplätze gehören zu den größten der Region bis zu zweihundert Quadratmeter mit allem Komfort inklusive Außendusche.
00:08:55: Oder Ihr entscheidet Euch für ein Mobilheim mit bis zu einen Vierzig Quadratmetern und großer Veranda Also durchaus Glamping-Niveau.
00:09:04: Wenn das jetzt alles nach Werbung klingt, keine Sorge!
00:09:07: Das große Aber kommt gleich.
00:09:10: Langweilig wird euch dort nicht.
00:09:11: Tennis, Paddle, Fußball, Yoga, Kanu fahren – alles dabei.
00:09:16: Dazu Restaurants mit regionaler Küche und kleinen Shops.
00:09:21: Und das Beste wie niedrig Jesolo und Kaorle sind nur einen Katzensprung entfernt.
00:09:27: Hinter dem Projekt steckt ein noch größeres Konzept namens Valle Rossi.
00:09:31: Ziel ist ein Vorzeigeprojekt, das Natur und Tourismus verbindet.
00:09:36: Trotz rund dreitausend Stellplätzen soll alles locker bebaut sein mit vielgrünen und tausenden neuen Bäumen.
00:09:45: Klingt erst mal nach einem guten Plan – doch es gibt Kritik!
00:09:50: Vor allem Umweltschützer schauen sehr genau hin.
00:09:53: Denn Direkt in der Nähe liegt die Laguna del Mort, eines der letzten relativ unberührten Naturgebiete der Region.
00:10:02: Dort leben seltene Vogelarten und das Ökosystem gilt als empfindlich.
00:10:08: Kritiker befürchten dass der massive Tourismus genau dieses Gleichgewicht kippen könnte durch Lärm Abwasser und mehr Verkehr.
00:10:18: Die Betreiber halten dagegen.
00:10:19: Sie sprechen von nachhaltiger Infrastruktur, modernen Filtersysteme und strengen Regeln zum Schutz der Lagune.
00:10:27: Außerdem soll das Projekt Arbeitsplätze schaffen und die Region stärken.
00:10:32: Und jetzt bleibt ein spannender Balanceakt.
00:10:37: Wirtschaftliche Aufschwung auf der einen Seite, Naturschutz auf der anderen.
00:10:41: Eigentlich immer und überall das gleiche oder?
00:10:45: Ob das funktioniert, werden wir wohl erst sehen, wenn das Resort wirklich öffnet.
00:10:52: Eins ist sicher – dieses Projekt wird die Adria und diesen Podcast noch lange beschäftigen!
00:10:59: Schaut out an Christoph Thür den Jesuloexperten, der auch hier schon mal im Podcast war.
00:11:04: Vielleicht hole ich ihn nochmal rein, dass er berichtet.
00:11:08: Springen wir von Irakler kurz rüber nach Venedig, denn Venedigs Einwohner verschwindet.
00:11:15: Venedig kämpft weiterhin mit der Abwanderung, die vor allem das historische Zentrum betrifft.
00:11:21: Aber auch die Inseln sind betroffen – vom Lido und Pellestrina ziehen Menschen weg!
00:11:27: Mein Schwiegervater war vorgestern erst auf dem Lido Und hat den Kopf geschüttelt.
00:11:31: Es ist so schön dort.
00:11:32: völlig unbegreiflich dass da so viel zerfällt.
00:11:37: Die größten Bewegungen finden zwischen Mestre- und Venedigsstadt.
00:11:41: Neunhundertdreiundachtzig Personen sind letztes Jahr von Mestre nach Venedig gezogen, während nur dreihundertdreihundzwanzig Menschen den umgekehrten Weg genommen haben.
00:11:50: Zwei-tausendfünfzehn lebten noch sechsundfünfzigtausende Menschen im historischen Zentrum.
00:11:55: heute – sind es nur noch siebenundvierzichttausenden sechshundertfünfundzwanziger.
00:12:00: Die Stadt verliert ihre eigenen Leute und zwar nicht ein bisschen sondern richtig spürbar!
00:12:07: Außerdem ist es gerade gestern einer weniger geworden, denn man hat eine Leiche aus dem Kanal Grande gefischt.
00:12:14: Wir wissen noch nicht sehr viel aber im nächsten Podcast werde ich da sehr genau drauf eingehen.
00:12:19: Warum ist das so?
00:12:21: Ganz einfach oder auch kompliziert?
00:12:24: Hohe Lebenshaltungskosten zuviel Tourismus Zu wenig echte Infrastruktur für den Alltag.
00:12:31: Für viele ist das Leben im historischen Zentrum einfach nicht mehr praktikabel.
00:12:36: Eine gute Freundin meiner Frau ist Venezianerin und lebt in Venedig, ganz in der Nähe des Campos Santa Margarita wo Venedigh noch einigermaßen ursprünglich ist.
00:12:46: Sie muss für immer mehr Einkäufe bis aufs Festland weil es im historischen Zentrum keine Läden mehr gibt.
00:12:52: Neulich musste sie mit der Tochter zum Kinderarzt und passte wegen der Touristen nicht mehr auf das Vaporetto.
00:12:59: Puh!
00:13:01: Sie liebt ihre Heimat Venedigt Aber sie sagt Es ist Scormodo geworden voller Hindernisse.
00:13:08: War es schon immer, aber es wird immer schlimmer.
00:13:12: Von fünfundfünfzigtausend Menschen auf achtundvierzigtausende in nur zehn Jahren – das sind nicht nur Zahlen!
00:13:18: Das ist ein Strukturwandel.
00:13:21: Denn während die Einwohner verschwinden bleiben die Gebäude und die werden oft zu Ferienwohnungen.
00:13:28: Was bleibt?
00:13:29: Ist eine Stadt, die immer mehr zur Kulisse wird.
00:13:32: Und das wirft eine ziemlich große Frage auf….
00:13:36: passiert mit Venedig, wenn irgendwann kaum noch Venetianer da sind.
00:13:44: Werbung Reden wir zuerst über Manfredi Jimona.
00:13:50: Er stammt aus einer legendären Hoteliersfamilie.
00:13:53: Langjährige Grado-Urlauber können sich bestimmt an seinen Vater Enver erinnern der das Hotel Adria leitete und der in München Kitzbühl Innsbruck und Wien genauso bekannt war wie in Grado.
00:14:07: Er war ein Original im allerbesten Sinne, ein ganz feiner Mensch.
00:14:13: Genauso wie sein Sohn der nun das Hungaria leitet.
00:14:17: Es ist ein Apartment-Hotel in toller Lage mit großen edeleingerichteten Sweeten die aus zwei drei oder vier Zimmern mit Balkon bestehen.
00:14:27: Die Sweeten sind voll ausgestattet.
00:14:29: niemand muss also Bettwäsche Handtücher oder gar Kochutensilien mitschleppen.
00:14:34: Selbstverständlich gibt es auch Heizung und Klimaanlage.
00:14:38: Außerdem, von Mai bis Oktober eine täglich besetzte Rezeption und ein Frühstücksbuffet für alle die das wollen!
00:14:46: Und?
00:14:47: Es gibt einen Tiefgaragenplatz unterm Haus in Grado-Goldwert.
00:14:52: Ich weiß wovon ich rede.
00:14:53: Wir wohnen selbst dort – und der aktuelle Bürgermeister auch.
00:14:58: Ihr seid ganz nah dran am Geschehen.
00:15:01: Ich habe immer sehr zurückhaltend über das Hungarier gesprochen, weil es von meiner Frau betrieben wurde.
00:15:06: Jetzt ist aber niemand mehr von der Familie involviert und ich kann es ohne schlechtes Gewissen anpreisen.
00:15:14: Viele Hotels in Krado sind ja in einer Zeit gebaut worden als die Devise hieß – Hotelzimmer sind zum Schlafen da!
00:15:21: Die Räume sind oft winzig, dunkel- und schlecht geschnitten.
00:15:26: Die Apartments im Hungaria sind dagegen hell-, modern- und großzügig.
00:15:31: Koch-Ecke ist eine echte Küche.
00:15:34: Und Manfredi, der perfekt Deutsch spricht und in Hotels aufgewachsen ist weiß, auf was Gäste wertlegen – bei ihm seid ihr in sehr guten Händen!
00:15:45: Also wenn ihr wollt können wir für eure nächsten Urlaub Nachbarn werden?
00:15:50: Bei Anfragen grüßt ihn gern von mir dann seid ihr in allerbesten Händens.
00:15:54: Alle Infos und Links packe ich in die Shownotes Denn nochmal Ich wohne selbst dort.
00:16:01: Wie ehrlich kann Werbung sein?
00:16:10: Jetzt geht es von Venedig an den Strand in die Sonne.
00:16:13: Die vielen Strandbäder gehören in Italien zum nationalen Kulturgut, haben wir ja auch in meinem Leben am Strand erfahren.
00:16:21: Italiener wollen keine einsame Badebucht sondern Trubel und viele Nachbarn.
00:16:27: aber an den Stränden verändert sich der Badebetrieb weil viele Betreiber ihre Angebote neu ausrichten und stärker auf Qualität statt auf Masse setzen.
00:16:37: Wir hatten ja erst in Folge, die Sache mit den vertriebenen Rentnern, die nach fast fünfzig Jahren ihren Stammplatz verloren haben weil sie zu wenig an der Bar konsumiert haben.
00:16:47: Statt möglichst viele Liegen dicht nebeneinander zu platzieren wird verstärkt auf größere Abstände mehr Komfort und zusätzliche Dienstleistungen gesetzt etwa Bedienung direkt am Platz hochwertigere Ausstattung oder separate Launch Bereiche.
00:17:04: In einigen Fällen entstehen sogar klar abgegrenzte Premium-Zonen, die sich deutlich vom klassischen Strandbetrieb unterscheiden.
00:17:11: Diese Entwicklung führt zu steigenden Preisen – wodurch sich auch die Zusammensetzung der Gäste verändert.
00:17:17: Sehen wir alles?
00:17:18: Auch in Grado!
00:17:20: Bin sehr gespannt auf die neue Saison.
00:17:22: Während einige Touristen den höheren Komfort schätzen und gezielt nach solchen Angeboten suchen, fühlen sich andere ausgeschlossen.
00:17:30: Kritiker sprechen deshalb von einer schleichenden Kommerzialisierung des Strandes und warnen davor, dass der Zugang zu mehr immer stärker vom Budget abhängt.
00:17:40: Die Betreiber wiederum verweisen auf gestiegene Kosten strengere Auflagen und den internationalen Wettbewerb – der neue Konzepte erforderlich mache!
00:17:50: Ich habe zum Beispiel gehört auf den griechischen Inseln ist Bedienung am Liegestuhl praktisch selbstverständlich.
00:17:57: Besonders in stark frequentierten Orten wie Jesu-Loh wird dieser Wandel deutlich sichtbar und könnte langfristig das Bild der italienischen Badekultur verändern.
00:18:11: Die italienische Weisheit Eure Lieblingsrubrik, die italienisch weissheit heute lautet Kibeve solo acqua aquacosa d'anascondre.
00:18:23: Wer nur Wasser trinkt hat etwas zu verbergen.
00:18:27: Leute Kein Wasser, sondern Champagner für alle.
00:18:31: Übermorgen erscheint Espresso unter Sternen stürmt in die Buchhandlungen.
00:18:36: Ich bin kein Fan von klassischen Ratgebern.
00:18:39: Zu viele Antworten zu wenig leben.
00:18:42: Bei mir geht's mitten rein.
00:18:44: versprochen Espresse unter Sternens ist eine humorvolle Forschungsreise in Sachen Glück Eine Suche nach universellen Prinzipien des zufriedenen Lebens Ob all diese Prinzipien, Ideen und Rituale die ich in Grado gelernt habe auch in einem ganz anderen für mich fremden Umfeld funktionieren.
00:19:06: Das ist kein Buch das euch sagt wie ihr leben sollt aber es zeigt wir alles ein bisschen leichter geht.
00:19:13: Ich bin mir sicher dass ihr viel mitnehmen könnt.
00:19:17: Jetzt kommt ein Kapitel aus diesem Buch Triest und Die Grandiosità.
00:19:24: Ein bisschen Größen waren muss sein.
00:19:27: Ich glaube, es tut jedem von uns gut zu wissen, dass man zumindest eine Sache ganz gut kann.
00:19:33: Niemand ist unersetzlich – klar!
00:19:36: Aber ein bisschen schmeichelt es einem doch wenn man der Einzige in der Familie ist, der das Marmeladenglas aufbekommt oder wenn man glaubt, zwanzigtausend Leserinnen und Leser von dem kuriosen Handlungssprung in einen historischen Roman zu überzeugen.
00:19:51: Und um diesen Glauben zu befeuern, ist Trieste beinahe ideal… denn Trieste Du liebe Zeit, man kann es gar nicht oft genug schreiben ist eine Drama Queen erster Güte.
00:20:03: Begeben wir uns also auf die Spuren der Triestiner Grandiosita.
00:20:08: Das geht schon bei der Gründung der Stadt los Denn natürlich hatten die Götter dabei ihre Hände ins Spiel.
00:20:14: Aeolus, der Vater der Winde schlenderte vergnügt mit seinen Kindern über die grüne Hochebene.
00:20:21: Auch die wilde Bora seine Lieblingstochter war dabei.
00:20:25: Sie bummelte viel zurück und entdeckte eine Höhle.
00:20:28: Neugierig trat sie ein unbegegnete Tergesteos einem Argonauten, der sich gerade vom Abenteuer des goldenen Flieses erholte.
00:20:38: Es war Liebe auf den ersten Blick – die beiden ließen es sieben Tage lang krachen!
00:20:44: Als der verzweifelte Eolus seine Tochter endlich fand, war er außer sich vor Wut und tötete den Argonauten und Bora weinte so bitterlich dass jede Träne die aus ihren Augen viel zu Stein wurde.
00:20:58: Das grüne Hochland wurde komplett mit Stein überzogen, Aeolus ließ seine verzweifelte Tochter zurück und das Meer bedeckte ihren Geliebten mit Muscheln und Algen.
00:21:09: Noch heute herrscht die Bohrer übertriest und darf für einige Tage im Jahr mit ihrem geliebtem Vereint sein!
00:21:15: Wenn sie klar weht, dann liegt sie glücklich in seinen Armen – wenn es eine dunkle Bohrer ist Dann sind es Regentränen des Vermissens und Begehrens.
00:21:25: Die Erklärung, dass der römische Name für Trieste der Gäste einfach von Terk-Markt kommt ist bei Triestinern völlig inakzeptabel – ja einer Frau!
00:21:37: Dabei war Trieste so unwichtig, das sogar Attila es im Jahr forty-fünfundfünfzig in wahrhaftiger Eroberungsrichtungen links liegen ließ.
00:21:46: Was wollte der Landbarba auch mit einem Mehrzugang?
00:21:49: Er verwüstete lieber mit Hingabe die fruchtbare friolanische Tiefebene.
00:21:55: Wir dürfen vermuten, dass sie Triestiner geradezu ein bisschen beleidigt waren!
00:22:00: Denn Pomp, Fiebervision, Grandiosita – all das zieht sich durch die gesamte Geschichte der Stadt.
00:22:06: Armes Trieste An dir haben sich viele Menschen mit ganz großen Plänen abgearbeitet und es gibt ja manchmal nichts Schlimmeres als Visionen, die wahr werden.
00:22:17: Genau deswegen ist Trieste die Stadt der Schriftsteller Denn wer ist größenwahnsinniger als ein Schriftsteller, der eine eigene Welt erschafft?
00:22:25: Sei es nun Game of Thrones, Harry Potter oder Pinos Bar.
00:22:30: Klar dass sich alle Literaten hier wohlfühlen!
00:22:34: Noch ein paar Beispiele für den Größenwahn, der so allgegenwärtig ist wie der kalte Fallwind aus dem Osten.
00:22:40: Allein schon das ganze Vorhaben der Habsburger – Aus der Fischersiedlung die vom Cast-Gebirge vom Hinterland getrennt und fast nur übers Wasser zu erreichen war einen bedeutenden Hafen zu machen ist erst mal völlig irre.
00:22:53: Immerhin hatte man viel Zeit, denn schon ab dreizehnhundertzweiundachzig war Trieste österreichisch.
00:23:00: Trieste wurde zum Augapfel Österreichs.
00:23:02: über Jahrhunderte floss ganz viel Geld in die Stadt.
00:23:05: Denn Trieste war der einzige ernst zunehmende Seehafen der Habsburger und daher ökonomisch militärisch und auch psychologisch wichtig um Großmacht zu bleiben.
00:23:15: Und das Wissen um die eigene Wichtigkeit bleibt in der Seele nicht ungespiegelt.
00:23:20: Der Achtzehnhundertdreiunddreißig in Trieste errichtete Leuchtturm wurde mit einem Verteidigungsring samt Schießscharten versehen.
00:23:27: Der aussieht, als hätte ihn ein Zehnjähriger mit Allmachtsfantasien entworfen.
00:23:32: Die Neunzelhundertdreizehn-errichtete Fischhalle erinnert in ihrer Jugendstilübigkeit eher an einen Tempel.
00:23:39: der Achtzig Meter hohe Hafenkran namens Urzus In offizielles Wahrzeichen der Stadt wird von den Einheimischen Nostro Torre Eifel genannt unser Eifelturm die schneckenförmige Markthalle, Nostro-Gogenheim.
00:23:53: Guglielmo Oberdan ist in Trieste allgegenwärtig!
00:23:57: Der Irredentist wurde nach einem missglückten Attentat auf den österreichischen Kaiser Franz Josef II am zwanzigsten Dezember, december, zweiundachzig hingerichtet.
00:24:08: Dabei hieß er eigentlich Wilhelm Oberdank war Sohn eines österreichischem Offiziers und hatte an der technischen Hochschule von Wien studiert weil wieder zeigt sich Konvertiten sind die größten Fanatiker.
00:24:21: Und über der Gefängniszelle, in der er auf seine Hinrichtung wartete, ragt nun ein symbolträchtiger Ziegelturm in den Himmel.
00:24:29: Die Zelle heißt inzwischen Sakrario – Schrein!
00:24:33: und der Bombenleger wird ironiefrei auch von offiziellen Stellen unter anderem vom Tourismusverband als Märtyrer bezeichnet.
00:24:41: Kleiner macht man es in Trieste einfach nicht... Das ausgerechnet in Trieste, der ihre Dentismus fütete ist im Übrigen ein Treppenwitz der Weltgeschichte.
00:24:52: In Venedig oder auf meiner Insel Grado mögen ja antiösterreichische Verwerfungen noch angegangen sein – schließlich gehörte das Gebiet erst nach dem Wiener Kongress Achtzehnhundfünfzehn zu Österreich!
00:25:04: War also dezidiert italienischen Ursprungs und tief von italienischer Kultur durch Drungen?
00:25:10: Doch Trieste war nun mal seit fünfhundert Jahren.
00:25:13: Ein Teil Österreichs wurde unter den Habsburgern von einem unbedeutenden Fischerort zu einem bedeutenden Industriehafen und konnte mit Geld aus Wien zu einer prächtigen Metropole emporsteigen.
00:25:25: Um das Jahr nineteenhundert war das Durchschnittseinkommen in Trieste höher als das in Wien.
00:25:32: Trieste, und das sage ich als Norddeutscher ja als echter Preuse gehörte länger zu Österreich als zu irgendeinem Gebilde dass entfernt den Namen Italien verdient hätte.
00:25:44: Der Irredentismus von Herrn Oberdank, dem Studierten aus Wien war hier ein bisschen übertrieben.
00:25:50: Oder sollte ich sagen?
00:25:52: Größenwahnsinnig!
00:25:54: Auch auf linker Seite wurde groß gedacht.
00:25:57: Valentino Pitoni, Führer der Triestiner Sozialisten forderte im Oktober, die Bildung einer Adria-Republik Trieste um den Anschluss an Italien zu vermeiden.
00:26:09: Er war nicht unbedingt antiösterreichisch aber er ahnte das Trieste in Italien Abgeschnitten vom Hinterland, keine bedeutende Rolle mehr spielen würde.
00:26:17: Womit er recht behalten sollte?
00:26:21: Einfach mal ein eigenes Land gründen!
00:26:23: Na warum denn
00:26:23: nicht?!
00:26:25: Der ehemalige Wasserflughafen Idroskalo an der Mole Vier war eine faschistische Extravaganz, denn Mussolini und Co.
00:26:32: glaubten an Wasservlugzeuge als die Transportmittel der Zukunft.
00:26:37: Selbst in den herrschaftlichen Willen ging es rund – etwa in der Hepburn-Villa am Largo Promontorio.
00:26:44: Sie gehörte zuerst einem schottischen Kaufmann, der unbedingt eine Villa im Palladio-Stil bauen wollte.
00:26:50: Übrigens auf dem ehemaligen Grundstück der Familie Bonaparte – auch so ein Clan, der zwei oder drei Dinge über den Größenbahnen zu berichten hätte.
00:26:59: Später zog der Industrielle Franz Goslett in die Villa und weil er so fleißig in Möbelschreinern war, darunter für Schloss Miramare, wurde er vom Wiener Kaiser mit dem bizarren, zu diesem Kapitel aber gut passenden Ehrentitel Franz von Gosled Ritter von Werkstätten ausgezeichnet.
00:27:17: Letzter Besitzer, Autor Sir Richard Francis Burton – Weltreisender und Lebemann der als Erster die Märchensammlung Tausend eine Nacht übersetzte und damit sehr reich wurde.
00:27:29: Auf den Porträts legte der Engländer, der angeblich neunundzwanzig Sprachen beherrschte, Wert darauf seine gewaltige Narbe im Gesicht zu zeigen.
00:27:38: Auf einer Expedition ins Somaliland war er in einen Hinterhalt geraten und in dem Kampf beurte sich ein Sperr durch beide Wangen.
00:27:48: Nach seinen Tod- Eighthundertneunzig brauchte seine Frau mehrere Tage, um alle Briefe seiner vielen Geliebten im Garten zu verbrennen – bevor sie für immer nach London zog!
00:27:59: Die Faschisten beließen es nicht bei Wasserflugzeugen.
00:28:02: Sie wollten ein Exempel statuieren und aus der ehemaligen österreichischen Perle eine italienisch moderne Vorzeigestatt machen.
00:28:09: Dazu reßen sie eine halbe Million Kubikmeter Gebäude ein, mehr Bausubstanz verlor in Friedenszeiten keine andere italienische
00:28:18: Stadt.".
00:28:19: Die Futuristen, die Vordenker der Faschisten fühlten sich ebenfalls in Trieste wohl.
00:28:24: Filippo Marinetti, der den Italienern ja sogar die Nudel verbieten wollte, wählte mit Bedacht Triest als Ort für seine erste futuristische Kulturveranstaltung.
00:28:34: Die Nudel, fand Mussolinis Vordenker sei für das moderne dynamische Italien zu schwer und zu klobig, mache die Menschen träge und faul.
00:28:44: Und außerdem würde die Pasta dem Pazifismus Vorschub leisten!
00:28:49: Die Nude heißt es in Marinettis Manifest des futuristischen Kochens – ja das Buch gibt's – sei die absurde gastronomische Tradition Italiens.
00:28:59: Architekten durften sich im Geist der Zeit ausleben und hinterließen Scheußlichkeiten, wie das a.a.
00:29:05: eröffnete Universitätsgebäude auf dem Valerio-Hügel bei dessen Anblick sich das Exmatrikulationsformular praktisch von allein ausfüllt.
00:29:15: Und im selben Jahr verkündete Mussolini ausgerechnet in Trieste die Rassegesetze was eine Überraschung war.
00:29:22: Er hielt Hitlers Rasseterie nämlich für Humbug.
00:29:25: Und auch die Juden konnten sich in Italien lange sicher fühlen, nicht zuletzt weil der Ducce eine jüdische Geliebte hatte.
00:29:33: Bei der Verkündung auf dem Rathaus-Balkon an der Piazza Dunita stand Triests Bürgermeister Enrico Paolo Salem ein Jude verdutzt daneben.
00:29:43: Nach dem Faschismus kam der Bruttalismus inspiriert von Le Corbusier, der weltweit für mehr Augenkrankheiten gesorgt hat als Adenoviren – Die Erreger der Binderhautentzündung.
00:29:53: Am grauenhaften Komplex Rottzoll-Mellara, einem umlaufenden Wolkenkratzer auf Stelzen, baute man fünfzehn Jahre lang herum.
00:30:02: In den Vierhundert und Sechzigwohnungen leben zwei Tausend Fünfhundert bedauernswerte Bewohnern.
00:30:08: Bei den Triestinern heißt der Bau Alcatraz!
00:30:13: Der stierte Wunsch nach Größe und Extravaganz zeigt sich auch im Kleinen.
00:30:18: Das Entree des Ambassaturikinos ist nicht bloß ein Eingang, sondern wirkt mit den zwei gewaltigen Frauenplastiken links und rechts wie der Zugang zu Valhalla.
00:30:28: Der größte Dinosaurier-Italiens wurde natürlich in Trieste gefunden im Jahr twohneinzig – ein pflanzenfressener Hadrosaurier, der Antonio getauft wurde!
00:30:40: Er war vier Meter lang und siebenhundert Kilogramm schwer und seine Überreste haben im Naturhistorischen Museum von Triest einen eigenen Ausstellungsraum bekommen.
00:30:50: Ich bleibe heute länger im Café San Marco sitzen als sonst und ich betrachte all die Autorinnen und Autoren, all die Schriftstellerinnen und Schriftställer, Journalistinnen, Künstlerinnen, Influencer, Blogger – ja das ist es!
00:31:04: So selbstbewusst durchs Leben gehen wie all jene sie durch die Tür des San Marcos schreiten mit Stift oder mit Laptop entschlossen etwas zu erschaffen dabei aber gleichzeitig innehalten den Espresso genießen und den Käsekuchen mit Passionsfrucht.
00:31:21: Nicht verbissen Zeile um Zeile weghacken, sondern elegant und auch ein bisschen charmant verspielt mit der Kunst umgehen.
00:31:28: Sprezatura sagen sie im Italienischen dazu ein unübersetzbares und schwer zu beschreibenes Wort aber hier in Salmarco kann man die sprezatura wunderbar studieren.
00:31:41: wenn mich jemand fragt was machst du in deinem Leben?
00:31:44: dann stotter ich fortan nicht mehr rum und sage autor sondern sage ab jetzt Bin Schriftsteller!
00:31:50: Das ist auch eine Entscheidung weniger im Leben.
00:31:53: Eine Entscheidung weniger, um die herumzustottern ich mir fortan erspaare.
00:31:58: Ab jetzt und für den Rest meines Daseins bin ich Schriftsteller.
00:32:01: So... Und das ist definitiv eine Lektion, die mich Triest gelehrt hat.
00:32:08: So, das war's für heute.
00:32:11: Was gibt es Neues vom Schreibtisch?
00:32:13: Jeden Freitag bekommt ihr von mir die mediterrane Wochenschau auf postausitalien.com mit Neuigkeiten aus Grado und der Adria.
00:32:22: Kostenlos und werbefreien natürlich!
00:32:24: Ihr könnt die mediterrane Wochenschau ganz einfach oben auf der Startseite bei postausitalien.com abonnieren.
00:32:31: Apropos abonnieren, abonniert auch diesen Podcast würde mich sehr freuen.
00:32:36: Auf Instagram findet ihr mich unter Buch & Wein.
00:32:39: dort gibt es kleine Filme über mein Leben in Italien.
00:32:42: dann bleibt ja auch überall meine Projekte auf dem Laufenden.
00:32:46: Jetzt erstmal einen Kaffee bei Pino.
00:32:50: Bis bald und immer schön deutsche Vita bleiben!
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